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ETSC Jugend
Spielberichte 2012-2013 Rückrunde

16.Spieltag : TSC Euskirchen - SC Borussia Freialdenhoven 4:5
( 1:2 )


ETSC verliert in der Nachspielzeit

Euskirchener TSC – SC Borussia Freialdenhoven 4:5 (1:2). Die Partie der Fußball-Mittelrheinliga zwischen dem Euskirchener TSC und Borussia Freialdenhoven war nichts für schwache Nerven. Neun Tore bekamen die Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz neben dem Erftstadion zu sehen und durchlebten dabei ein Wechselbad der Gefühle. Vor allem ETSC-Coach Kurt Maus war unmittelbar nach dem Abpfiff mit seinen Nerven am Ende. Verständlicherweise, denn kurz zuvor hatte Fabian Jopek in der Nachspielzeit den 5:4-Siegtreffer für die abstiegsbedrohten Gäste erzielt und damit bei allen Euskirchenern für blankes Entsetzen gesorgt.

Dabei hatte der ETSC einen Start nach Maß erwischt: Bereits in der ersten Minute gingen die Hausherren durch Marvin Iskra in Führung. Doch die Borussia antwortete prompt und lag dank zweier Tore von Alexander Back (12., 25.) plötzlich mit 2:1 vorne. „Nach der frühen Führung waren wir einfach zu passiv und haben dem zweikampfstarken Gegner das Feld überlassen“, haderte Maus.
Kurz nach der Pause musste er dann sogar mitansehen, wie die Gäste durch Philipp Dunkel auf 3:1 erhöhten (53.) und bis zur 77. Minute bereits wie der sichere Sieger aussahen. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse: Erst kassierte der Euskirchener Sebastian Kaiser die Gelb-Rote Karte (75.), dann verkürzte ETSC-Akteur Robert Zimnol trotz Unterzahl auf 2:3 (77.). Fünf Minuten später durften wieder die Gäste jubeln: Gerard Sambou hatte das 4:2 erzielt (82.). Fortan setzte Euskirchen alles auf eine Karte und konnte wiederum durch Zimnol auf 3:4 verkürzen (89.). Als schließlich Ioannis Foukis per Freistoß in der Schlussminute zum Ausgleich traf, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Doch die Freude währte nur kurz, weil der Freialdenhovener Jopek in der Nachspielzeit zum 5:4 traf und zum Euskirchener Spielverderber avancierte.

„Wir haben zwar Moral bewiesen, aber so etwas darf uns einfach nicht passieren. Insgesamt sind wir unter unseren Möglichkeiten geblieben“, ärgerte sich Maus. Vor allem auch deshalb, weil sein Team den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz verpasste und sogar auf den vierten Rang abrutschte.

ETSC: Griesehop, Schroden, Foukis, Rose (65. Kirch), M. Kaiser, Iskra (46. Saar), Wiedenau (46. Drosdziok), S. Kaiser, Kunst, Zimnol, Beshah. Tore: 1:0 Iskra (1.), 1:1 Back (12.), 1:2 Back (25.), 1:3 Dunkel (53.), 2:3 Zimnol (77.), 2:4 Sambou (82.), 3:4 Zimnol (89.), 4:4 Foukis (90.), 4:5 Jopek (90+3)


17.Spieltag : TSV Hertha Walheim – TSC Euskirchen 0:2 (0:1).

Serie des ETSC hält an

Der Euskirchener TSC setzt sich in der Fußball-Mittelrheinliga mit 2:0 bei Hertha Walheim durch. Thomas Leßenich und Robert Zimnol treffen für die Mannschaft von Trainer Kurt Maus, die am Sonntag bei der Aachener Reserve gastiert

Der Euskirchener TSC hat auch das Nachholspiel in der Fußball-Mittelrheinliga beim TSV Hertha Walheim mit 2:0 gewonnen und damit den vierten Sieg in Serie gefeiert. Dabei waren die Euskirchener mit großen personellen Problemen zum Drittletzten aus Aachen gereist. Zudem hatte sich der Rivale mit dem jüngsten 4:1 gegen den starken FC Wegberg-Beeck Respekt verschafft.

Doch der ETSC präsentierte sich kämpferisch und ging diszipliniert und zweikampfstark zu Werke. Walheim versuchte hingegen, mit langen Bällen in die Spitze die ETSC-Defensive auszuhebeln. Dies war weder besonders originell noch erfolgreich. Denn der ETSC hatte die besseren Chancen. Thomas Leßenich nutzte kurz vor der Pause eine dieser Möglichkeiten zum 1:0 für Euskirchen (44.).

In der zweiten Hälfte bereitete Marcel Kaiser mit einer perfekten Flanke die Entscheidung vor: Robert Zimnol musste am zweiten Pfosten nur noch einköpfen (68.). Gegen die nun offensiver agierenden Walheimer vergab der eingewechselte Joannis Foukis noch eine Konterchance (80.). Doch auch so reichte es zu einem souveränen 2:0-Erfolg. „Wir hatten den Gegner jederzeit im Griff. Dafür muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen“, sagte ETSC-Trainer Kurt Maus, dessen Gedanken kurz nach dem Abpfiff aber schon dem nächsten Gegner galten. Am Sonntag (15 Uhr) spielt der ETSC bei der Reserve von Alemannia Aachen. „Da erwartet uns ein ganz anderes Kaliber“, warnt Maus. An der Zusammensetzung seiner Elf wird er aber voraussichtlich nichts ändern: „Nach der heutigen Leistung haben sich die Spieler auch am Sonntag einen Einsatz verdient.“

Euskirchener TSC: Griesehop, Schroden, Golz, Kirch, Rose, Iskra (80. Foukis), Wiedenau, Kunst, Leßenich (89. Klein), Kurti (50. Jordan), Zimnol.
Tore: 0:1 Leßenich (44.), 0:2 Zimnol (68.).


