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ETSC Jugend
Spielberichte 2011-2012 Rückrunde

17. Spieltag : TuS Oberpleis - TSC Euskirchen 2:0 (1:0)

Maus droht mit Konsequenzen

Nach dem verdienten 0:2 beim ebenfalls abstiegsbedrohten TuS Oberpleis findet der Euskirchener Coach Kurt Maus deutliche Worte: „Ab jetzt werde ich auf Namen keine Rücksicht mehr nehmen. Wer keine Lust hat, kann sich seinen Pass sofort abholen.“

Der Tabellenvorletzte Euskirchener TSC hat im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Mittelrheinliga einen herben Rückschlag erlitten. Im Nachholspiel beim ebenfalls abstiegsbedrohten TuS 05 Oberpleis hat der ETSC jegliche Einstellung vermissen lassen und eine verdiente 0:2 (0:1)-Niederlage kassiert.
"Oberpleis hat zwar keinen Fußball zelebriert, aber den absoluten Willen an den Tag gelegt. Sie waren aggressiver als wir und haben am Ende verdient gewonnen", zeigte sich ETSC-Trainer Kurt Maus nach der schlechtesten Saisonleistung unter seiner Regie restlos bedient. Nach dem desolaten Abschneiden kündigte Maus Konsequenzen an: "Ab jetzt werde ich auf Namen keine Rücksicht mehr nehmen. Wer keine Lust hat, kann sich seinen Pass sofort abholen."
Die Gäste ließen von Beginn an jegliche Tugenden im Abstiegskampf vermissen und hatten bereits in der neunten Minute Glück, als TuS-Spieler Sascha Blechinger aussichtsreich scheiterte. Sein Bruder Markus machte es in der 21. Minute dann besser und traf mit einem sehenswerten Distanzschuss in den Winkel zur Führung für den TuS. Erst danach tauchte der ETSC erstmals gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auf (33.). Anschließend war es Sascha Blechinger, der eine gute Gelegenheit für Oberpleis vergab (37.).
Nach dem Wechsel hatte der TuS dann ebenfalls mehr vom Spiel, musste aber trotz der ausgelassenen Großchance von Joel Görgens (68.) nicht mehr um den Sieg zittern. Zumal Euskirchens Sebastian Golz in der 71. Minute nach wiederholtem Foulspiel mit der Ampelkarte vom Feld geschickt wurde und der ETSC fortan in Unterzahl spielen musste. "Was wir heute in der Offensive gezeigt haben, war ein Armutszeugnis", fand Maus deutliche Worte.
Nachdem sein Team auch die letzte Chance zum Ausgleich vergeben hatte (86.), war es schließlich erneut Markus Blechinger, der nach feinem Zuspiel von Jonas Henscheid mit dem 2:0 für die Entscheidung sorgte (88.).
ETSC: Griesehop, Saar, Hemmersbach (46. Kuchem), Rose (60. Thonke), Kunst, Golz, Beshah, Jordan (46. Wiedenau), Halimi, Drosdziok, Dornbusch. Tore: 1:0, 2:0 M. Blechinger (21., 88.).
Quelle. Kölner Stadtanzeiger

18. Spieltag : Euskirchener TSC – TSV Hertha Walheim 3:2 (3:1)

Nach der wenig erbaulichen Vorstellung im Nachholspiel beim TuS Oberpleis (0:2) hat der abstiegsbedrohte Euskirchener TSC nun wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben und damit bewiesen, dass sich das Team noch nicht aufgegeben hat. „Wir haben heute endlich einmal so gespielt, wie es im Kampf um den Klassenerhalt erforderlich ist“, freute sich ETSC-Trainer Kurt Maus über die Reaktion seiner Schützlinge, die von Beginn an kämpferisch und läuferisch auf ganzer Linie überzeugten und auch mannschaftlich geschlossen auftraten. Der ETSC erwischte einen Start nach Maß und ging bereits in der siebten Minute durch Sebastian Golz in Führung. Davon beflügelt suchte das Team weiter den Weg nach vorne und belohnte sich mit dem 2:0 durch Max Dornbusch (16.). Und auch, als der starke Aufsteiger, der neben dem FC Hürth die stärkste Abwehr der Liga stellt, noch vor der Pause durch Imad Laadim verkürzen konnte (24.), ließen sich die Euskirchener dieses Mal nicht aus dem Konzept bringen. Ganz im Gegenteil: Dornbusch stellte nur wenige Minuten später mit dem 3:1 den alten Vorsprung wieder her (29.). „Wir haben sehr diszipliniert weiter gespielt und sind in der Ordnung geblieben“, lobte Maus, dessen Elf auch nach der Halbzeit nicht nachließ und auf die vorzeitige Entscheidung drängte.
Weil aber weitere gute Gelegenheiten ausgelassen wurden, machten es die Gäste nochmals spannend, als Oliver Weitz zum 2:3 traf (75.). Die Walheimer setzten jetzt alles auf eine Karte, arbeiteten verstärkt mit langen Bällen, konnten die an diesem Tag stabile Euskirchener Abwehr aber nicht mehr aus den Angeln heben. „Ich hoffe, dass uns dieser Sieg nun das nötige Selbstvertrauen gegeben hat“, sagte Maus, dem nicht entgangen war, dass die Konkurrenten im Tabellenkeller ebenfalls Erfolgserlebnisse feiern konnten. Für eine Sensation sorgte unter anderem der SV Rott, der nach einem 0:2-Rückstand in Unterzahl den Spitzenreiter FC Hennef 05 noch mit 3:2 bezwang.
Euskirchener TSC: Griesehop, Schroden, Saar, Golz, Hemmersbach, Rose, Halimi (65. Thonke), Kunst (83. Kuzmanovic), Dornbusch, Drosdziok (87. Beerbaum), Beshah. Tore: 1:0 Golz (7.), 2:0 Dornbusch (16.), 2:1 Laadim (24.), 3:1 Dornbusch (29.), 3:2 Weitz (75.).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger

