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ETSC Jugend
Spielberichte 2013-2014 Rückrunde

16. Spieltag : TSC Euskirchen - Sportfreunde Troisdorf 05 6:0 (4:0).

Der Euskirchener TSC hatte gegen das abgeschlagene Schlusslicht aus Troisdorf leichtes Spiel. Am Ende siegte der ETSC auch in der Höhe verdient mit 6:0.

Euskirchen hatte einen Auftakt nach Maß erwischt und schon nach fünf Minuten durch Jan Winkler das 1:0 erzielt. Im Gegenzug hatte der ETSC dann Glück, als der Troisdorfer Tim Klein völlig unbedrängt am hervorragend reagierenden Keeper Josef Griesehop scheiterte (6.). Nur kurze Zeit später markierte Benny Wiedenau das 2:0 (12.). Sebastian Kaiser (25.) und Thomas Leßenich (32.) sorgten schließlich für den 4:0-Pausenvorsprung. „Troisdorf war heute sicherlich kein Maßstab für uns. Deshalb muss man auch bemängeln, dass wir nicht noch mehr Tore geschossen haben”, analysierte ETSC-Coach Kurt Maus.

Vor allem kritisierte er, dass sein Team im zweiten Durchgang einen Gang zurückschaltete, statt den Gegner weiterhin unter Druck zu setzen. Dennoch gelang erneut Winkler das 5:0 (64.). Fortan konnten sich die Sportfreunde einigermaßen schadlos halten, weil der ETSC zu langsam in die Spitze spielte. Zudem lahmte das Flügelspiel. Schließlich war es aber der sehr agile zentrale Mittelfeldspieler Marcel Radschuweit, der nach einer feinen Einzelleistung das halbe Dutzend voll machte (82.).

„Für den Anfang war unsere Leistung in Ordnung. Aber ich habe auch gesehen, dass wir uns zukünftig erheblich steigern müssen”, sagte Maus, der den Sieg nicht überbewerten wollte.


17. Spieltag : SC Germania Erftstadt-Lechenich – TSC Euskirchen 0:2 (0:0).

In der auf Freitagabend vorgezogenen Partie hat sich der TSC Euskirchen für die 1:2-Pleite im Hinspiel revanchiert und im zweiten Rückrundenduell den zweiten Dreier eingefahren. Für die Kreisstädter war es allerdings ein hartes Stück Arbeit, denn die Hausherren präsentierten sich vor 350 Zuschauern gewohnt einsatz- und konditionsstark.

In spielerischer Hinsicht konnten sich die Gäste, die auch den besseren Start erwischten, Vorteile verschaffen, was sich zunächst jedoch nicht in Treffern bemerkbar machte. Der entscheidende Durchbruch gelang der Elf von Kurt Maus erst in der Schlussviertelstunde, als die Defensive der Germania bei einem Freistoß von Foukis nicht auf der Höhe war und Sebastian Kaiser den Ball gerade noch erwischen und über die Torlinie drücken konnte (75.).

Griesehop hält den Kasten sauber

„Die Mannschaft hat sich insgesamt sehr ordentlich verkauft, doch diese Szene war ärgerlich, weil wir in der Vorwoche genau das gleiche Gegentor kassiert haben“, kommentierte SC-Trainer Paul Esser, der danach eine vorbildliche Reaktion seines Teams erlebte. Mit enormem Druck drängten die Gastgeber auf den schnellen Ausgleich, doch vor allem ein Mann stand diesem Vorhaben im Wege – ETSC-Keeper Josef Griesehop.

„Er hat ganz hervorragend gehalten und großen Anteil daran, dass wir bislang erst 14 Gegentore hinnehmen mussten“, lobte Maus seinen Torhüter. „Die Chancen von Fabian Häger und Thorsten Muhlack sind unter normalen Umständen eindeutige Treffer, doch Griesehop war einfach überragend“, unterstrich Esser die Analyse des Kollegen. Statt des möglichen Ausgleichs machten die Euskirchener kurz vor dem Abpfiff alles klar.