18.Spieltag : TSC Euskirchen - VFL Alfter 1:1 ( 0:0 )

ETSC kassiert späten Ausgleich

Der Euskirchener TSC kassiert in der Fußball-Mittelrheinliga in der letzten Minute das 1:1 gegen den VfL Alfter. Sebastian Kaiser hatte die Mannschaft von Trainer Kurt Maus nach einer Stunde in Führung gebracht. 

Ligarivale Euskirchener TSC musste sich indes gegen den abstiegsbedrohten VfL Alfter mit einem 1:1 zufriedengeben. Nach der 4:5-Pleite vor zwei Wochen gegen Borussia Freialdenhoven verpasste der ETSC damit erneut die Chance, den Rückstand auf den Spitzenreiter SC Brühl (2:2 bei Hilal Maroc Bergheim) weiter zu verkürzen. Auch eine halbe Stunde nach Spielschluss hatte sich ETSC-Coach Kurt Maus noch immer nicht beruhigt: „Es ist einfach nicht zu fassen. Wie schon gegen Freialdenhoven kassieren wir erneut einen späten Gegentreffer, weil wir einfach nicht konzentriert genug sind.“

In der 90. Minute hatte Maus mitansehen müssen, wie seine Elf beim Versuch, den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen, scheiterte. Alfter ließ sich nicht zweimal bitten und nutzte diese Nachlässlichkeit der Euskirchener Abwehr aus: Alexander Dick traf zum 1:1. Nur wenig später fuhr dem ETSC-Coach sogar nochmals der Schreck durch die Glieder. Denn die Gäste hätten um ein Haar noch den Siegtreffer erzielt. Dieser wäre des Guten allerdings zu viel gewesen.

Wirklich nach Wunsch war das Spiel aber auch vor dem späten 1:1 nicht verlaufen. Bereits nach 20. Minuten war Maus gezwungen, Marcel Kaiser gegen Marvin Iskra zu tauschen, weil Kaiser durch sein undiszipliniertes Verhalten wieder einmal Gelb-Rot-gefährdet war. Kurz darauf verletzte sich Mittelfeldspieler David Beshah (35.). Für ihn kam Sigi Kunst in die Partie. Zu allem Überfluss verschoss Ioannis Foukis kurz vor der Pause einen Elfmeter (43.). Peter Drosdziok war zuvor gefoult worden. Trotz dieser Umstände hatten die Hausherren gegen einen kampfstarken VfL Alfter das Geschehen jeder Zeit im Griff, verpassten es aber, sich für den enormen Aufwand zu belohnen. „Wenn man so viele klare Chancen auslässt, kann sich nachher niemand über ein Unentschieden beschweren“, verwies Maus unter anderem auf die ausgelassenen Möglichkeiten durch Drosdziok, Benjamin Wiedenau, Frank Schroden, Marcel Kaiser und Robert Zimnol.

Einzig Sebastian Kaiser traf in der 60. Minute zur zu diesem Zeitpunkt überfälligen Führung für den ETSC. Nur fünf Minuten nach seinem Treffer verdrehte sich der Euskirchener Angreifer das Knie – mit möglicherweise schlimmen Folgen: „Bei Sebastian besteht leider Verdacht auf Kreuzbandriss. Das würde uns natürlich hart treffen“, sagte ein restlos bedienter Euskirchener Trainer nach der Partie.

Euskirchener TSC: Griesehop, Saar, Rose, Foukis, Schroden, Golz, Beshah (35. Kunst), Zimnol, S. Kaiser (65. Wiedenau), M. Kaiser (20. Iskra), Drosdziok.
Tore: 1:0 S. Kaiser (60.), 1:1 Dick (90.).


 

19.Spieltag : Sportfreunde Troisdorf - TSC Euskirchen 1:2 ( 0:1 )

Das Ende aller Euskirchener Sorgen

 

Mit einem Sieg hat sich der Euskirchener TSC aller Sorgen im Abstiegskampf der Fußball-Mittelrheinliga entledigt. Die Mannschaft von Trainer Kurt Maus besiegte im Nachholspiel die Sportfreunde Troisdorf mit 2:1. 

Dieser Sieg dürfte alle Zweifel am Klassenerhalt beseitigt haben. Der Fußball-Mittelrheinligist Euskirchener TSC feierte im Nachholspiel einen 2:1 (1:0)-Sieg bei den Sportfreunden Troisdorf. Damit hat das Team von ETSC-Trainer Kurt Maus bereits neun Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz

In Troisdorf trotzte Euskirchen den großen personellen Problemen. Die Elf erwischte den besseren Start und ging früh in Führung: Robert Zimnol setzte sich im Mittelfeld durch und bediente Marcel Kaiser mit einem Pass in die Gasse. Der Angreifer ließ sich nicht lange bitten und markierte mit einem sehenswerten Schuss ins lange Eck das 1:0 (14.). Auch in der Folge agierten die Euskirchener zielstrebiger, erspielten sich weitere Möglichkeiten, ließen diese aber ungenutzt.

