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ETSC Jugend
Spielberichte 2013-2014 Hinrunde

1.Spieltag : Sportfreunde Troisdorf 05 - TSC Euskirchen 2:3 (1:2).

Es lief bereits die 90. Spielminute, als der Euskirchener TSC mit seiner letzten Aktion für blankes Entsetzen bei den Sportfreunden sorgte. Der eingewechselte Benny Wiedenau hatte für den Favoriten aus Euskirchen doch noch den 3:2-Siegtreffer erzielt (90.). „Das war für uns natürlich verdammt bitter. Wir hätten den Punkt aus meiner Sicht nämlich verdient gehabt”, sagte Murat Alkan. Der Sportliche Leiter der Sportfreunde musste allerdings zu Beginn mit ansehen, wie sein Team sehr nervös agierte, insgesamt sehr unsicher wirkte, zu keinem geordneten Spielaufbau fand und zu allem Überfluss bereits nach acht Minuten durch ein Kopfballtor von Peter Drosdziok in Rückstand geriet. Als dann auch noch Robert Zimnol nachlegte (26.), schien das Unheil für das Team von Trainer Armin Görgens seinen Lauf zu nehmen. Doch die fast komplett neu formierte Troisdorfer Mannschaft bewies Moral und verkürzte noch vor der Pause per Kopf durch Sven Brand (40.). Nach dem Wechsel blieben die Hausherren am Drücker, hielten weiterhin leidenschaftlich dagegen und wurden belohnt. Der eingewechselte Jaouad El Harriri traf zum Ausgleich (80.). „In der Schlussphase fehlte uns dann einfach auch die Cleverness, den Punkt über die Zeit zu retten”, haderte Alkan, der für die Zukunft aber nicht schwarzsieht. „Wir können ohne Frage auf die Leistung aufbauen. Wir müssen uns aber wesentlich mehr zutrauen, denn die Qualität ist klar vorhanden.” Kurt Maus dagegen war trotz der drei Punkte restlos bedient. „Wir sind völlig unter unseren Möglichkeiten geblieben. Das war zu wenig. Am Ende stimmte nur das Ergebnis”, sagte der ETSC-Trainer. Sportfreunde Troisdorf 05: Rudersdorff, Busch, Mutlu, Brand, Glombik, Golrang (85. Mbiyavanga), Kabak (70. El Harriri), Klug, Reuter, S. Alagöz, Klein (Ünal). Tore: 0:1 Drosdziok (8.), 0:2 Zimnol (26.), 1:2 Brand (40.), 2:2 El Harriri (80.), 2:3 Wiedenau (90.).


2.Spieltag : TSC Euskirchen - SC Germania Erftstadt-Lechenich  1:2 ( 0:1 )

Erftstadt reichen drei Chancen zum Sieg

Beim 2:1-Sieg gegen den Euskirchener TSC reichen Fußball-Mittelrheinligist SC Germania Erfstadt-Lechenich drei Torchancen. Der ETSC fand über die gesamte Spielzeit keine Mittel und verlor am Ende verdient.

Euskirchen. Der Euskirchener TSC musste in der Fußball-Mittelrheinliga gegen den SC Germania Erftstadt-Lechenich einen herben Dämpfer hinnehmen. Gegen die defensivstarken Gäste aus Erftstadt-Lechenich fand der ETSC über die gesamte Spielzeit keine geeigneten Mittel und unterlag am Ende verdient mit 1:2 (0:1).