19.Spieltag : SC Brühl - TSC Euskirchen 0:5 (0:3)

Der dreifache Dornbusch

Max Dornbusch hob seinen Fuß und ließ sich von seinen Teamkameraden symbolisch den Schuh putzen, mit dem er Sekunden zuvor getroffen hatte. Am Spielfeldrand jubelte ETSC-Trainer Kurt Maus und der gesamte ETSC-Tross klatschte sich lachend ab. Die Partie war zwar erst eine Stunde alt, aber trotzdem schon entschieden.
ETSC wie im Rausch
Die stark abstiegsbedrohte ETSC-Elf hatte die ambitionierten Brühler regelrecht auseinandergenommen und mit dem zweiten Sieg in Folge eindrucksvoll bewiesen, dass sie im Abstiegskampf noch an ihre Chance glaubt.
Von Beginn an waren die Gäste aggressiver und reaktionsschneller. Dadurch gewann der ETSC eine Vielzahl der Zweikämpfe und setzte die Brühler Hintermannschaft von Beginn an unter Druck. Und so wurden die Euskirchener früh für ihr Engagement belohnt: Einen Kopfball von Sebastian Golz konnte Brühls Keeper gerade noch parieren, doch beim Abpraller waren er und seine Vorderleute nur noch Zuschauer: Peter Drosdziok markierte im Nachsetzen das 1:0 (9.). Brühl war sichtlich beeindruckt und der ETSC hielt weiterhin das Tempo hoch. In der 38. Spielminute war Dornbusch nur noch mit einem Foul im Brühler Strafraum zu stoppen und Christoph Hemmersbach nutzte den fälligen Elfmeter zum 2:0. Auch in der Folgezeit hatte Dornbusch richtig Spaß an der Partie. Zuerst sorgte er kurz vor der Halbzeit mit dem Treffer zum 3:0 für die Vorentscheidung (44.) und als sich Brühl nach dem Seitenwechsel anschickte doch noch mitzuspielen, erstickte er das Aufbäumen mit zwei erfolgreich abgeschlossenen Kontern (58./60.).
Euskirchener TSC: Griesehop, Saar (24. Halimi), Hemmersbach, Rose, Kunst, Schroden, Golz, Beshah, Thonke (75. Lamsfuß), Dornbusch (83. Beerbaum), Drosdziok. Tore: 0:1 Drosdziok (9.), 0:2 Hemmersbach (38. Foulelfmeter), 0:3, 0:4, 0:5 Dornbusch (44., 58., 60.).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger

20. Spieltag : TSC Euskirchen  – VfL Alfter 1:2 (0:1)

 So schnell ist man auf dem Boden der Tatsachen zurück: Nach dem grandiosen 5:0-Erfolg in Brühl wollte das ETSC-Team von Trainer Kurt Maus gegen den Tabellennachbarn aus Alfter nachlegen, doch es waren noch keine 60 Sekunden gespielt, da lagen die Euskirchener bereits mit 0:1 im Hintertreffen. Der schnelle Rückstand brachte die Gastgeber aus dem Konzept und es dauerte ein ganze Weile, bis sich die ersten Möglichkeiten für den ETSC ergaben. Wirklich zwingend waren die Chancen allerdings nicht.
„Wir haben einfach keine spielerische Linie gefunden“, gestand Maus ein und attestierte dem Gegner eine gute kämpferische Vorstellung. „Schön anzusehen war das Spiel mit Sicherheit nicht. Doch darauf konnten beide Mannschaften in ihrer Situation auch nicht den Fokus legen.“
Alfter hatte nach dem Führungstreffer recht leichtes Spiel, stand hinten sicher und lauerte mit langen Bällen auf Konter. Das Bild änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht. Coach Maus bemühte sich mit Wechseln um frischen Wind, doch die Maßnahmen verfehlten die erhoffte Wirkung. Und es kam noch schlimmer für die Platzherren. In der 65. Spielminute sah ETSC-Spieler Frank Schroden nach einem überharten Einsteigen die Rote Karte und wenig später folgte ihm sein Mannschaftskamerad David Beshah nach einer Ampelkarte vorzeitig in Kabine.
Kurz darauf war die Partie entschieden. Alfter erhöhte auf 2:0 und obwohl dem ETSC in zweifacher Unterzahl sogar noch der Anschlusstreffer durch Christoph Hemmersbach gelang, kam dieses Tor viel zu spät. Euskirchener TSC: Griesehop, Hemmersbach, Rose, Golz, Schroden, Beshah, Lamsfuß (60. Kuzmanovic), Halimi, Thonke (46. Beerbaum), Dornbusch, Drosdziok. Tore: 0:1 (1.), 0:2 (80.), 1:2 Hemmersbach (89.)
Quelle : Kölner Stadtanzeiger

21. Spieltag : SV Bergneustadt - TSC Euskirchen  1:4  (1:1)

Der doppelte Dornbusch

Euskirchens Stürmer Max Dornbusch steuert zum 4:1-Erfolg in der Fußball-Mittelrheinliga seines Teams beim SSV Bergneustadt zwei Tore bei. Kuzmanovic und Halimi sorgen für die anderen Treffer. 