Bei einem Konter über die rechte Seite setzte sich Thomas Leßenich gut durch und bediente in der Mitte Christopher Fuhl. Dieser war kurz zuvor eingewechselt worden und versetzte seinem ehemaligen Klub den Knockout. In der Bewertung des kreisinternen Duells waren sich die beiden Übungsleiter ziemlich einig.

Fazit: Ein etwas glücklicher, aber keineswegs unverdienter Erfolg des ETSC, der nicht unbedingt die besseren Chancen, dafür jedoch die spielerische Dominanz im Mittelfeld und in Person von Sebastian Kaiser auch den nötigen Torriecher hatte. Schlechte Nachrichten gab es unterdessen für Bruder Marcel, der von der Spruchkammer wegen seiner Roten Karte in einem Testspiel für acht Wochen gesperrt wurde.

Erftstadt: Fieseler, Joch, Allinger, Preis, Neils, Grunert, Kochems (80. Hermann), Schmoll (55. da Silva), Kaumanns (81. Klausmeyer), Häger, Muhlack.

Euskirchen: Griesehop, Foukis, Saar, Schroden, Golz, Winkler, Wiedenau, Radschuweit, Leßenich, Drosdziok (90. Yilmaz), S. Kaiser (85. Fuhl).


18. Spieltag : TSV Germania Windeck – TSC Euskirchen 2:2 (1:1).

Euskirchens Kurt Maus ist gewöhnlich nicht dafür bekannt, die Unparteiischen zu kritisieren, doch diesmal fand der Übungsleiter deutliche Worte. „Die Platzverhältnisse in Windeck waren alles andere als optimal; noch schlechter war nur der Schiedsrichter.“

Der Vorwurf des Trainers: Der Referee habe sein Team in vielen Situationen benachteiligt und die taktischen Fouls des Gegners ungestraft gelassen. Bei allem Zorn über die Vorstellung des Mannes in Schwarz haderte Maus aber auch mit der Chancenverwertung seiner Akteure. „Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft, während Windeck nur wenige Offensivaktionen hatte.“

Diese nutzten die Gastgeber, die zweimal in Führung gehen konnten, allerdings eiskalt. Iacono (30.) und Ottersbach per Strafstoß (65.) hießen die Schützen. Beim ETSC waren Sebastian Kaiser (40.) und Joannis Foukis, ebenfalls vom Elfmeterpunkt, erfolgreich (75.). Nach dem Ausgleich drängten die Kreisstädter noch einmal mit Macht auf den Siegtreffer, doch der kampfstarke TSV hielt den Angriffen bis zum Ende Stand.

Euskirchen: Griesehop, Foukis, Saar, Schroden, Golz, Winkler, Wiedenau (80. Jordan), Leßenich, Radschuweit, Drosdziok, S. Kaiser.



19. Spieltag : TSC Euskirchen - FC Wegbeg Beeck 0:1

Euskirchen verliert trotz guter Leistung

Am Morgen vor dem Spiel war Kurt Maus alles andere als optimistisch."Wir werden alles versuchen. Aber es wird sehr schwer, heute Punkte zu holen", hatte der Coach des Mittelrheinligisten Euskirchener TSC gesagt. Um kurz vor 22 Uhr durfte er für sich beanspruchen, Recht gehabt zu haben. Glücklich war er darüber aber verständlicherweise nicht. Seine personell gebeutelte Elf hatte gegen den Spitzenreiter FC Wegberg-Beeck eine gute Leistung gezeigt und engagiert gespielt - die Punkte aber gingen an den Tabellenführer.

Einmal mehr war es der Toptorjäger der Liga, Sahin Dagistan, der zum Matchwinner avancierte. In der 20. Minute profitierte der Wegberger Stürmer davon, dass ETSC-Innenverteidiger Norman Saar nicht entschieden genug klärte. Dagistan nutzte dies und schoss aus kurzer Distanz ein. Dies blieb der einzige Treffer des Abends."Wir hätten einen Punkt verdient gehabt, aber Wegberg war letztlich einen Tick cleverer", sagte Maus.