Als der Abpfiff ertönte kannte der Jubel bei der Germania keine Grenzen mehr. Während der SC-Anhang ausgelassen den zweiten Saisonsieg feierte, stand den ETSC-Spielern die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. „Erftstadt-Lechenich war sehr präsent in den Zweikämpfen und hat uns mit einfachen Mitteln den Schneid abgekauft”, meinte der Euskirchener Trainer Kurt Maus, der bei seinem Team vor allem den Spielfluss vermisste.
Der ETSC war von Beginn an zwar optisch überlegen, doch lediglich im Ansatz und nur aus der Distanz gefährlich. Die Euskirchener Marcel Kaiser (19.), Marcel Radschuweit (28.), Joannis Foukis (34.) und Robert Zimnol (40.) zielten jeweils zu ungenau oder scheiterten am Germania-Keeper Markus Fieseler. Letzterer hatte in der 32. Minute allerdings das Glück auf seiner Seite: Sein verunglückter Klärungsversuch landete bei Kaiser, doch der ETSC-Akteurschoss den Ball aus spitzem Winkel am leeren Tor vorbei.

Führung per Kopfball

Die Erftstädter hatten sich bis dahin fast ausschließlich auf die Defensive konzentriert, ehe sie kurz vor der Halbzeit eiskalt zuschlugen. Thorsten Muhlack stand nach einer Ecke goldrichtig und traf per Kopf zum 1:0 aus heiterem Himmel (42.). „Die Führung war sicherlich glücklich. Wir hatten nach vorne einfach zu wenig Entlastung,weil wir nicht genug nachgerückt sind und die zweiten Bälle nicht gewonnen haben”, kritisierte SC-Trainer Paul Esser seine Elf.

Wer nun gedacht hatte, dass der ETSC nun zum Sturmlauf ansetzen würde, der hatte sich getäuscht. Die Germania versuchte weiterhin aus einer gesicherten Abwehr über Konter zum Erfolg zu kommen, Euskirchen fehlten nach wie vor die zündenden Ideen. Allerdings hätte Euskirchens Peter Drosdziok unmittelbar nach Wiederbeginn den Ausgleich erzielen müssen, doch auch er scheiterte völlig freistehend am glänzend reagierenden SC-Keeper Fieseler (46.). Auf der Gegenseite verpasste der Erftstädter Muhlack die zweite nennenswerte Chance für die Gäste, ehe Joannis Foukis für den ETSCnoch einmal per Freistoß für Gefahr sorgen konnte (69.). Doch anschließend kam nicht mehr viel vom Maus-Team.

Beim dritten Versuch der Erftstädter war es dann erneut soweit. Eine Minute vor Schluss sorgte der eingewechselte Robin Bucher mit dem 2:0 für die Vorentscheidung. ETSC-Angreifers Drosdziok traf kurze Zeit später zwar noch zum 1:2, doch der Anschlusstreffer fiel fiel zu spät (90.).

„Wir haben erneut sehr viel investiert und sind wieder sehr geschlossen aufgetreten. Allerdings brauchen wir zukünftig mehr Zug zum Tor. Daran werden wir arbeiten”, meinte Germania-Coach Esser. Sein Gegenüber Maus dagegen war bedient und ärgerte sich vor allem über einige Leistungsträger wie Frank Schroden, Robert Zimnol, Joannis Foukis, Jan Winkler oder Marcel Radschuweit, die unter ihren Möglichkeiten blieben: „Da muss insgesamt mehr kommen. Das reicht nicht.”

Euskirchener TSC: Griesehop, Schroden, Foukis (72. Leßenich), Saar, Golz, Winkler (58. Wiedenau), M. Kaiser, Zimnol, Kunst (87. S. Kaiser), Radschuweit, Drosdziok.

SC Germania Erftstadt-Lechenich: Fieseler, Schiffer, Joch, Allinger, Preis, Grunert, Kochems, Mauer, Muhlack (84. Rodnicki), Häger (65. Kaumanns), Da Silva (56. Bucher).
Tore: 0:1 Muhlack (42.), 0:2 Bucher (89.), 1:2 Drosdziok (90.).


3.Spieltag : TSC Euskirchen - TSV Germania Windeck 0:1 ( 0:0 )

Euskirchener TSC — TSV Germania Windeck 0:1 (0:0).