SV Bergneustadt – Euskirchener TSC 1:4 (1:1). Nach gut einer Viertelstunde hätten wohl nur die Wenigsten noch auf einen Sieg der Gäste gewettet. Denn der ETSC war extrem ersatzgeschwächt angetreten und lag nach einem frühen Gegentor von Florian Harnisch mit 0:1 im Hintertreffen. ETSC-Keeper Joseph Griesehop hatte bis zu diesem Zeitpunkt bereits mehrmals klärend eingreifen müssen und damit Schlimmeres verhindert.
Mit zunehmendem Spielverlauf wandelte sich jedoch das Blatt. Dabei war ETSC-Trainer Kurt Maus einmal mehr gezwungen, Umstellungen vorzunehmen. Mit Christoph Hemmersbach fiel ein weiterer Leistungsträger nach einer halben Stunde verletzt aus. Doch zu diesem Zeitpunkt deutete sich bereits an, dass Max Dornbusch an diesem Tag mal wieder kaum zu stoppen sein würde.
Kurz nach der Auswechselung von Hemmersbach setzte er ein erstes Ausrufezeichen und erzielte mit einem sehenswerten Solo den Ausgleich. Der ETSC ließ nicht locker, setzte nach und hatte das Spiel gegen verunsicherte Gastgeber plötzlich im Griff. Die ungewohnte Abwehrformation stand nun sicherer und vorne wirbelte Dornbusch gemeinsam mit Peter Drosdziok und Daniel Thonke. Aber es war wieder Dornbusch, der nach dem Seitenwechsel die Weichen endgültig auf Sieg stellte. Nach gut einer Stunde Spielzeit traf er zum 2:1 und nur wenige Minuten später war er im gegnerischen Strafraum nur noch mit einem Foul zu stoppen. Valdon Halimi trat zum fälligen Elftmeter an, behielt die Nerven und sorgte für die Vorentscheidung. Dem eingewechselten Bozo Kuzmanovic war es dann acht Minuten vor dem Ende vorbehalten, mit dem 4:1 für klare Verhältnisse zu sorgen.
Das Fazit von Trainer Kurt Maus fiel entsprechend – und natürlich völlig zurecht – sehr positiv aus. „Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Mit dieser komplett neuen Aufstellung eine solche Leistung abzurufen macht Mut. Der Sieg war zwar nur ein kleiner, aber ein sehr wichtiger Schritt, um aus dem Tabellenkeller herauszukommen.“
Euskirchen: Griesehop, Hemmersbach (30. Leyendecker), Rose, Beshah, Golz, Jordan, Lamsfuß, Halimi, Drosdziok, Dornbusch (85. Beerbaum), Thonke (75. Kuzmanovic). Tore: 1:0 Harnisch (10.), 1:1, 1:2 Dornbusch (35., 61.), 1:3 Haili (65. Foulelfmeter), 1:4 Kuzmanovic (82.).
Quelle . Kölner Stadtanzeiger

22. Spieltag : TSC Euskirchen – TSV Germania Windeck 1:1 (1:1)

 Einen Punkt gewonnen, oder zwei verloren? ETSC-Trainer Kurt Maus sah es positiv: „Wer weiß, was der Punkt am Ende wert ist.“ In der aktuellen Situation der Gastgeber war der Zähler eigentlich zu wenig, doch am Ende ging das Remis wohl in Ordnung. Die Germania war über weite Strecken das bessere Team, doch die größeren Chancen hatte der ETSC. Allein in der Schlussphase hatte die Elf von ETSC-Trainer Maus zweimal den Siegtreffer auf dem Fuß. Doch beim ersten Mal scheiterte Peter Drosdziok am gegnerischen Keeper Michael Cebulla und kurz darauf war es der eingewechselte Bozo Kuzmanovic, der freistehend zu überhastet abschloss.
Im ersten Durchgang hatte es ähnlich ausgesehen. Windeck hatte mehr vom Spiel, doch die besseren Chancen besaß der ETSC, der auch gleich seine erste hundertprozentige Chance nutzte: Drosdziok vollendete mit einem sehenswerten Kopfball einen Konter zur 1:0-Führung (28.) – Daniel Thonke hatte ihn in Szene gesetzt. Doch die Freude der Platzherren hielt nicht lange an. Nur vier Minuten später glich der Windecker Selcuk Alagöz mit einem Schuss aus 20 Metern aus (32.). Fortan agierte der ETSC reservierter und fand nicht so richtig ins Spiel. Entsprechend verlief die Partie bis zur Schlussphase etwas schleppend und so hatte man am Ende fast den Eindruck, dass beide Seiten mit dem Ergebnis gute leben konnten. Oder auch nicht, doch das wird sich zumindest beim ETSC wohl erst in Abschlussrechnung zeigen.
Euskirchener TSC: Griesehop, Saar, Golz, Jordan, Kunst (46. Leyendecker), Beshah, Lamsfuß, Halimi, Drosdziok, Thonke (65. Kuzmanovic), Dornbusch. Tore: 1:0 Drosdziok (28.), 1;1 Alagöz (32.).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger

23. Spieltag : TSC Euskirchen – SpVg Wesseling-Urfeld 5:3 (2:1).

Fußball-Mittelrheinligist Euskirchener TSC hat die Nicht-Abstiegsplätze wieder zum Greifen nah. Nach dem 5:3-Sieg gegen Wesseling und der gleichzeitigen Niederlage des Lokalrivalen SV Nierfeld in Alfter hat sich das Team von ETSC-Trainer Kurt Maus dem rettenden Ufer bis auf einen Zähler angenähert.
Gegen Wesseling reichte dem ETSC eine mittelmäßige Leistung, weil sich die Gäste bereits in den ersten 25 Minuten zwei Rote Karten eingehandelt hatten. Nach den beiden Euskirchener Toren von Peter Droszdiok (23.) und Max Dornbusch (35.) schien der ETSC zweifellos auf der Siegerstraße angekommen zu sein. „Wenn wir dann noch mal nachlegen, gibt sich der Gegner auf“, kritisierte Maus nach der Partie seine Spieler.
Stattdessen kam Wesseling kurz vor der Pause zum Anschlusstreffer und war im zweiten Durchgang sogar leicht feldüberlegen. In der 52. Minute erhöhte dennoch erneut ETSC-Akteur Drosdzik auf 3:1. Doch damit war der Wesselinger Widerstand noch immer nicht gebrochen: Nach 65 Minuten brachte ein Foulelfmeter die Gäste wieder auf 2:3 heran. Auch Drosdzioks dritter Treffer (81.) sorgte nicht für die Entscheidung, denn Wesseling-Urfeld verkürzte durch einen weiteren Strafstoß auf 3:4 (88.). Kurz vor dem Ende gab es dann noch einmal große Aufregung, als ein Wesselinger Spieler im Strafraum des ETSC kurz vor dem Torabschluss zu Fall gebracht wurde. „Der Schiedsrichter hat leider nicht den Mut gehabt, uns auch noch einen dritten Elfmeter zuzusprechen. Auch wenn er völlig berechtigt gewesen wäre“, ärgerte sich Wesselings Coach Josef Farkas. Stattdessen konterten die Euskirchener: Valdon Halimi passte zum eingewechselten Richard Beerbaum, der ohne Mühe zum 5:3 Endstand verwandelte (90.). „Für solche Spiele ist mein Team noch ein bisschen zu brav und unerfahren“, erklärte Maus, der dennoch erleichtert war.
Euskirchen: Griesehop, Saar (89. Beerbaum), Leyendecker, Golz, Beshah, Jordan, Lamsfuß, Halimui, Drosdziok, Dornbusch, Thonke (75. Kuzmanovic). Tore: 1:0, 3:1, 4:2 Drosdziok (23., 52., 81.), 2:0 Dornbusch (35.), 5:3 Beerbaum (90.).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger

24. Spieltag : Viktoria Arnoldsweiler - TSC Euskirchen 0:0

ETSC verlässt die Abstiegsplätze

Die Euskirchener rücken dank eines 0:0 in Arnoldsweiler auf Rang zwölf vor

Viktoria Arnoldsweiler - Euskirchener TSC 0:0
Obwohl sich der Fußball-Mittelrheinligist Euskirchener TSC in Arnoldsweiler im Kampf um den Klassenerhalt mit einem Punkt begnügen musste, gelang erstmals in dieser Saison der Sprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber dem Lokalrivalen SV Nierfeld belegt der ETSC nun Platz zwölf, der am Ende die Rettung bedeuten würde. "Natürlich ist dies eine schöne Momentaufnahme. Es war heute aber wesentlich mehr für uns drin", analysierte Euskirchens Trainer Kurt Maus. In einer von Beginn an zerfahrenen Partie standen die Hausherren äußerst kompakt und operierten im Spielaufbau überwiegend mit langen Bällen.
Der schwer bespielbare Untergrund machte es allerdings beiden Mannschaften schwer, gefällig nach vorne zu kombinieren. Kämpferisch wussten die Euskirchener jedoch erneut vollends zu überzeugen. Und als sich die Gäste endlich auf die unorthodoxe Spielweise des Gegners eingestellt hatten, erarbeiteten sie sich auch prompt Chancen. In aussichtsreicher Position vergaben jedoch Sven Leyendecker, Lukas Lamsfuß, Benny Wiedenau und Max Dornbusch. "In dieser Phase müssen wir das Ding machen. Wir haben ohne Frage zwei Punkte liegen gelassen", haderte Maus, der gleichzeitig zu der Erkenntnis gelangte, dass in den noch anstehenden Begegnungen eine Leistungssteigerung erfolgen muss.
Vor allem monierte der ETSC-Coach die Tatsache, dass seine Spieler in vielen Situationen zu hektisch und überhastet agiert hatten. "Uns hat heute einfach die nötige Ruhe am Ball gefehlt. Von einem stärkeren Gegner wird so etwas bestraft."
Euskirchener TSC: Griesehop, Saar, Kunst (65. Wiedenau), Leyendecker (51. Kuchem), Golz, Beshah, Jordan, Lamsfuß, Halimi, Drosdziok (86. Beerbaum), Dornbusch.
Quelle : Kölner Stadtanzeiger