20. Spieltag : Bonner SC - TSC Euskirchen 0:0.

Der Euskirchener TSC war in Bonn mit dem letzten Aufgebot angetreten. Auf insgesamt sechs Spieler musste der ETSC-Coach Kurt Maus verzichten. Mit Benny Wiedenau, Sebastian Golz und Thomas Leßenich standen zudem drei angeschlagene Akteure in die Startelf. Dennoch hatte Euskirchen mehr vom Spiel. Doch der ETSC scheiterte an seiner schlechten Chancenverwertung.

„Wenn man derart gute Gelegenheiten liegenlässt, dann ist eben auch nicht mehr drin”, ärgerte sich Maus über die fehlende Effizienz seiner Spieler. Dabei verwies er vor allem auf Marcel Radschuweit, Sebastian Kaiser und Peter Drosdziok, die vor dem gegnerischen Gehäuse die Zielstrebigkeit allesamt hatten vermissen lassen. So blieb es beim torlosen Remis.

 


21. Spieltag : TSC Euskirchen – VfL Alfter 1:0 (1:0).

Es war wieder mal das altbewährte Erfolgsrezept, dass den Kreisstädtern am Ende einer mit sieben Punkten überaus erfolgreichen Woche den Sieg bescherte. Im Abwehrverbund machte die beste Deckung der Liga erneut einen erstklassigen Job und vorne war zum dreizehnten Mal in dieser Spielzeit auf die Abschlussqualität von Sebastian Kaiser Verlass.

Untypisch war indes der Wegbereiter des entscheidenden Treffers: Schlussmann Josef Griesehop. Der im gesamten Spiel chronisch unterbeschäftigte Keeper brachte mit einem weiten Schlag seinen Mittelstürmer ins Spiel, der einen Schritt vor dem Verteidiger am Ball war, diesen danach an Torwart Schmieder vorbei legte und ins leere Tor vollstreckte (30.). Es war einer der wenigen Höhepunkte in einer sehr hektischen Partie, die erst in der Schlussphase noch einmal besser wurde.

Möglichkeiten boten sich jedoch einzig den Gastgebern, die ihre Konter zwar nicht gut ausspielten, aber nach 90 Minuten verdient die Oberhand behielten. Alfter, bis dahin die beste Rückrundenelf, präsentierte sich in der Offensive viel zu harm- und ideenlos. Allein mit langen Bällen in die Spitze war die Deckung des ETSC nicht in Verlegenheit zu bringen.

Die Platzherren, die in Thomas Leßenich ihren besten Akteur hatten, bauten dagegen die starke Bilanz nach der Winterpause aus: 14 Zähler holte das Team von Kurt Maus aus den letzten sieben Duellen. Das Verletzungspech bleibt den Kreisstädtern allerdings ebenso treu: Benjamin Wiedenau, der durch den A-Jugendlichen Rene Mager gut vertreten wurde, musste frühzeitig ausgewechselt werden und Jörg Jordan stand aufgrund einer kurzfristig nötig gewordenen Knie-OP gar nicht erst im Aufgebot.

Euskirchen: Griesehop, Foukis, Saar, Schroden, Golz, Wiedenau (27. Mager), Radschuweit, Winkler, Leßenich, Drosdziok (89. Yilmaz), S. Kaiser.


22. Spieltag : SC Brühl - TSC Euskirchen 3:1 (2:1).

Der zuletzt erfolgsverwöhnte Euskirchener TSC hat in der Begegnung beim abstiegsbedrohten SC Brühl einen Dämpfer erlitten. Der Tabellensechste der Fußball-Mittelrheinliga zeigte im Brühler Schlossparkstadion eine erschreckend schwache Vorstellung und verlor vollkommen verdient mit 1:3.