Der Schuss ging nach hinten los. Eigentlich wollte der Fußball-Mittelrheinligist Euskirchener TSC Wiedergutmachung für das jüngste 1:2 im Spiel gegen Germania Erftstadt betreiben. Doch der ETSC verlor erneut — diesmal mit 0:1 gegen Germania Windeck.

Bis zur 87. Minute hatte dabei alles auf ein torloses Unentschieden hingedeutet. Dann drang der Windecker Patrick Siebert in den Euskirchener Strafraum ein, wo er von ETSC-Verteidiger Norman Saar zu Fall gebracht wurde — der Schiedsrichter entschied sofort auf Elfmeter. Die Gäste nahmen dieses Geschenk dankend an: Windecks Daniel Ottersbach überwand ETSC-Torhüter Joseph Griesehop zum 1:0. Kurz darauf war im Erftstadion Feierabend. Während die Germania ausgelassen ihren dritten Sieg in Folge feierte, schlichen die ETSC-Akteure nach der zweiten Pleite in Serie mit hängenden Köpfen vom Platz.

„Wir haben 90 Minuten lang nur in eine Richtung gespielt. Aber was nützt das alles, wenn dabei nichts herumkommt”, ärgerte sich der Euskirchener Trainer Kurt Maus, der von der Leistung seiner Equipe — wie bereits in der Partie gegen Erftstadt-Lechenich — maßlos enttäuscht war. Der ETSC-Coach kritisierte vor allem die fehlenden Ideen im Spielaufbau und die unzureichende Laufbereitschaft: „Wir haben uns kaum zwingende Torchancen erarbeiten können. Für unsere Ansprüche ist das einfach viel zu wenig.”

Auch vom Auftritt seiner Leistungsträger zeigte er sich enttäuscht. Die beiden Neuverpflichtungen Marcel Radschuweit und Jan Winkler waren völlig unter ihren Möglichkeiten geblieben und wurden früh ausgewechselt.

Auf der anderen Seite war die Freude indes riesengroß. „Mein Team hat aufopferungsvoll gekämpft. Die neun Punkte kann uns keiner mehr nehmen”, sagte der Windecker Coach Marcus Voike, der bewusst defensiver spielen ließ und auf ein 4:5:1-System setzte. „Gegen Euskirchen hätten wir nicht mitspielen können. Hätte ich drei Angreifer aufgeboten, wären wir untergegangen”, so Voike.

Er muss im anstehenden Duell mit Erftstadt auf Stephan Sterzenbach verzichten: Der bereits ausgewechselte und im Vorfeld mit der Gelben Karte verwarnte Gäste-Spieler war nach dem Siegtreffer jubelnd auf den Platz gerannt und sah prompt Gelb-Rot. ETSC-Spielmacher Robert Zimnol kassierte nach dem Abpfiff derweil wegen Meckerns die Rote Karte.

Euskirchener TSC: Griesehop, Saar, Foukis, Schroden, Golz, Zimnol, Leßenich, Radschuweit (65. Wiedenau), Winkler (56. S. Kaiser), Drosdziok, M. Kaiser (70. Barth). Tor: 0:1 Ottersbach (87., FE).



4.Spieltag : FC Wegberg-Beeck – TSC Euskirchen 1:0 (0:0).

Der Euskirchener TSC wurde vor der Saison zu den Meisterschaftsanwärtern gezählt. Doch nach vier Spieltagen sieht die Realität anders aus: In Beeck kassierte der ETSC bereits die dritte Pleite in Folge und muss seinen Blick vorerst nach unten richten. „Ich suche nach keinen Ausreden. Wir sind bislang unseren Ansprüchen nicht gerecht geworden“, sagte Trainer Kurt Maus.