25. Spieltag : TSC Euskirchen - Borussia Freialdenhoven 1:0 (1:0)

Vorzeitige Entscheidung verpasst

Der Aufwärtstrend des Fußball-Mittelrheinligisten TSC Euskirchen geht weiter. Gegen Borussia Freialdenhoven gewann das Team von Trainer Kurt Maus in einem bis zum Ende spannenden Spiel mit 1:0 (1:0). Gegen den Tabellensechsten aus Freialdenhoven bestimmte der abstiegsbedrohte ETSC vor allem im ersten Durchgang das Geschehen und erwischte einen Auftakt nach Maß: David Beshah erzielte nach schöner Einzelleistung die frühe Führung (10.). Dadurch beflügelt, blieben die Hausherren am Drücker und erspielten sich weitere gute Möglichkeiten, die Valdon Halimi und Max Dornbusch aber aus aussichtsreicher Position nicht nutzen konnten. „In dieser Phase haben wir es versäumt, unsere Führung auszubauen“, haderte ETSC-Trainer Maus, dessen Elf aber insgesamt den besseren Eindruck machte und zur Pause verdient mit 1:0 vorne lag.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste aber stärker auf und erspielten sich auch einige sehr gute Gelegenheiten. Dass der Ausgleich nicht fiel, war vor allem Euskirchens Torhüter Josef Griesehop zu verdanken, der gleich mehrfach hervorragend parierte. „Josef hat wirklich eine starke Leistung gezeigt und damit maßgeblichen Anteil am Erfolg“, lobte Maus, der nach der Pause Angreifer Peter Drosdziok verletzungsbedingt auswechseln musste. Auch der Euskirchener Jörg Jordan musste das Spielfeld aufgrund einer Zerrung vorzeitig verlassen. Dadurch geriet das taktische Konzept der Euskirchener mehr und mehr aus der Ordnung. Doch der ETSC kam trotzdem immer wieder zu Kontermöglichkeiten, weil die Gäste mit fortlaufender Spielzeit mehr riskierten und auf den Ausgleich drängten. Besonders der eingewechselte Richard Beerbaum hatte mehrfach den zweiten ETSC-Treffer auf dem Fuß, vergab aber gleich dreimal vor dem gegnerischen Gehäuse.
Mit vereinten Kräften retteten die Euskirchener den Sieg dann aber schließlich über die Zeit und konnten den zwölften Rang und damit den ersten Nichtabstiegsplatz verteidigen. „Am Ende zählt einzig und allein das Ergebnis. Und daran wird sich bis zum Ende der Saison auch nichts ändern“, interessierte sich Maus nur herzlich wenig für die Spielweise seiner Mannschaft.
TSC Euskirchen: Griesehop, Saar, Rose (70. Beerbaum), Kunst, Golz, Beshah, Jordan (65. Kuchem), Schroden, Halimi, Drosdziok (45. Thonke), Dornbusch. Tor: 1:0 Beshah (10.).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger

26. Spieltag : SV Nierfeld - TSC Euskirchen 0:2  (0:1)

Zum Verzweifeln gut

In der Fußball-Mittelrheinliga entscheidet der Euskirchener TSC das Lokalduell gegen den SV Nierfeld mit 2:0 für sich. Die SVN-Offensive scheitert immer wieder am starken ETSC-Keeper Josef Griesehop.