„Unsere Einstellung war katastrophal”, ärgerte sich ETSC-Trainer Kurt Maus. SC-Coach Peter Decker war hingegen angetan vom Auftritt seiner Elf: „Wir haben dem ETSC den Schneid abgekauft und hätten eigentlich noch höher gewinnen müssen.” Die Brühler hatten einen Auftakt nach Maß erwischt und waren durch Torjäger Martin Notz früh in Führung gegangen (9.). Aber die Antwort des ETSC ließ nicht lange auf sich warten und so besorgte Peter Drosdziok bereits sechs Minuten später per Strafstoß den Ausgleich. Doch für Auftrieb sollte sein Treffer nicht sorgen. Ganz im Gegenteil: Der SCB blieb tonangebend und erneut Notz traf zum 2:1 (35.). In der Folgezeit ließen die Brühler eine Reihe hochkarätiger Chancen aus.

Die Entscheidung fiel somit erst in der Schlussphase. Ausgerechnet der beste Euskirchener Spieler, Joseph Grieshop, wurde dabei zum tragischen Helden. Der bis dahin überragende Keeper ließ einen haltbaren Freistoß des Brühlers Shota Arai (81.) zum 1:3 durch die Hände gleiten. Vier Minuten später hatte der ETSC dann Glück, als der Brühler Notz einen Strafstoß über das Tor schoss. So blieb es also beim 1:3.


23. Spieltag : TSC Euskirchen - Hilal Maroc Bergheim 1:0 (1:0).

ETSC zittert sich zum Sieg


Der Euskirchener TSC hat in der Fußball-Mittelrheinliga einen knappen, aber verdienten Sieg eingefahren. Am 23. Spieltag gewann der ETSC gegen die abstiegsbedrohte Mannschaft von Hilal Maroc Bergheim mit 1:0. „Alles in allem waren wir das bessere Team. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir die Bergheimer klar beherrscht und hätten eigentlich höher führen müssen”, sagte Kurt Maus.

Dabei erinnerte sich der Euskirchener Trainer an die vergebenen Möglichkeiten von Jan Winkler (16., 29., 40.), Sebastian Kaiser (29.) und Marcel Radschuweit (32.). Schließlich war es in der 41. Minute der sehr agile Winkler, der die Bemühungen der Gastgeber doch noch belohnte. Nach einer starken Einzelleistung traf er mit einem satten Flachschuss aus 15 Metern ins linke Toreck zur längst überfälligen Führung für den ETSC (41.). Die Gäste aus Bergheim hatten sich bis dahin zwar engagiert präsentiert, waren im Angriff allerdings harmlos geblieben. Und so passierte bis zur Pause nicht mehr viel.

Daran sollte sich auch in der zweiten Hälfte erst einmal nichts ändern: Die Euskirchener blieben am Drücker, konnten ihre Chancen durch Winkler (54.) und Sebastian Kaiser (60., 72.) aber nicht verwerten. Hilal Maroc fand hingegen immer besser ins Spiel und kam wenig später zum ersten gefährlichen Vorstoß. Doch ETSC-Keeper Joseph Griesehop konnte einen abgefälschten Schuss des Bergheimers Bebeto Kamara gerade noch um den Pfosten lenken (74).

Die Bergheimer agierten fortan immer zielstrebiger, riskierten alles und wären eine Minute vor dem Ende durch Alain Ngoua beinahe zum Ausgleich gekommen. Doch erneut war Griesehop mit einer Glanzparade zur Stelle und rettete die ETSC-Führung. In der Nachspielzeit hatte Sebastian Kaiser nach einem Konter dann einmal mehr die Gelegenheit, den Sack für den ETSC endgültig zuzumachen, doch der Angreifer scheiterte. Anschließend sah der Bergheimer Brahim El Bali nach einer Notbremse an Sebastian Kaiser noch die Rote Karte (90.+2).

Mit diesem Erfolg festigten die Euskirchener den Platz sechs in der Tabelle und haben nur noch drei Punkte Rückstand auf den viertplatzierten Bonner SC.