Er sah von Beginn an ein Duell auf Augenhöhe. Zwar musste Maus auf Innenverteidiger Siggi Kunst (Grippe) verzichten und seinen angeschlagenen Stürmer Peter Drosdziok zunächst auf der Bank lassen, trotzdem hielt seine Elf gut mit. Die größten Möglichkeiten vergaben vor der Pause Marcel Kaiser, Sebastian Kaiser und Marcel Radschuweit. Nach dem Wechsel spielten die Gäste weiter mutig nach vorne, aber erneut waren es Radschuweit und die Kaiser-Brüder, die jeweils völlig freistehend scheiterten. Das entscheidende Tor für den FC fiel in der 73. Minute: Nach einem vermeintlichen Foul des Euskirchener Torhüters Josef Griesehop entschied der Unparteiische auf Elfmeter. Dominik Bischoff ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte sicher zur 1:0-Führung. Hoffnung beim ETSC keimte dann noch mal in der Schlussphase auf, als die Hausherren nach einem Platzverweis die letzten zehn Minuten in Unterzahl bestreiten mussten. „Da haben wir alles riskiert, konnten aber keine Durchschlagskraft mehr entwickeln“, sagte Maus.

Euskirchener TSC: Griesehop, Saar, Foukis (76. Barth), Schroden, Wiedenau (83. Fuhl), Golz, Leßenich, Radschuweit, Winkler, S. Kaiser (14. Drosdziok), M. Kaiser. Tor: 1:0 Bischoff (73., FE).


5.Spieltag : TSC Euskirchen — Bonner SC 0:0.

Dank einer deutlichen Leistungssteigerung kam der Euskirchener TSC zu einem torlosen Remis gegen den Bonner SC, einen der Titelfavoriten in der Fußball-Mittelrheinliga. „Für mich war unsere Leistung ein kleiner Neustart”, meinte ein erleichterter ETSC-Coach Kurt Maus, der hofft, dass seine Mannschaft nun endlich die Talsohle durchschritten hat.

Dabei hätte sein Team sogar durchaus auch mehr als nur einen Punkt mitnehmen können. Denn während sich die Bonner kaum nennenswerte Torchancen herausspielten und Markus Schopp bei seinem Debüt im ETSC-Tor einen ruhigen Nachmittag bescherten, hatten die Gastgeber den Siegtreffer gleich mehrmals auf dem Fuß. Doch Marcel Kaiser, Sebastian Kaiser und Peter Drosdziok, der auf der für ihn ungewohnten Position hinter den Spitzen agierte, ließen gleich mehrmals gute Einschussmöglichkeiten aus. Auch Ioannis Foukis und der eingewechselte Thomas Leßenich konnten ihre Chancen nicht verwerten, sodass es letztlich beim 0:0 blieb. „Ich glaube, die Bonner sind ganz glücklich, dass sie mit einem Punkt nach Hause gefahren sind”, meinte Maus.

Euskirchener TSC: Schopp, Saar, Schroden, Golz, Radschuweit, Winkler, Wiedenau, Foukis, Drosdziok (86. Kunst), Sebastian Kaiser (75. Leßenich), Marcel Kaiser.


6.Spieltag : VFL Alfter - TSC Euskirchen 1:1 ( 0:1 )



7.Spieltag : TSC Euskirchen — SC Brühl 0:0


Das Warten auf den zweiten Saisonsieg geht weiter. Im „gefühlten” Derby gegen den SC Brühl musste sich der ETSC erneut mit nur einem Zähler begnügen. Mehr hatte das Team von Trainer Kurt Maus aber auch nicht verdient. Im Gegenteil, denn die Gäste waren einem Sieg näher als die Platzherren.

Lediglich in der Schlussphase hatten die ETSC-Anhänger den Torschrei auf den Lippen, als urplötzlich Tom Barth allein vor dem Brühler Tor auftauchte und eigentlich den Siegtreffer hätte erzielen müssen. Doch sein Schuss verfehlte das Ziel und es blieb beim 0:0. Über 90 Minuten gesehen war dies zugleich die größte Chance der Euskirchener, die sich gegen einen sehr kompakt stehenden Gegner schwertaten. „Uns fehlt einfach die notwendig Durchschlagskraft”, sagte Maus hinterher sichtlich enttäuscht. „Ich kann mit dieser Leistung nicht zufrieden sein.”