Nach dem Seitenwechsel drängte Troisdorf dann aber mit aller Macht auf den Ausgleich. Doch die Gastgeber entblößten bei ihren Offensivbemühungen die Defensive, sodass sich dem ETSC Konterchancen boten. Eine davon nutzte Benny Wiedenau nach einer Steilvorlage von Frank Schroden zum 2:0 (60.). Das Troisdorfer 1:2 durch Vincenzo Bosa sechs Minuten vor Schluss sorgte für ein wenig Spannung, doch es blieb beim Erfolg des ETSC. „Unser Erfolg war völlig verdient“, urteilte ETSC-Trainer Kurt Maus, der seiner Elf eine disziplinierte und konzentrierte Vorstellung bescheinigte. Die personelle Situation hat sich allerdings nicht entspannt. Denn Thomas Leßenich und Robert Zimnol mussten angeschlagen ausgewechselt werden. Der Partie am Sonntag beim FC Hürth blickt Maus daher sorgenvoll entgegen: „Ich habe keine Ahnung, mit welcher Mannschaft wir da auflaufen werden.“

ETSC: Griesehop, Saar, Kunst, Rose, Schroden, Wiedenau, Golz, Zimnol (90. Hack), Leßenich (78. Kirch), Kaiser, Iskra. Tore: 0:1 Kaiser (14.), 0:2 Wiedenau (60.), 1:2 Bosa (84.)


20.Spieltag : TSC Euskirchen - TSV Germania Windeck 1:3 ( 0:2 )

ETSC verspielt Tabellenführung

Durch die 1:3-Pleite gegen den TSV Germania Windeck büßt der Euskirchener TSC seine Spitzenposition in der Fußball-Mittelrheinliga ein. Am Sonntagnachmittag spielt der ETSC gegen Hilal Maroc Bergheim.

Der Euskirchener TSC konnte den ersten Platz in der Fußball-Mittelrheinliga nicht lange halten. Im Spitzenspiel gegen den TSV Germania Windeck unterlag das Team von Trainer Kurt Maus mit 1:3 (0:2). Damit musste der ETSC die Tabellenführung an die Gäste abgeben.

Zugleich riss die Erfolgsserie der Euskirchener: Nach sieben Spielen ohne Niederlage – darunter sechs Siege – ging die Maus-Elf erstmals wieder mit leeren Händen vom Platz. Und dies ärgerte Maus maßlos. Ausschlaggebend war für ihn der pomadige Auftritt seiner Mannschaft im ersten Durchgang. „Da waren wir einfach disziplinlos“, vermisste er die Umsetzung seiner taktischen Vorgaben. Und in der Tat ließen die Gastgeber dem Team aus dem Rhein-Sieg-Kreis insbesondere im Mittelfeld überraschend viel Spielraum und gingen zu zaghaft in die Zweikämpfe.

Davon profitierte in erster Linie der Windecker Routinier Marcus Voike, der im defensiven Mittelfeld für Ordnung sorgte, sich zugleich aber auch ins Angriffsspiel einschaltete. Mit Erfolg, denn nach 20 Minuten prüfte er den ETSC-Keeper Joseph Griesehop erstmalig mit einem Distanzschuss. Griesehop faustete den Ball direkt vor die Füße von Patrick Siebert, der aus spitzem Winkel zum 1:0 für Windeck traf. Keine drei Minuten später ließ Voike dem ETSC-Torwart mit einem erneuten Distanzschuss keine Chance und traf zum 2:0.

Nach Umstellungen in der Halbzeitpause fand die Maus-Equipe in der zweiten Hälfte besser in die Partie. Die ersten nennenswerten Chancen erspielte sich der ETSC aber erst, nachdem Germania-Spieler Lukas Völker einen schönen Konter zum 3:0 für die Gäste abgeschlossen hatte (67.). Der 1:3-Anschlusstreffer des Euskircheners René Rose knapp zehn Minuten vor dem Ende kam zu spät (81.).

Am Sonntag (15 Uhr) empfangen die zweitplatzierten Euskirchener den Siebten, Hilal Maroc Bergheim. Für den ETSC steht eine schwere Prüfung an, denn die Gäste aus Bergheim streben den Aufstieg in die Regionalliga an und sind zum Siegen verdammt.

Euskirchener TSC: Griesehop, Kunst, Rose, Schroden, Wiedenau, Golz (85. Hack), Kirch, Leßenich, Zimnol, Kaiser (46. Foukis), Iskra (66. Jordan). Tore: 0:1 Siebert (19.), 0:2 Voike (22.), 0:3 Völker (67.), 1:3 Rose (81.).


21.Spieltag : SC Brühl – TSC Euskirchen 5:3 (2:0)

Als Thomas Frohn das Tor zum 4:0 für den Gastgeber erzielt hatte, schien der Fluch ohne große Mühe und langes Zittern vertrieben zu sein. Fünfmal in Folge hatten die Brühler Mittelrheinliga-Fußballer zuletzt gegen den ETSC verloren, nun sah alles nach einem souveränen Erfolg aus. Lukas Rösch hatte zuvor nach einem von Frohn verschossenen Foulelfmeter per Nachschuss getroffen (16.), Marcel Radschuweit per Kopf das 2:0 (24.) erzielt und Martin Notz per Strafstoß das 3:0 folgen lassen (46.). Das 4:0 durch Frohn schien alle Fragen beantwortet zu haben.

Doch die folgenden Minuten hatten es aus Brühler Sicht noch einmal in sich. Die Gäste, die seit der 15. Minute in Unterzahl spielten, weil Robert Zimnol wegen Meckerns Gelb-Rot gesehen hatte, warfen nun alles nach vorne. Sie schlugen einen langen Ball nach dem anderen ins Abwehrzentrum der Hausherren und sorgten damit für Unruhe. Nach einer Ecke war es Benny Wiedenau, der per Kopf verkürzte (75.) und nur fünf Minuten später köpfte Jörg Jordan das 2:4.