24. Spieltag : SV Bergisch Gladbach - TSC Euskirchen 0:1 (0:0).

Euskirchen punktet weiter



Der Euskirchener TSC hat in der Fußball-Mittelrheinliga erneut einen knappen Sieg gelandet. In der Partie beim zuletzt stark aufspielenden SV Bergisch Gladbach gewann der ETSC verdient mit 1:0. „Wir mussten aufgrund zahlreicher Ausfälle leider mit dem letzten Aufgebot antreten. Deshalb muss ich den Jungs, die heute auf dem Platz standen, ein Riesenkompliment machen”, sagte der Euskichener Trainer Kurt Maus, der vor allem die geschlossene Teamleistung und taktische Disziplin seiner Elf lobte.

Die Zuschauer in Bergisch Gladbach hatten eine kampfbetonte Partie gesehen, in der beide Kontrahenten einen hohen läuferischen Aufwand betrieben und sich gegenseitig nichts schenkten. „Insgesamt waren wir aber zielstrebiger und hatten die besseren Chancen — besonders vor der Pause”, meinte Maus. In der ersten Hälfte waren die Euskichener Sebastian Kaiser, Marcel Radschuweit, Thomas Leßenich und Peter Drosdziok allesamt aus aussichtsreicher Position gescheitert.

Nach dem Seitenwechsel war es dann Leßenich, der seine starke Vorstellung krönte und nach feiner Einzelleistung das 1:0 markierte (60.). In der Folgezeit brachte der ETSC die Führung dann über Zeit. Der Schlüssel zum Erfolg war also einmal mehr die starke Euskirchener Defensive mit nur nur 22 Gegentreffern stellt die Maus-Equipe die beste Abwehr der Liga. Dank des Sieges verbesserte sich der ETSC in der Tabelle auf den fünften Platz. Der Rückstand auf den viertplatzierten Bonner SC beträgt nur noch einen Punkt.


25. Spieltag : TSC Euskirchen -  FC Viktoria Arnoldsweiler 0:2 (0:0).

Angesichts der vielen Ausfälle trat der Euskirchener TSC in der Partie der Fußball-Mittelrheinliga gegen den drittplatzierten Viktoria Arnoldsweiler mit dem letzten Aufgebot an. Davon war allerdings nur wenig zu sehen, denn die Mannschaft von ETSC-Trainer Kurt Maus war über die gesamte Spielzeit das optisch überlegene Team. Am Ende jubelten aber die Gäste.

Dennis Gülpen (60.) und Muharrem Sekerci (71.) erzielten die Tore beim 2:0-Erfolg des FC Viktoria Arnoldsweiler. „Wenn man derart viele Chancen auslässt, dann folgt eben die Bestrafung”, haderte Maus mit seiner Elf. Die besten Möglichkeiten für den ETSC hatten in der ersten Halbzeit Sebastian Kaiser, Tom Barth und Marcel Radschuweit vergeben. Nach dem Seitenwechsel waren es dann vor allem erneut Radschuweit, Barth und Peter Drosdziok, die allesamt aus aussichtsreicher Position scheiterten und einen Treffer für den ETSC verpassten.

Maus ärgerte sich aber noch aus einem anderen Grund. Ihm drohen vor der Begegnung beim Tabellenführer FC Hennef 05 am Sonntag (15 Uhr) weitere Spielerausfälle. Denn bereits nach zwölf Minuten hatte sich Sebastian Kaiser bei einem Zweikampf verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Kaisers Teamkollegen Jan Winkler und Barth mussten ebenfalls angeschlagen ausgewechselt werden.