In der Tat hatte der ETSC einige brenzlige Situationen zu überstehen gehabt. So war es auf Brühler Seite Shota Arai, der gleich zweimal den Pfosten traf. Zudem fehlten bei einer Großchance von Tobias Siebke nur wenige Zentimeter zum Torerfolg. „Unter dem Strich hatte Brühl die besseren Chancen — auch wenn wir mehr für das Spiel getan haben. In einigen Situationen hatten wir wirklich Glück”, gestand Maus ein und war am Ende zumindest mit einem Teilaspekt des Ergebnisses zufrieden: „Wir haben zum zweiten Mal in Folge kein Gegentor gefangen. Nun müssen wir nur selbst endlich mal wieder treffen.”


8.Spieltag : Hilal-Maroc Bergheim - TSC Euskirchen 2:3 ( 1:0 )



9.Spieltag : TSC Euskirchen - SV Bergisch Gladbach 3:0 ( 3:0 )

Euskirchens Plan funktioniert

Euskirchener TSC – SV Bergisch Gladbach 3:0 (3:0). Der Fußball-Mittelrheinligist Euskirchener TSC hat das Siegen offensichtlich doch nicht verlernt. Bislang hatte das Team nur zum Saisonauftakt bei den Sportfreunden Troisdorf gewinnen können (3:2), nun folgte im Spiel gegen den Regionalliga-Absteiger Bergisch Gladbach ein verdienter 3:0-Erfolg, den die engagierten Hausherren bereits zur Pause unter Dach und Fach gebracht hatten.

 

„Wir waren die klar bessere Mannschaft und sind sehr geschlossen und diszipliniert aufgetreten", sagte ein zufriedener Kurt Maus. Der ETSC-Coach lobte vor allem den läuferischen Aufwand und das aggressive Zweikampfverhalten seiner Elf, die zudem endlich mal wieder zielstrebig nach vorne spielte. Der sehr agile Euskirchener Sebastian Kaiser traf nach 22  Minuten zur Führung, ehe Tom Barth kurz darauf auf 2:0 erhöhen konnte (30.). Noch vor der Halbzeit war es erneut Kaiser, der das 3:0 erzielte und damit für die Vorentscheidung sorgte.

 

Im zweiten Durchgang riskierten die bis dato harmlosen Gäste zwar mehr, aber der ETSC hatte das Geschehen nach wie vor im Griff. „Meine Umstellungen haben sich im Endeffekt gelohnt", sagte Maus. Der Coach hatte Norman Saar und Siggi Kunst wieder in der Innenverteidigung spielen lassen und dafür Frank Schroden und Marcel Radschuweit ins Mittelfeld beordert. Der zuletzt formschwache Angreifer Peter Drosdziok hatte indes zunächst auf der Bank Platz nehmen müssen. Der Plan des Trainers funktionierte: Denn im Mittelfeld wurde endlich wieder Druck entfacht.



10.Spieltag : Viktoria Arnoldsweiler – TSC Euskirchen 2:1 (1:0).

Wie schon im Mittelrheinpokal vor zwei Wochen zogen die Kreisstädter den Kürzeren. Im Gegensatz zum ersten Duell, als der ETSC vor heimischem Publikum keine gute Leistung bot und verdient verlor, handelte man sich dieses Mal eine ziemlich überflüssige Niederlage ein.

Unnötig waren vor allen Dingen die beiden Gegentreffer, die aus haarsträubenden Fehlern resultierten. Beim 1:0 durch Yunus Kocak (31.) sah Euskirchens Coach Kurt Maus einen Stellungsfehler von Marcel Radschuweit; beim zweiten Tor der Viktoria sieben Minuten vor Schluss leistete sich Daniel Esch ein ungenaues Abspiel, das der schnelle Lubaca umgehend bestrafte.