Die Brühler Verantwortlichen reagierten, wechselten mit Tobias Siebke und Lukas Börner zwei defensive Spieler ein (83.). Doch stabiler stand die Abwehr dadurch nicht. Der Gastgeber verlor nun sogar völlig das Konzept und der ETSC hatte Blut geleckt. Einen Handelfmeter nutzte Peter Drosdziok zum 3:4 (86.). Euskirchen war dran. „Wir sind total ins Schwimmen geraten. Die letzten zehn Minuten hätte ich mir gerne erspart“, klagte der Sportliche Leiter des SC, Peter Decker.

Der ETSC drängte auf den Ausgleich, aber die Brühler zogen den Kopf aus der Schlinge. Zunächst traf Nozomu Nonaka nach einem Konter nur den Pfosten, ehe in der dritten Minute der Nachspielzeit Kevin Kolz mit dem 5:3 doch noch für das große Durchatmen auf der Brühler Bank sorgte. „Wir sind sehr erleichtert. Nicht nur, dass wir die Niederlagenserie gegen den ETSC beendet haben, sondern auch wegen des ersten Sieges im neuen Jahr. Insgesamt war der Erfolg hochverdient“, bilanzierte Decker.

Brühl: Feuerbach, Kapitza, Kraemer, Kiessling, Matt, Kolz, van Hees, Radschuweit (83. Siebke), Frohn (83. Börner), Rösch (74. Nonaka), Notz.
Tore: 1:0 Rösch (16.), 2:0 Radschuweit (24.), 3:0 Notz (46.), 4:0 Frohn (65.), 4:1 Wiedenau (75.), 4:2 Jordan (80.), 4:3 Drosdziok (86.), 5:3 Kolz (90.+3).


22.Spieltag : SC Germania Erftstadt-Lechenich - TSC Euskirchen 0:3 ( 0:1 )

Essers flucht in Sarkasmus

Der SC Germania Erftstadt-Lechenich verliert auf heimischem Platz mit 0:3 gegen den Euskirchener TSC. Die Stimmung des Germania-Trainers Paul Esser ist durch die Niederlage nachhaltig getrübt. Die Abstiegssorgen seines Teams wachsen.

SC Germania Erftstadt-Lechenich – Euskirchener TSC 0:3 (0:1).
Nach dem Abpfiff des Fußball-Mittelrheinliga-Derbys übte sich Germania-Trainer Paul Esser in Sarkasmus. „Wir haben heute ein gutes Landesliga-Spiel gesehen“, sagte er und meinte wohl in erster Linie die Leistung seiner abstiegsbedrohten Elf. Geht es so weiter, könnte das erste Jahr in der Mittelrheinliga tatsächlich auch das vorerst letzte für seinen Klub sein – die Landesliga lässt also grüßen. In der Tat hatte der ETSC nicht gerade ein Feuerwerk abbrennen müssen, um den Lokalrivalen zu bezwingen.

Dabei begann das Spiel durchaus vielversprechend: In der ersten Spielminute verpasste Marvin Iskra das 1:0 für den ETSC, im Gegenzug scheiterte Erftstadts Jannik Joch mit einem Schussversuch. Kurz darauf ließ Iskra erneut eine Chance aus.

Anschließend verflachte die Begegnung für einige Minuten, ehe Euskirchen den Druck erhöhte. Iskra (23.) und René Rose (26.) scheiterten zunächst an SC-Torwart Markus Fieseler, in der 34. Minute war es dann aber soweit. Über die linke Seite wurde Joannis Foukis lang geschickt, der passte unbedrängt auf Benjamin Wiedenau, der wiederum ohne attackiert zu werden zum 1:0 für den ETSC einschob. Das ging auch Esser zu einfach. Lautstark erinnerte der Coach seine Elf daran, dass es sich nicht um ein Freundschaftsspiel handelte. Fünf Minuten nach dem Wechsel war dieser Appell verpufft. Ein simpler Pass des ETSC in die Schnittstelle der Erftstädter Viererkette leitete die Vorentscheidung ein. Iskra kam in guter Position an den Ball und dieses Mal traf er eiskalt zum 2:0 (50.).

Die Gastgeber versuchten nun, mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen, blieben damit aber glücklos. Anschließend hatte der ETSC Glück, dass der Germania nach einem vermeintlichen Foul an Thorsten Muhlack ein Elfmeter verweigert wurde. Ein Schuss von Felix Kohler landete zudem an der Latte, ein Kopfball von Matthias Grunert sorgte erneut für Gefahr – mehr hatte Erftstadt aber nicht zu bieten. Der Knockout folgte, als Marcel Kaiser einen Konter zum 3:0-Endstand nutzte (89.). „Wir haben heute etwas glücklich gewonnen, aber ein gutes Spiel war das nicht. Wir haben Fußball gearbeitet“, sagte ETSC-Trainer Kurt Maus. Sein Kollege aus Erftstadt gratulierte artig. „Der ETSC war einfach besser“, sagte Esser.

SC Germania Erftstadt: Fieseler, Joch (80. Richrath), Kohler, Allinger, Hayit (51. Bonsch), Grunert, Kochems, Schmoll, Muhlack, Fuhl (46. Schiffer), Häger.
Euskirchener TSC: Griesehop, Schroden, Foukis, Saar, Golz, Rose, Iskra (70. Kirch), Wiedenau (75. Kaiser), Kunst, Leßenich, Zimnol.
Tore: 0:1 Wiedenau (34.), 0:2 Iskra (50.), 0:3 Zimnol (89.)