26. Spieltag : FC Hennef 05 - TSC Euskirchen 2:1 (1:1).

So wird man Meister. Dem FC Hennef 05, Tabellenführer in der Fußball-Mittelrheinliga, reichte gegen den Fünften aus Euskirchen dieses Mal eine durchschnittliche Leistung, um am Ende gegen starke Gäste den Platz als Sieger zu verlassen. „Euskirchen präsentierte sich sehr gut organisiert und hat uns alles abverlangt. Das war bislang der beste Gegner, gegen den wir in der Rückrunde gespielt haben”, bilanzierte der Hennefer Trainer Marco Bäumer, dessen Elf ohne Frage den nötigen Willen an den Tag legte, gegen das von Euskirchens Trainer Kurt Maus taktisch hervorragend eingestellte Team aber einfach keine Mittel fand. Auch nicht, nachdem Rene Dabers für die Hausherren nach 21 Minuten zur Führung getroffen hatte. Noch vor der Pause gelang Tom Barth für den ETSC der Ausgleich (35.).

Auch nach Wiederbeginn sahen die Zuschauer eine Partie, bei der sich beide Kontrahenten auf Augenhöhe begegneten. „Teilweise hatten wir sogar mehr vom Spiel, konnten aber leider unsere klaren Chancen nicht nutzen”, haderte Maus, der mit ansehen musste, wie Peter Drosdziok, Marcel Kaiser und Thomas Leßenich beste Gelegenheiten ausließen. Die Bestrafung folgte prompt, wiederum Dabers traf zum 2:1 (72.). Danach setzte der ETSC noch mal alles auf eine Karte, doch Hennef brachte den Sieg im Stile einer Spitzenmannschaft über die Zeit. „Über ein Unentschieden hätten wir uns nicht beklagen dürfen. Euskirchen hätte sogar gewinnen können”, sagte Bäumer, der heilfroh war, als der Schiedsrichter abpfiff. In der Tabelle blieb alles beim Alten. Die 05er haben weiterhin drei Punkte Vorsprung auf den FC Wegberg-Beeck, der sein Duell beim SV Bergisch Gladbach ebenfalls knapp mit 2:1 gewinnen konnte.


27. Spieltag : TSC Euskirchen  - SC Borussia Freialdenhoven 2:2 (1:0).

Am Ende überwog beim Euskirchener TSC die Enttäuschung. Der Tabellensechste hatte gegen den abstiegsbedrohten SC Borussia Freialdenhoven eine Zwei-Tore-Führung verspielt und sich letztlich mit einem 2:2 begnügen müssen.

Die Euskirchener hatten einen Auftakt nach Maß erwischt und waren bereits nach zwölf Minuten durch Peter Drosdziok in Führung gegangen. Als ETSC-Kapitän Frank Schroden in der 52. Minute dann auf 2:0 erhöhte, sah alles nach einem Sieg der Euskirchener aus. Doch die Gäste hatten etwas dagegen, vor allem der Freialdenhovener Mark Szymczewski. Ihm gelang zuerst der Anschlusstreffer zum 1:2 (76.), ehe er seiner Mannschaft kurz vor Schluss auch noch mit einem Handelfmeter den nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich bescherte (86.). Zuvor war dem Euskirchener Marcel Radschuweit im Strafraum ein Handspiel unterlaufen. So musste der ETSC schließlich mit dem 2:2 leben.

Entsprechend ärgerte sich Kurt Maus über zwei verschenkte Punkte. „In Anbetracht der Tatsache, dass wir aufgrund der vielen Ausfälle wieder mit dem letzten Aufgebot antreten mussten, hat meine Mannschaft eine hervorragende Leistung gezeigt. Leider konnten wir uns für den Aufwand nicht belohnen”, meinte der Euskirchener Trainer. Wie schon so oft in den vergangenen Partien haderte Maus mit der unzureichenden Chancenverwertung. Die besten Gelegenheiten für den ETSC vergaben Marcel Kaiser, Thomas Leßenich und Ioannis Foukis.