Über die gesamten 90 Minuten, die weitgehend ausgeglichen verliefen, besaß der ETSC die besseren Möglichkeiten, doch im Abschluss mangelte es entweder an Präzision oder ein Verteidiger warf sich im letzten Moment dazwischen. Wenn der ETSC in Person von Sebastian Kaiser doch einmal frei zum Abschluss kam, reagierte Schlussmann Marcel Riesgies glänzend (15.).

Nach überzeugendem Beginn und einer starken ersten halben Stunde verlor der ETSC aufgrund des Rückstands etwas den Faden, kam allerdings mit neuem Schwung aus der Kabine. In der Mitte des zweiten Durchgangs verflachte die Partie, bis das 2:0 wieder Leben in die Bude brachte. Mit dem Mute der Verzweiflung gelang Benjamin Wiedenau der Anschluss (86.), der dem jetzt bedingungslos stürmenden ETSC neue Hoffnung und Arnoldsweiler erstklassige Konterchancen bescherte.

Eine solche führte nach Foul von Griesehop zu einem Strafstoß, den Gülpen jedoch am Kasten vorbeischoss (90.). Die folgenden vier Minuten Nachspielzeit brachten viel Spannung, aber nichts Zählbares mehr. „Wir waren aus meiner Sicht die bessere Mannschaft, doch Arnoldsweiler hat unsere Fehler eiskalt ausgenutzt “, ärgerte sich Kurt Maus.

Euskirchen: Griesehop, Radschuweit, Saar, Kunst, Leßenich, Schroden, Wiedenau, Winkler (75. Esch), Zimnol, Drosdziok, S. Kaiser.



11.Spieltag : TSC Euskirchen — FC Hennef 05 0:2 (0:1).

Dem Aufstiegsanwärter FC Hennef 05 reichte am Ende in der Fußball-Mittelrheinliga eine mäßige Vorstellung, um den Euskirchener TSC in die Knie zu zwingen. „Hennef war sicherlich nicht überragend, aber eben sehr effektiv. Unsere individuellen Fehler wurden sofort bestraft. Und in der Offensive waren wir einfach zu harmlos”, war der Euskirchener Coach Kurt Maus entsprechend unzufrieden.

Die Gäste aus Hennef gingen durch einen Strafstoß von Sebastian Hecht in Führung (18.). Zuvor hatte ETSC-Innenverteidiger Norman Saar den Hennefer Kapitän Kamil Niewiadomski im Strafraum zu Fall gebracht. Danach beschränkten sich die 05er vorerst darauf, das Ergebnis zu verwalten und kamen vor der Pause nur noch durch Dennis Eck zu Chancen (33., 37.).

Der ETSC, der bis dahin durch einen abgefälschten Schuss von Peter Drosdziok (25.) und Frank Schroden (35.) nur im Ansatz Torgefahr hatte ausstrahlen könnte, kam erst zum Ende der ersten Halbzeit besser ins Spiel. Die größte Chance zum Ausgleich hatte Drosdziok: Nach einem Distanzschuss von Benny Wiedenau, den FCH-Keeper Alexander Heil nur nach vorne abklatschen konnte, verzog der ETSC-Angreifer allerdings völlig freistehend aus kurzer Distanz (38.). Danach war es der eingewechselte Marcel Radschuweit (41.), der sich schön durchsetzen konnte, aber dann über das Hennefer Tor zielte.

Die ersten Szenen nach der Pause gehörten dann aber wieder dem FCH. Doch erneut Eck (47.) und David Podlas (58.) vergaben ihre Möglichkeiten. Besser machte es schließlich Hecht, der nach einem Konter ohne Mühe mit seinem zweiten Treffer auf 2:0 erhöhte (64.). Die Vorentscheidung war gefallen. Bei den Euskirchenern lief fortan nicht mehr viel zusammen. Zwingende Torchancen gab es für den ETSC nur noch in den Schlussminuten. Doch Sebastian Kaiser köpfte dem Hennefer Keeper genau in die Arme (83.), ehe er kurz darauf nur knapp an einer Flanke vorbei rutschte (85.). So blieb es letztlich beim 0:2.