Die Anfangsphase war geprägt vom gegenseitigen Abtasten, ehe Nierfelds Oliver Manteuffel nach einem haarsträubenden Fehler von Norman Saar aus halbrechter Position auf das gegnerische Gehäuse zulief, aber an Griesehop scheiterte (19.). Kurz darauf machte es ETSC-Torjäger Peter Drosdziok besser, als er nach herrlicher Rechtsflanke von Max Dornbusch nur noch einzuköpfen brauchte und seine Elf mit 1:0 in Führung brachte (23.). Anschließend scheiterte Drosdziok mit einem Fernschuss an SV-Keeper Dirk Scheer (33.). auchte und seine Elf mit 1:0 in Führung brachte (23.). Anschließend scheiterte Drosdziok mit einem Fernschuss an SV-Keeper Dirk Scheer (33.).
Auf der anderen Seite war es Bernd Jansen, der kurz vor der Pause bei seinem Kopfball aus kurzer Distanz seinen Meister in Griesehop fand (45.). Gestaltete sich das Chancenverhältnis bis zur Halbzeit also noch ausgeglichen, erspielten sich die Nierfelder dann nach dem Wechsel ein deutliches Übergewicht, vergaben aber gleich mehrfach beste Einschussmöglichkeiten. Vor allem Michael Jansen dürfte diesen Nachmittag so schnell nicht vergessen. Der talentierte SV-Angreifer, der von der ETSC-Defensive zu keiner Phase in den Griff zu bekommen war, erarbeitete sich beste Gelegenheiten (48., 57., 75., 88.), aber Keeper Griesehop hatte immer die bessere Antwort parat. Dazu gesellten sich noch Manteuffel (51.) und Thomas Kirch (81.), die ebenfalls aus aussichtsreicher Position am Euskirchener Schlussmann verzweifelten.
Dazwischen lag übrigens das 2:0 der Gäste, das wiederum Drosdziok erzielt hatte (66.). „Ich glaube, wir hätten noch bis zum anderen Tag spielen können und kein Tor geschossen“, ärgerte sich Nierfelds Trainer Achim Züll über die fehlende Durchschlagskraft im Angriff. „Die Einstellung war aber gut. Da kann ich niemandem einen Vorwurf machen. Wir haben bis zum Schluss aufopferungsvoll gekämpft.“ Das tat natürlich auch der ETSC – mit einem entscheidenden Vorteil: Das Team nutzte seine Möglichkeiten eiskalt. Mit der Spielweise war ETSC-Coach Kurt Maus allerdings nicht zufrieden: „Das war im zweiten Durchgang absolut zu wenig. Mit unserem Potenzial hätte da wesentlich mehr kommen müssen.“ Mit dem Ergebnis konnte er jedoch sehr gut leben: „Letztendlich geht es in unserer Situation nur um Punkte.“
SV Nierfeld: Scheer, Spilles (74. Schleicher), Georgi (46. Kerkau), Kirch, Peiffer, Winkler, M. Jansen, B. Jansen, Wergen (74. Hackenbroich), Manteuffel, Leßenich.

Euskirchener TSC: Griesehop, Schroden, Saar, Golz, Rose, Halimi (90. Kuzmanovic), Kunst Kuchem, Dornbusch (88. Lamsfuss), Drosdziok (75. Wiedenau), Beshah. Tore: 0:1, 0:2 Drosdziok (22., 66.).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger

27. Spieltag : TSC Euskirchen – SV Rott 0:2 (0:1)

Euskirchens Trainer Kurt Maus war kurz nach dem Schlusspfiff restlos bedient und machte nach der bitteren Pleite gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten SV Rott auch keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. „Wir haben aus den Fehlern, die wir trotz unseres Erfolgs in Nierfeld gemacht haben, leider nichts gelernt“, ärgerte sich der Trainer des ETSC in erster Linie über das schwache Zweikampfverhalten seiner Schützlinge, die gegen einen aggressiv auftretenden und laufstarken SV Rott immer einen Schritt zu spät kamen.
Und wie bereits beim Derbysieg in Nierfeld (2:0) haperte es auch diesmal wieder am Umschaltverhalten, das in einigen Situationen einfach zu langsam war. Die entscheidenden beiden Szenen ereigneten sich für Maus nach gut einer halben Stunde, als die Gäste einen aus seiner Sicht fragwürdigen Elfmeter zugesprochen bekamen, den der Rotter Marko Kraß sicher zur 1:0-Führung verwandeln konnte (30.). Doch es sollte noch schlimmer kommen: Kurz darauf vergab der Euskirchener Valdon Halimi die große Gelegenheit zum Ausgleich, als er mit einem Strafstoß scheiterte (32.). „Von diesem Schock haben wir uns dann nicht mehr richtig erholt“, sagte Maus, dessen Elf sich nach dem Wechsel zwar redlich bemühte, aber vor allem im Angriff die nötige Durchschlagskraft vermissen ließ – nicht zuletzt, weil die Euskirchener Offensivkräfte Max Dornbusch und Peter Drosdziok, die eine Partie sonst durchaus alleine entscheiden können, dieses Mal keinen guten Tag erwischten.
Aber auch in der Defensive offenbarte Euskirchen unerklärliche Schwächen. Die gegnerischen Angreifer, Philipp Dunkel, Marcel Hermanns und Stephan Krautzberger, waren einfach nicht in den Griff zu bekommen. Letztgenannter ließ sich in der 54. Minute nicht zweimal bitten und erhöhte für den SV Rott auf 2:0. „Die Niederlage tut weh und ist verdammt bitter. Aber nach wie vor haben wir alles selber in der Hand“, sagte Maus, der nun erst einmal ausreichend Zeit hat, die Fehler zu analysieren. Der ETSC hat nämlich am kommenden Wochenende spielfrei.
Euskirchener TSC: Griesehop, Schroden, Saar, Golz, Rose, Halimi (66. Beerbaum), Kunst (61. Lamsfuss) Kuchem (46. Thonke), Dornbusch, Drosdziok, Beshah. Tore: 0:1 Kraß (30., Foulelfmeter), 0:2 Krautzberger (54.).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger

28. Spieltag : TSC Euskirchen - Sportfreunde Troisdorf 1:2 (1:1)

Späte Strafe für Euskirchen

Die Entscheidung fiel spät, aber das Resultat überraschte nicht: In der 88. Minute machte der einstige Leverkusener Profi-Fußballer Sebastian Schoof mit seinem Treffer den Erfolg der Sportfreunde Troisdorf beim Euskirchener TSC perfekt. Während der 2:1 (1:1)-Sieg für den Mittelrheinligisten aus dem Rhein-Sieg bereits das zehnte Spiel in Folge ohne Niederlage war, muss Euskirchen weiter um den Klassenerhalt bangen.
Dabei gehörte die Anfangsphase noch den Euskirchenern, die durch Peter Drosdziok auch prompt die erste große Gelegenheit für sich verbuchen konnten (5.). Tim Rudersdorff im Troisdorfer Tor parierte den guten Schuss aber glänzend. Eine Viertelstunde später fiel dann aber der erste Treffer des Tages – wenn auch auf der anderen Seite: Sportfreunde-Stürmer Mehmet Dogan war im Strafraum mit dem Rücken zum Tor angespielt worden und sein Hackenschuss landete unhaltbar im Tor des ETSC.
„Leider haben wir es dann trotz unserer vielversprechenden Angriffe versäumt nachzulegen“, sagte der Troisdorfer Coach Mustafa Cansiz, dem offenbar nicht entgangen war, wie sehr das Gegentor einigen Spielern des ETSC nervlich zusetzte. Die verunsicherten Gastgeber taten sich nun im Spiel nach vorne sehr schwer, die vielen langen Bälle aus der Abwehr waren ein gefundenes Fressen für die großen Innenverteidiger der Sportfreunde, Elias Khalag und Mario Weber. So kam der Ausgleich durch Drosdziok kurz vor der Pause überraschend. Doch der Treffer entfaltete nur bescheidene Wirkung: Der ETSC agierte auch anschließend nicht viel souveräner und Troisdorf offenbarte nun ebenfalls wenig Spielwitz. Ein Geniestreich brachte schließlich die Entscheidung. Torjäger Sebastian Schoof wurde in der 88. Minute in halblinker Position freigespielt und schoss eiskalt ins lange Eck.
Das verzweifelte Anrennen der Euskirchener in den letzten Minuten blieb ohne Lohn. „Einige Spieler haben heute gerade im Passspiel nicht das gebracht, was man erwarten kann. Dass wir diesen einen Punkt am Ende noch verschenken, ist unglaublich“, ärgerte sich ETSC-Coach Kurt Maus. Sein Gegenüber Mustafa Cansiz dagegen kann sich schon jetzt freuen, dass seine Mannschaft wohl auch in Zukunft das eine oder andere knappe Spiel dank Schoof für sich entscheiden wird. „Er hat mir sein Wort gegeben, dass er auch in der nächsten Saison bei uns spielen wird“, sagte Cansiz.
Euskirchen: Griesehop, Schroden, Saar, Golz (77. Leyendecker), Hemmersbach (85. Beerbaum), Rose, Halimi (80. Thonke), Kunst, Dornbusch, Droszdiok, Beshah. Tore: 0:1 Dogan (21.), 1:1 Drosdziok (40.), 1:2 Schoof (88.).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger

29. Spieltag : TSC Euskirchen – FC Germania Dürwiß 3:0 (2:0)

Die Pflichtaufgabe gegen das nicht mehr zu rettende Schlusslicht gestaltete sich für die Kreisstädter weniger unangenehm als erwartet. Die Gäste hatten in der Vergangenheit trotz ihrer aussichtslosen Lage einige starke Resultate erzielt, konnten im Erftstadion allerdings nur 30 Minuten mithalten und brachen im zweiten Durchgang konditionell ein.
Das Team von Übungsleiter Kurt Maus zeigte insgesamt auch keine Glanzleistung, war nach dem Wechsel aber jederzeit Herr der Lage. Vor der Pause sah die Sache zunächst anders aus: Den Platzherren fiel gegen die unbekümmert aufspielenden Germanen herzlich wenig ein, das Spiel ohne Ball ließ zu wünschen übrig und Möglichkeiten gab es folglich nur äußerst selten.
Der Knoten platzte erst nach einer halben Stunde, als Peter Drosdziok im Strafraum ganz leicht gehalten wurde und die Einladung zum Strafstoß gerne annahm. Kapitän Frank Schroden trat an und verwandelte sicher.
Anschließend lief es dann besser für die Heimelf, die in der Nachspielzeit durch Valdon Halimi erhöhte. Den dritten Treffer besorgte schließlich Drosdziok (66.), der auch die Vorlage zum 2:0 gegeben hatte. In dieser Phase war der Tabellenletzte, dessen Auflösungserscheinungen nicht nur bei einem Blick auf die Bank (kein Physiotherapeut, kein Ersatztorwart und nur zwei Auswechselspieler) sichtbar wurden, ein sehr dankbarer Gegner.
Morgen erwartet den ETSC dann ein ganz anderes Kaliber, wenn man beim FC Hürth, dem Siebten des aktuellen Klassenspiegels, antreten muss. Euskirchen:
Griesehop, Rose, Saar, Kunst, Golz, Beshah, Schroden, Halimi (76. Lamsfuß), Thonke (57. Wiedenau), Drosdziok, Dornbusch (88. Esser).
Quelle : Kölnische Rundschau