23.Spieltag : TSC Euskirchen - SG Köln-Worringen 1:1 ( 1:0 )

ETSC spielt remis gegegn Worringen 


Euskirchener TSC – SG Köln-Worringen 1:1 (1:0).
Nach dem Schlusspfiff der Fußball-Mittelrheinliga-Partie zwischen dem Euskirchener TSC und der SG Köln-Worringen war keiner der Beteiligten mit dem Ergebnis glücklich. Denn die Punkteteilung hilft beiden Teams nicht wirklich weiter: Die Gäste aus dem Kölner Norden stehen weiter am Ende des Klassements und der ETSC steckt im grauen Mittelmaß fest. Der Euskirchener Trainer Kurt Maus führte aber auch einen plausiblen Grund für den verpassten Sieg an: „Angesichts unserer großen Personalsorgen kann man vielleicht derzeit auch nicht mehr verlangen.“

Bei sommerlichen Temperaturen sahen die Zuschauer im Erftstadion ein Spiel mit wenig Höhepunkten. Die Gäste konzentrierten sich auf solide Defensivarbeit und gelegentliche Konter. Die Platzherren waren dagegen bemüht, nach vorne zu spielen, blieben aber ohne Durchschlagskraft. So war es fast symptomatisch, wie die beiden Tore fielen. Nach gut einer Stunde Spielzeit flankte ETSC-Akteur René Rose von rechts vor das gegnerische Tor. Den Ball erwischte der Worringer Denis Gulin, dessen Kopfball über den eigen Torwart hinweg unhaltbar ins Tor flog (32.). Diese unerwartete Führung konnten die Euskirchener in die Halbzeit retten.

Nach der Pause erreichte Kai Burger dann ein langer Einwurf. Der SG-Torjäger nutzte das Anspiel zum 1:1 (58.). Aus dem Spiel heraus gelang beiden Mannschaften ansonsten nicht viel und so kam Trainer Maus zum einzig logischen Fazit: „Das Remis ist nicht toll, aber geht wohl in Ordnung.“

Euskirchener TSC: Griesehop, Saar, Kunst, Foukis (75. Kirch), Schroden, Wiedenau (85. Jordan), Rose, Golz, Zimnol, Leßenich, Iskra (60. Kaiser). Tore: 1:0 Gulin (32. Eigentor), 1:1 Burger (58.).


24.Spieltag : FC Hürth - TSC Euskirchen 1:3 ( 1:0 )

ETSC dreht die Partie in Hürth

Der Euskirchener TSC feiert beim 3:1 gegen den FC Hürth den dritten Auswärtssieg in Folge. Die Mannschaft von Trainer Kurt Maus dreht die Fußball-Mittelrheinliga-Partie innerhalb von nur sieben Minuten

FC Hürth – Euskirchener TSC 1:3 (1:0). Mit dem 3:1-Erfolg beim FC Hürth hat der Euskirchener TSC den dritten Auswärtssieg in Folge gelandet. Damit hat sich der ETSC nach einem zwischenzeitlichen Durchhänger wieder auf Schlagdistanz zur Spitzengruppe der Fußball-Mittelrheinliga gebracht. Eine Zwischenbilanz die selbst ETSC-Trainer Kurt Maus erstaunt: „Angesichts unserer Personalnot muss ich meinem Team ein Riesenkompliment machen. Das durfte man in dieser Form nicht erwarten.“

Dabei war das 3:1 in Hürth redlich verdient. Allerdings lagen die Euskirchener bereits nach einer Viertelstunde mit 0:1 im Hintertreffen. Hürth hatte von Beginn an druckvoll agiert, sich gleich einige Chancen erarbeitet und eine dieser Möglichkeiten zur Führung genutzt. Doch nach dem Rückstand zeigte das Maus-Team Moral. „Wir haben immer besser ins Spiel gefunden“, meinte der Trainer, der in der Folgezeit kaum mehr zwingende Aktionen der Gastgeber zu sehen bekam. Dafür drängte sein Team auf den Ausgleich. Nach gut einer Stunde Spielzeit war es dann endlich soweit. Innerhalb von sieben Minuten drehte der ETSC das Spiel. Zuerst traf Robert Zimnol zum Ausgleich (63.), dann schlug die große Stunde von Niels Kirch. Der Nachwuchsspieler war gerade erst sechs Minuten auf dem Feld, da traf er zum 2:1 für den ETSC (66.). Keine drei Minuten später erhöhte er nach Zuspiel von Marcel Kaiser auf 3:1 und durfte sich nach dem Schlusspfiff über viele Glückwünsche freuen.

ETSC: Griesehop, Saar, Kunst (60. Kirch), Rose, Schroden, Wiedenau, Golz, Zimnol, Leßenich, Kaiser, Iskra (88. Jordan). Tore: 1:0 Sarkin (15.), 1:1 Zimnol (63.), 1:2, 1:3 Kirch (66., 69.).


25. Spieltag : TSC Euskirchen – SpVg Wesseling-Urfeld 3:2 (1:2)
 
Sichtlich frustriert verließ Josef Farkas, der Trainer der Spielvereinigung, die Platzanlage in Euskirchen. Zu großen Spielanalysen fehlte ihm die Motivation, daher beschränkte er sich auf das Wesentliche: „Das ging gar nicht. Die Punkte wurden uns auf dem Präsentierteller gereicht, aber wir haben nicht zugriffen.“ Dabei hatte seine Elf das Spiel nach frühem Rückstand zunächst noch vor der Pause durch Tore von Deniz Balli und Daniel Münch gedreht. Nach dem Wechsel sah zudem ETSC-Spieler Marcel Kaiser die Gelb-Rote Karte. Doch in in Überzahl verloren die Gäste die Kontrolle über das Spiel. „Wir waren gar nicht mehr präsent“, bestätigte Farkas. Das nutzten die Hausherren, die durch Robert Zimnol zum 2:2 ausglichen und fortan sogar auf den Siegtreffer drängten. Mit Erfolg, denn kurz vor dem Abpfiff gelang Thomas Leßenich das 3:2, was Farkas doch noch ein ernüchterndes Urteil entlockte: „Wir befinden uns in der Mittelrheinliga nun auf Abschiedstour. Wer solche Spiele nicht gewinnen kann, dürfte auch sonst kaum mehr die notwendigen Punkte holen.“

Der Euskirchener TSC hingegen trotzte seinen Personalsorgen und befindet sich nach dem Erfolg auf dem Weg zurück in die Spitzengruppe der Fußball-Mittelrheinliga. Die Euskirchener kletterten auf den vierten Platz und haben derzeit fünf Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter Brühl.