12.Spieltag : Borussia Freialdenhoven - TSC Euskirchen



13.Spieltag : TSC Euskirchen – SSV Merten 2:0 (0:0).

Erfolgsrezept: Foukis flankt, Kaiser köpft

„Egal wie, Jungs!“, rief Euskirchens Keeper Josef Griesehop seinen Teamkollegen während der Partie zu und hatte damit die Prämisse des Tages ausgegeben. Denn die Art und Weise, mit der die Kreisstädter den Heimerfolg am Ende unter Dach und Fach brachten, war angesichts der sportlichen Situation völlig nebensächlich.

„Wir können in erster Linie über die drei Punkte froh sein, eine spielerische Glanzleistung war es heute sicher nicht“, erklärte später auch Übungsleiter Kurt Maus. Dass es für die Heimelf keine einfache Aufgabe werden würde, war schon im Vorfeld absehbar. Merten, bis zu dieser Begegnung auswärts noch ohne Niederlage, agierte zunächst entsprechend selbstbewusst und war im ersten Durchgang ein ebenbürtiger Kontrahent.

„Sie haben leidenschaftlich gekämpft und sich nicht hinten reingestellt, sondern waren überraschend offensiv ausgerichtet“, fand der ETSC-Coach, der auf ein 4-4-2-System mit der Doppelspitze Sebastian Kaiser/Peter Drosdziok umgestellt hatte.

In Sachen Torgefahr wirkte sich dies zunächst nicht gewinnbringend aus. Viel eher erwies sich die Hereinnahme von Marcel Kaiser, der über rechts einige Akzente setzte, zu Beginn des zweiten Abschnitts als belebendes Element. Generell gaben die Kreisstädter jetzt klar den Ton an, während die Gäste vorne gar nicht mehr in Erscheinung traten.

Entscheidend war, dass sich der ETSC in der Endphase auf die Flankenpräzision von Joannis Foukis und die Kopfballstärke von Sebastian Kaiser verlassen konnte. Beide Treffer fielen nach demselben Strickmuster: Hereingabe Foukis, Abschluss Kaiser (70., 83.). Neben diesen beiden überzeugte auch Norman Saar, der SSV-Stürmer Daniel Thonke nahezu komplett ausschaltete.

Euskirchen: Griesehop, Leßenich, Saar, Schroden, Foukis, Radschuweit, Golz, Zimnol, Barth (55. M. Kaiser), Drosdziok (77. Winkler), S. Kaiser (88. Esch).



14.Spieltag : Alemannia Aachen II – TSC Euskirchen 0:3 (0:2).

Es war ein Auftritt ganz nach dem Geschmack von Gästetrainer Kurt Maus: „Die Mannschaft hat heute genau das abgerufen, was wir uns vorgestellt hatten. Sie hat über die gesamte Distanz eine konzentrierte Vorstellung gezeigt, keine gravierenden Fehler gemacht und sehenswerte Treffer erzielt.“ Sebastian Kaiser, der langsam wieder in Fahrt zu kommen scheint, brachte den ETSC auf die Siegerstraße (25.) und Thomas Leßenich setzte den eingeschlagenen Kurs durch seine Einzelleistung zum 2:0 (35.) weiter fort.

Einen Eckball von Joannis Foukis verlängerte schließlich Robert Zimnol mit der Stirn im zweiten Durchgang zum Endstand (65.). Während bei den Kreisstädtern die Umstellungen (Frank Schroden rückte ins defensive Mittelfeld, dafür verteidigte Siggi Kunst neben Norman Saar) fruchteten und das Team insgesamt harmonierte, blieben die Platzherren nahezu alles schuldig und hatten unter dem Strich keine einzige klare Gelegenheit.