28. Spieltag : SSV Merten — Euskirchener TSC 3:2 (2:2).

Für den Euskirchener TSC nahm die Partie beim SSV Merten ein bitteres Ende. Für die Hausherren war es hingegen ein Big-Point im Abstiegskampf der Fußball-Mittelrheinliga. Als sich alle schon mit einem Unentschieden abgefunden hatten, erzielte der Mertener Michael Maier in der dritten Minute der Nachspielzeit den 3:2-Siegtreffer. Und dieses überraschende Tor lässt die Gastgeber nun hoffen: Zwei Spieltage vor dem Ende hat der SSV drei Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Dabei war der ETSC um Trainer Kurth Maus gut in die Begegnung gestartet. Thomas Leßenich traf zum 1:0 für Euskirchen (25.). Die Führung hielt nicht lange. Denn nur zwei Minuten später kamen die Mertener durch Patrick Njangue erstmals zum Ausgleich. Knapp zehn Minuten später wurde Sebastian Kaiser im Mertener Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Jan Winkler zum 2:1. Doch noch vor der Halbzeit gelang dem SSV durch seinen Kapitän Thomas Geuer der erneute Ausgleich.

Bis zur 93. Minute schienen sich beide Teams mit dem 2:2 abgefunden zu haben. Doch dann ließ Maier die Euskirchener am Ende mit leeren Händen dastehen. „Wir waren im Abwehrverhalten einfach nicht konzentriert genug. Besonders die Tore vor der Halbzeit dürfen bei unseren Ansprüchen nicht fallen. Da muss man cleverer agieren und eine brenzlige Situation konsequenter lösen”, sagte Maus.


29. Spieltag : TSC Euskirchen – Alemannia Aachen II 3:3 (2:1).

Einen unterhaltsamen Nachmittag mit einem nicht ganz so erfreulichen Ergebnis erlebten die Anhänger der Kreisstädter beim letzten Heimspiel der Saison. Es ist naturgemäß der Zeitpunkt, an dem die Akteure, die sich einer neuen Herausforderung stellen wollen, von ihrem Klub verabschiedet werden.

Beim ETSC sind dies Ersatztorhüter Markus Schopp, Volkan Yilmaz und Fjodor Traut, die in den vergangenen Monaten den Sprung nicht geschafft haben. Ganz anders sah dies bei Frank Schroden aus, der in den vergangenen Jahren nicht nur Leistungsträger, sondern auch Kapitän war und als Persönlichkeit nur schwer zu ersetzen sein dürfte. Schroden, der gerade stolzer Papa geworden ist und deshalb gegen Aachen fehlte, verlässt aus beruflichen und privaten Gründen den Verein.

Neu im TSC-Trikot wird man in der kommenden Spielzeit neben Kalls Sascha Engel (Nach dem Abpfiff) Benni Hoose sehen, der zuletzt beim Regionalligisten Viktoria Hamburg unter Vertrag stand und nun in Köln studiert. „Wir wollen uns außerdem noch auf ein oder zwei Positionen verstärken“, erklärte der künftige Sportdirektor Jörg Jordan.

Während er das 3:3 relativ gelassen zur Kenntnis nahm, war Trainer Kurt Maus verärgert über das Zustandekommen. Denn die Heimelf lag durch Treffer von Thomas Leßenich und Peter Drosdziok bereits mit 2:0 vorne und führte auch Sekunden vor dem Abpfiff noch mit 3:2 (Schütze: Sebastian Kaiser per Kopf), doch die große Sorglosigkeit im Deckungsverhalten bescherte den Gästen einen späten Jubel. Dieser fiel umso größer aus, weil der Ausgleich ausgerechnet Alemannen-Coach Sven Schaffrath gelang, der sich aufgrund der Personalnot selbst eingewechselt hatte und ein Traumtor erzielte. Der Ball schlug genau oben rechts ein.

Euskirchen: Griesehop, Foukis, Golz, Saar, Leßenich, Fuhl (59. Ebersbach), Ems (52. Esamangua), Winkler, Barth, Drosdziok, S. Kaiser.