Wesseling: Werner, Wanner, Arenz, Sehrbrock, Daniel Farkas, Njangue (47. Laufenberg), Bastian, Proenca, Dogan (79. Langen), Balli (63. Sohns), Münch. Tore: 1:0 Kunst (4.), 1:1 Balli (27.), 1:2 Münch (44.), 2:2 Zimnol (75.), 3:2 Leßenich (88.).


26.Spieltag : Alemannia Aachen II - TSC Euskirchen 0:3 ( 0:1 )

Andrzej Rudy gibt Comeback beim ETSC

Der 47-jährige Ex-Profi Andrzej Rudy, früher Spieler beim 1. FC Köln und Ajax Amsterdam, gibt beim Fußball-Mittelrheinligisten Euskirchener TSC sein Comeback. Mit Erfolg: Das Team gewinnt mit 3:0 gegen Aachen II.

TSV Alemannia Aachen II – Euskirchener TSC 0:3 (0:1). Der Euskirchener TSC ist die Nummer eins. Dank des fünften Erfolges in Serie und der Patzer der Rivalen gelang mit dem 3:0 in Aachen der Sprung an die Tabellenspitze der Fußball-Mittelrheinliga. „Seit Wochen müssen wir aufgrund zahlreicher Ausfälle mit dem letzten Aufgebot antreten. Ich kann vor meinem Team nur den Hut ziehen“, lobte ETSC-Trainer Kurt Maus seine Schützlinge, die aus den letzten sieben Begegnungen 19 Punkte holten.

Doch die große Personalnot hat zumindest für die Zuschauer auch positive Seiten: Denn Ex-Profi Andrzej Rudy entsprach der Bitte der ETSC-Verantwortlichen und half aus. In der 46. Minute betrat der einstige Spieler des 1. FC Köln für Marcel Kaiser den Platz.Letzterer hatte zuvor nach einer halben Stunde das 1:0 erzielt, musste aber wegen einer Zerrung raus.

Rudy agierte fortan im Angriff und deutete auf Anhieb an, dass er dem Team auch mit 47 Jahren noch helfen kann. „Er hat das Auge, die Routine und kann den Ball halten. Dass er in seinem Alter nicht mehr die ganz großen Wege gehen kann, versteht sich von selbst“, sagte Maus, der Rudy nun bis zum Saisonende im Kader halten will. „Das war für mich ein tolles Erlebnis. Ich hatte großen Spaß. Vielleicht werde ich in meinem Alter ja noch einmal Meister“, sagte Rudy, der allerdings zugab, dass er körperlich fix und fertig war.

Schon ohne Rudy hatte Euskirchen von Anfang an das Spiel im Griff. Kaiser traf zum 1:0 (30.), ehe Nils Kirch (80.) und Robert Zimnol (89.) erhöhten.

Euskirchener TSC: Griesehop, Schroden Golz, Kirch (83. Jordan), M. Kaiser (46. Rudy), Iskra, Wiedenau, Kunst, Leßenich, Rose, Zimnol. Tore: 0:1 M. Kaiser (30.), 0:2 Kirch (80.), 0:3 Zimnol (89.)


27.Spieltag : TSC Euskirchen – Hilal Maroc Bergheim 4:0 ( 2:0 )

ETSC kämpft sich zurück an die Spitze

Euskirchener TSC – Hilal Maroc Bergheim 4:0 (2:0). Der Fußball-Mittelrheinligist Euskirchener TSC hat nur vier Tage nach dem 1:3 im Spiel gegen Germania Windeck eine beeindruckende Reaktion gezeigt. Gegen den Aufstiegsanwärter Hilal Maroc Bergheim feierte der ETSC einen auch in dieser Höhe verdienten 4:0-Sieg und eroberte gleichzeitig die Tabellenführung zurück. Denn Windeck kam mit 1:9 im Duell mit Hennef unter die Räder.

Am 26. Mai kommt es nun zum mit Spannung erwarteten Duell der beiden Topteams aus Hennef und Euskirchen. „Meine Mannschaft hat sich nicht nur an die taktische Marschrichtung gehalten, sondern auch hervorragend kombiniert. Außerdem waren wir sehr lauf- und zweikampfstark“, zeigte sich ETSC-Coach Kurt Maus von der Vorstellung seiner Schützlinge hellauf begeistert. Nach 29 Minuten hatte Marcel Kaiser nach herrlicher Vorarbeit von Sebastian Golz mit einem sehenswerten Flugkopfball die Führung erzielt, ehe der Angreifer noch vor der Pause Marvin Iskra bediente. Dieser hatte keine Mühe, auf 2:0 zu erhöhen (33.). Nach dem Seitenwechsel lagen die Nerven auf Bergheimer Seite dann völlig blank. Der gerade erst eingewechselte Jonas Wendt sah nach einer verbalen Auseinandersetzung mit dem Schiedsrichter die Rote Karte (69.), anschließend wurde Hilal-Trainer Josef Pfeiffer – ebenfalls wegen eines Disputs mit dem Unparteiischen – der Platzanlage verwiesen.