Euskirchen: Griesehop, Golz, Saar, Kunst, Foukis (80. Drosdziok), Schroden, Radschuweit (85. Wiedenau), Leßenich, M. Kaiser, Zimnol (86. Fuhl), S. Kaiser.



15.Spieltag : TSC Euskirchen — SV Nierfeld 2:1 (0:0).

Euskirchen siegt in Unterzahl

Beim Derby der Mittelrheinliga gegen den SV Nierfeld startet der Euskirchener TSC schwach und gewinnt dennoch. Marcel Kaiser sah zudem noch früh die Gelb-Rote Karte.

Der SV Nierfeld hat eine große Chance verstreichen lassen. Im Derby der Fußball-Mittelrheinliga beim Euskirchener TSC hätte die abstiegsbedrohte Elf nämlich durchaus punkten können. Doch daraus wurde nichts. Zwar spielten die Gäste eine gute erste Halbzeit, doch die beiden Großchancen auf das 1:0 ließ Stürmer Martin Kerkau liegen. Gleich zweimal scheiterte er völlig unbedrängt am ETSC-Keeper Joseph Griesehop.
Von solchen Möglichkeiten war der Gegner aus Euskirchen weit entfernt. Denn in der Abwehr machten die Akteure des SVN die Räume geschickt zu. Angesichts der Harmlosigkeit der ETSC-Angreifer reichte dies schon aus.

Als Euskirchens Marcel Kaiser wegen Meckerns und dann wegen eines Foulspiels nach 34 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz musste, wähnte sich der SVN erst recht im Vorteil. Doch in Überzahl ließ der Elan der Nierfelder zusehends nach. „Was wir aus der guten Ausgangslage gemacht haben, war einfach zu wenig. Wir sind alle maßlos enttäuscht”, sagte SVN-Trainer Achim Züll.
Er hatte mitansehen müssen, wie die Hausherren kurz nach dem Wechsel durch Robert Zimnol in Führung gingen. Als Sebastian Kaiser nach 71 Minuten auf 2:0 erhöhte, war die Moral der Nierfelder endgültig gebrochen. Der Anschlusstreffer von Kerkau kam zu spät (90.). „Man muss ehrlich zugeben, dass es für uns unter dem Strich für diese Liga einfach nicht reicht”, fand Züll deutliche Worte.
Begeistert war auch sein Euskirchner Kollege nach dem Abpfiff keineswegs. „In der ersten Hälfte haben wir überhaupt nicht zu unserem Spiel gefunden. Und dann hat uns auch noch Marcel mit seinem Platzverweis einen Bärendienst erwiesen. So etwas geht einfach nicht. Zumal es nicht das erste mal bei ihm war”, kritisierte Kurt Maus. Dann allerdings zollte er seinem Team für die Leistung in Unterzahl ein großes Lob: „Da haben wir Charakter bewiesen und letztlich verdient gewonnen.”
Für die Maus-Elf war es der dritte Sieg in Folge, womit in der Tabelle der Sprung auf Platz neun gelang. Für den Vorletzten aus Nierfeld dagegen wird die Luft im Tabellenkeller immer dünner. „Es wird für uns in der Rückrunde sehr schwer. Aber natürlich wollen wir alles versuchen”, sagte Züll.

ETSC: Griesehop, Saar, Kunst, Foukis, Schroden, Golz (70. Wiedenau), Zimnol, Leßenich, Radschuweit (77. Drosdziok), S. Kaiser (89. Esch), M. Kaiser.

SV Nierfeld: Fromm, Peiffer (19. Shirai), Georgi, B. Jansen, Manteuffel, Scheidtweiler, Winkler, Rawicki, M. Jansen, Kerkau, Önal (78. Baum).

Tore: 1:0 Zimnol (49.), 2:0 S. Kaiser (71.), 2:1 Kerkau (90).

 
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