30. Spieltag : SV SW Nierfeld – TSC Euskirchen 6:4 (4:3).

Kompliment an die beiden Mannschaften, die den Zuschauern zum Saisonausklang kein Duell im Schongang, sondern ein absolut sehenswertes und packendes Lokalderby bescherten. Zehn Treffer, Strafraumszenen im Minutentakt und viele intensiv geführte Zweikämpfe machten die Partie zu einem Leckerbissen für jeden Fußballfan.

Spaß hatten zunächst vor allem die Anhänger der Heimelf, die in der Anfangsphase vor Spiel- und Einsatzfreude nur so strotzte. Keine 180 Sekunden waren vorbei, da zappelte der Ball bereits im ETSC-Netz. Die Deckung war auf die kurze Eckballvariante von Marcus Georgi nicht vorbereitet und Michael Jansen traf per Direktabnahme.

Nicht nur in dieser Szene bekamen die Kreisstädter keinen Zugriff auf ihre Kontrahenten: In der 11. Minute hieß es bereits 2:0 , als Martin Kerkau den Querpass von Jansen nur noch ins leere Gehäuse drücken musste. Auf der anderen Seite sorgte einzig Tom Barth zweimal für Gefahr, fand jedoch im starken Pierre Fromm seinen Meister (14., 28.). Euskirchens Trainer Kurt Maus sah schon eine „Lehrstunde“ auf seine Elf zukommen, da legte Sebastian Kaiser mit dem Anschlusstor Einspruch ein (32.).

Das 1:2 schien aber nur ein Strohfeuer zu sein, denn im direkten Gegenzug stellte Tobias Berzborn den alten Abstand wieder her. Der Youngster im Mittelfeld des SVN spielte vor der Pause groß auf und sorgte mit einem kapitalen Distanzschuss aus 22 Metern kurz darauf sogar für das 4:1 (35.). Erneut drohte den Gästen ein ganz bitterer Nachmittag, doch Tom Barth und Peter Drosdziok rüttelten ihre Kollegen kurz vor dem Kabinengang wieder wach. Barth nutzte seine dritte Möglichkeit auf Steilpass von Drosdziok zum 2:4 (42.) und in der Nachspielzeit lief es beim 3:4 genau umgekehrt. Barths präzise Flanke von rechts beförderte Drosdziok in traumhafter Manier mit viel Gefühl unhaltbar in den linken Winkel. Erholung bot an diesem Nachmittag lediglich die Halbzeitunterbrechung, dann ging es gleich mit Volldampf weiter. Drosdziok verfehlte nur dank Fromms Fingerspitzen um Zentimeter das Ziel (46.) und beim nächsten Angriff scheiterte erst Thomas Leßenich und dann Joannis Foukis am Aluminium (47.).

Der ETSC hätte jetzt den Ausgleich verdient gehabt, doch nachdem mit Volkan Yilmaz zum dritten Mal ein Gästeakteur den Pfosten getroffen hatte und Kaisers Tor im Nachschuss wegen Abseits aberkannt wurde, schlug sich das Schicksal endgültig auf Seiten der Platzherren. Kerkau (72.) und Berzborn (80.) erhöhten auf 6:3, was das Team von Maus jedoch noch lange nicht zum Wurf des Handtuchs bewog.

Selbst als Kaiser das Pech im Abschluss treu blieb (86.), rannte man unverdrossen an und wurde wenigstens mit dem vierten Treffer belohnt. Es war mehr als eine Randnotiz, dass der sehenswerte Schlusspunkt Frank Schroden bei seinem letzten Auftritt im TSC-Trikot vorbehalten blieb (88.).

Nierfeld: Fromm, Weiler, Winkler (47. Baum), Manteuffel, Georgi, Scheidtweiler, Berzborn, M. Jansen, Önal (82. Jacoby), Rawicki (73. Eversheim), Kerkau.

Euskirchen: Griesehop, Ems (83. Traut), Schroden, Saar, Foukis, Golz, Fuhl (60. Yilmaz), Leßenich, Barth, Drosdziok, S. Kaiser.


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