Und es kam noch schlimmer für die Gäste: Erneut Kaiser erhöhte nach Vorarbeit von Peter Drosdziok für die Hausherren auf 3:0 (81.). Spielmacher Robert Zimnol traf letztlich zum 4:0-Endstand (90.). „Wir haben den Bergheimern regelrecht den Schneid abgekauft“, meinte ETSC-Coach Maus, dessen Mannschaft also weiterhin von der Meisterschaft träumen darf. Sein Trainerkollege Pfeiffer war nach dem Abpfiff indes restlos bedient: „Das Thema Aufstieg ist für uns jetzt wohl erledigt. Wir können in der kommenden Woche die Planung für die nächste Saison beginnen.“

ETSC: Griesehop, Kunst, Rose (85. Jordan), Foukis (80. Kirch), Schroden, Wiedenau, Golz, Zimnol, Leßenich, M. Kaiser, Iskra (55. Drosdziok). Tore: 1:0 M. Kaiser (29.), 2:0 Iskra (33.), 3:0 M. Kaiser (81.), 4:0 Zimnol (90).


28.Spieltag : FC Hennef 05 – TSC Euskirchen 1:1 ( 0:1 )

TSC Euskirchen spielt 1:1 in Hennef

FC Hennef 05 – Euskirchener TSC 1:1 (0:1). In der Fußball-Mittelrheinliga ist auch am drittletzten Spieltag keine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft gefallen. Ganz im Gegenteil: Standen vor dem Wochenende mit dem Euskirchener TSC, dem FC Hennef 05 und Germania Windeck noch drei Teams punktgleich an der Tabellenspitze, sind es nun sogar vier. Denn der SC Brühl schloss dank des 3:2-Sieges in Walheim zum Spitzentrio auf.

Der ETSC war noch vor der Pause durch Peter Drosdziok verdient mit 1:0 in Führung gegangen (42.) und hatte nach dem Wechsel sogar zahlreiche Gelegenheiten, die Entscheidung herbeizuführen. Der Druck wurde noch größer, als sich der Hennefer Dennis Eck nach gut einer Stunde Spielzeit zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und dafür die Rote Karte sah. Der Hennefer Trainer Marco Bäumer setzte dennoch alles auf eine Karte und brachte mit Tibor Heber, Tobias Günther und Oliver Cylkowski drei frische Offensivkräfte, die die drohende Niederlage verhindern sollten. Und tatsächlich war es vier Minuten vor dem Abpfiff Sebastian Hecht, der aus dem Gewühl heraus den Ausgleich für Hennef erzielte. „Wir wollten die Situation spielerisch lösen und wurden dafür bestraft“, haderte ETSC-Coach Kurt Maus hinterher.

Sein Gegenüber Bäumer sprach nach dem Schlusspfiff von einer glücklichen Punkteteilung für sein Team und zollte dem Spitzenreiter aus Euskirchen ein großes Lob: „Der ETSC war uns in allen Belangen überlegen und hat auf dem Weg zum Titel sicherlich zwei Punkte verschenkt.“ Bäumer bescheinigte den engagierten Gästen eine hohe Laufbereitschaft, das nötige Zweikampfverhalten und spielerische Klasse.

Dieser Einschätzung wollte Maus nichts mehr hinzufügen: „Mein Team hat bei der besten Rückrunden-Mannschaft eine hervorragende Leistung geboten. Leider haben wir es heute versäumt, uns dafür mit einem Sieg zu belohnen.“

Euskirchener TSC: Griesehop, Kunst, Foukis, Schroden, Wiedenau, Golz, Zimnol, Leßenich, Drosdziok, M. Kaiser, Iskra (89. Ems). Tore: 0:1 Drosdziok (42.), 1:1 Hecht (86.)


29.Spieltag : TSC Euskirchen - FC Wegberg-Beeck 3:1 ( 2:0 )

Der Titel-Traum des TSC Euskirchen lebt

Der Euskirchener TSC siegt mit 3:1 gegen Wegberg-Beeck und geht als Tabellenführer der Fußball-Mittelrheinliga ins letzte Saisonspiel. Peter Drosdziok, Sebastian Golz und Ioannis Foukis treffen für die Mannschaft von Trainer Kurt Maus.

Der Traum von der Meisterschaft lebt weiter. Dank des verdienten 3:1 (2:0)-Erfolges gegen den FC Wegberg-Beeck verteidigte der Fußball-Mittelrheinligist Euskirchener TSC die Tabellenführung.
Einen Spieltag vor dem Saisonende ist der ETSC weiterhin punktgleich mit dem Zweiten FC Hennef 05, der seine Partie beim SC Germania Erftstadt-Lechenich ebenfalls mit 3:1 gewinnen konnte. Die beiden anderen Titelkandidaten, der SC Brühl (2:4 in Wesseling) und der TSV Germania Windeck (0:2 gegen Arnoldsweiler), verloren ihre Begegnung hingegen und liegen nun drei Punkte hinter dem Führungsduo.

Die Euskirchener (plus 24 Treffer) haben im Vergleich zu Hennef (plus 20) die leicht bessere Tordifferenz. Doch während der ETSC zum Abschluss beim Sechsten Viktoria Arnoldsweiler antreten muss, hat der FC Hennef gegen das Schlusslicht Köln-Worringen die vermeintlich leichtere Aufgabe vor der Brust. Für Spannung ist also reichlich gesorgt. „Dass wir nun am letzten Spieltag noch die Chance haben, Meister zu werden, ist fantastisch“, sagte der Euskirchener Trainer Kurt Maus.

Gegen den Tabellensiebten aus Wegberg-Beck hatte sich die Maus-Elf von Beginn an hochmotiviert gezeigt und das Geschehen sofort an sich gerissen. Nach 13 Minuten erzielte Peter Drosdziok die 1:0-Führung für den Spitzenreiter. Und es kam noch besser, denn Richard Golz erhöhte nach toller Vorarbeit von Ioannis Foukis wenig später auf 2:0 (21.). Die sonst so spielstarken Gästen zeigten dagegen nur wenig und kamen im ersten Durchgang lediglich dreimal ansatzweise zu Chancen.

Nach dem Wechsel erhöhte Wegberg-Beeck dann den Druck und war optisch überlegen, doch die Durchschlagskraft im Angriff ließ nach wie vor zu Wünschen übrig. Die Hausherren präsentierten sich dagegen zielstrebiger – auch wenn Marvin Iskra (46.) und Benjamin Wiedenau (47.) aus aussichtsreicher Position scheiterten.

Als der FC dann in der 63. Minute doch noch den 1:2-Anschlusstreffer markiert hatte, behielt Euskirchen die Ruhe, konzentrierte sich fortan auf Konter und wurde belohnt: ETSC-Linksverteidiger Foukis traf mit einem sehenswerten Distanzschuss in den rechten Winkel (80.) und beseitigte damit die letzten Zweifel am Euskirchener Sieg. Kurz vor Schluss verpasste es wiederum Iskra, das Ergebnis noch weiter ausbauen (88.). So blieb es letztlich beim 3:1.

„Meine Spieler haben erneut ein enormes Laufpensum an den Tag gelegt. Das ist schon beeindruckend“, sagte Coach Maus, der nun mit aller Macht den Titel holen will.

Euskirchener TSC: Griesehop, Schroden, Golz, Foukis, M. Kaiser, Iskra (91. Kirch), Wiedenau (70. Ems), Kunst, Leßenich, Drosdziok, Zimnol. Tore: 1:0 Drosdziok (13.), 2:0 Golz 21.), 2:1 Berkigt (63.), 3:1 Foukis (80.).


30.Spieltag : Viktoria Arnoldsweiler - TSC Euskirchen 2:3 ( 0:0 )

Meisterparty des TSC Euskirchen geplatzt

Der Euskirchener TSC hat die Meisterschaft in der Fußball-Mittelrheinliga verpasst. Am letzten Spieltag unterliegt die Mannschaft von Trainer Kurt Maus in Arnoldsweiler mit 2:3. Der FC Hennef gewinnt zeitgleich gegen Worringen und kann seinen Titel verteidigen.

Der Euskirchener TSC hat es nicht geschafft. Der Fußball-Mittelrheinligist, der noch vor dem letzten Spieltag dank der besseren Tordifferenz gegenüber dem FC Hennef 05 auf Platz eins stand, verlor bei Viktoria Arnoldsweiler mit 2:3 (0:0) und musste sich mit der Vizemeisterschaft begnügen. Jubeln durfte dafür der FC Hennef, der seine Partie gegen das Ligaschlusslicht SG Köln-Worringen mit 1:0 gewann und somit seinen Titel verteidigen konnte.

„Wir haben uns von einem rustikalen Gegner leider den Schneid abkaufen lassen und lange Zeit auch einfach zu wenig investiert“, kritisierte ETSC-Trainer Kurt Maus nach dem Abpfiff die fehlende Linie im Spiel seiner Elf in den Minuten zuvor. „Wir haben meist mit hohen Bällen agiert und es somit dem Gegner einfach gemacht, unsere Angriffe im Keim zu ersticken“, erklärte Maus.

Die engagierten Spieler aus Arnoldsweiler machten dies besser und gingen nach 65 Minuten in Führung. Doch zehn Minuten später konnte der ETSC wieder auf eine Meisterparty hoffen. Denn ein Arnoldsweiler Akteur sah Gelb-Rot. Jetzt wachte der ETSC endlich auf und spielte nur noch nach vorne. Sigi Kunst traf zum Ausgleich (83.). Doch dann hatten die Euskirchener Marcel Kaiser (85.) und Niels Kirch (88.) bei ihren Pfostenschüssen Pech. Kurz darauf sah ihr Teamkollege Peter Drosdziok Rot und es kam noch schlimmer für seine Elf: Denn in der Nachspielzeit markierte die Viktoria das 2:1 (91.). Zwar glückte Robert Zimnol im Gegenzug das 2:2 (92.), doch Sekunden später erzielte Arnoldsweiler das 3:2 (93.).

Euskirchener TSC: Griesehop, Schroden, Kunst, Leßenich, Golz, Foukis, Zimnol, Wiedenau, M. Kaiser, Iskra (77. Kirch), Drosdziok.
Tore: 1:0 Gülpen (65.), 1:1 Kunst (83.), 2:1 Mori (91.), 2:2 Zimnol (92.), 3:2 Klepgen (93.).

Stimmen aus dem Klub

Joseph Griesehop (Torwart, ETSC): Wir waren in der ersten Halbzeit zu passiv und wahrscheinlich auch ein wenig nervös. Am Ende hätten wir das Spiel aber noch einmal drehen können. Schade, aber wir haben trotzdem eine tolle Serie gespielt.

Robert Zimnol (Spieler, ETSC): In der turbulenten Schlussphase war für uns noch alles möglich. Ich hatte auch den Eindruck, dass wir es noch packen würden. Leider konnten wir die Saison nicht krönen.

Heinz-Willi Trimborn (Vorsitzender, ETSC): Wir hatten alles selbst in der Hand. Aber insgesamt wirkten wir heute ein wenig gehemmt. Dennoch hat die Mannschaft während der Saison Großartiges geleistet.

Günter Weiß (Geschäftsführer, ETSC): Natürlich wäre der Titel eine super Sache gewesen. Meine Enttäuschung hält sich aber in Grenzen. Wir waren heute nicht so präsent. Alle Beteiligten haben dennoch hervorragende Arbeit abgeliefert. Darauf können wir stolz sein


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