30. Spieltag : FC Hürth - TSC Euskirchen 1:2 (0:2)

Künftig auf getrennten Wegen

Während der Euskirchener TSC den Klassenerhalt in der Fußball-Mittelrheinliga nahezu sicher hat, steigt der SV Nierfeld nach der knappen 1:2-Niederlage gegen den SV Rott ab.
In Euskirchen darf gefeiert werden: Der Fußball-Mittelrheinligist Euskirchener TSC hat eine katastrophale Hinrunde vergessen gemacht und eine fulminante Aufholjagd wohl mit dem Klassenerhalt gekrönt. Der ETSC siegte beim FC Hürth mit 2:1 (2:0), hat nunmehr 38 Zähler und kann vom Kreisrivalen SV Nierfeld (35), der beim SV Rott mit 0:1 verlor, nur noch theoretisch eingeholt werden. Der Grund ist simpel: Während die Euskirchener noch zwei Spiele zu absolvieren haben, hat Nierfeld nur noch eine Partie auszutragen. Somit könnten beide Vereine am Ende der Serie zwar noch auf die gleiche Punktzahl kommen, allerdings hat der ETSC das um 17 Treffer bessere Torverhältnis gegenüber den Schwarz-Weißen. „Wir sind natürlich alle erleichtert. Wir haben sehr hart dafür gearbeitet. Ich bin stolz auf das Team und freue mich, dass es mir gelungen ist, den Verein in der Liga zu halten“, sagte Euskirchens Trainer Kurt Maus.
In Nierfeld herrschte indes Tristesse: Das Team muss den bitteren Gang in die Landesliga antreten. Doch die Verlierer des Spieltags zeigten sich tapfer: „Wir hatten uns im Vorfeld schon nicht mehr allzu viele Hoffnungen gemacht. Ich bin stolz auf das, was hier alle im Verein geleistet haben“, sagte der Nierfelder Coach Achim Züll. In den entscheidenden Momenten der Saison hatten seiner Elf immer wieder Glück und Kaltschnäuzigkeit gefehlt. Euskirchen drehte indes im richtigen Moment auf. Dies galt auch für das Spiel in Hürth. Der ETSC agierte von Beginn an hochkonzentriert und ging nach 30 Minuten durch den starken Frank Schroden, den Maus hinter den Spitzen agieren ließ, mit 1:0 in Führung. Kurz darauf war es dann Sebastian Golz, der auf 2:0 erhöhte (35.). Nach dem Wechsel blieben die Gäste am Drücker. Ein weiterer Treffer blieb jedoch aus. „Wir haben zahlreiche gute Gelegenheiten vergeben“, verwies Coach Maus unter anderem auf die Möglichkeiten der eingewechselten Benny Wiedenau und Sven Leyendecker sowie auf Max Dornbusch, der gegen seinen künftigen Klub spielte, und Drosdziok. Der FCH nutzte dies, kam durch Michael Schmitz zum Anschlusstreffer (75.) und setzte anschließend alles auf eine Karte. Doch es blieb beim Euskirchener Sieg. „Jetzt muss ich erst einmal alles sacken lassen“, sagte Maus, der vor allem dem Vorstand und dem Sportlichen Leiter des ETSC, Dirk Gläser, für die tolle Unterstützung in den vergangenen Wochen dankte.
Euskirchener TSC: Griesehop, Saar, Rose (80. Leyendecker), Kunst, Golz, Beshah, Schroden, Halimi, Drosdziok (85. Jordan), Dornbusch, Thonke (75. Wiedenau). Tore: 0:1 Schroden (30.), 0:2 Golz (35.), 1:2 M. Schmitz (75.).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger

31. Spieltag : TSC Euskirchen - FC Hennef 05  0:1 (0:1)

Tag der frühen Entscheidung

Bereits in der achten Minute kassiert der ETSC in der Fußball-Mittelrheinliga-Partie gegen den FC Hennef 05 das einzige Tor der Partie. Euskirchen baut derweil bereits am Kader für die kommende Saison.

 Euskirchener TSC – FC Hennef 05 0:1 (0:1). Der Euskirchener TSC geriet von Beginn an mächtig unter Druck und kam kaum zur Entfaltung. Der Tabellenzweite und Verbandspokalsieger Hennef erwischte indes einen Auftakt nach Maß: Angreifer Sebastian Hecht schoss den DFB-Pokalteilnehmer bereits nach acht Minuten in Führung. Auch anschließend hatten die Hennefer mehr vom Spiel: Denis Wegner (35.), Hecht (37.), Jetgzon Krasniqi (40.) und Robert Zimnol (41.) scheiterten jedoch jeweils aus aussichtsreicher Position. „Wir konnten froh sein, dass wir zur Pause nicht noch höher zurücklagen“, sagte Dirk Glaeser, der Sportliche Leiter des ETSC.
Nach der Pause kam der ETSC dann aber besser in Spiel und agierte auf Augenhöhe. Die nötige Durchschlagskraft ließ Euskirchen jedoch weiter vermissen. Auch die Gäste gingen äußerst fahrlässig mit ihren Möglichkeiten um.
Vier Minuten vor Ende war es Euskirchens Max Dornbusch, der die größte Chance zum Ausgleich vergab. „Wir haben den Gegner klar beherrscht. So muss man als Spitzenmannschaft auftreten. Wir hätten in der ersten Halbzeit allerdings schon die Entscheidung herbeiführen müssen“, bilanzierte FCH-Coach Marco Bäumer. Dirk Glaeser konnte diese Meinung nicht ganz teilen. „Nach der Pause habe ich keinen großen Unterschied zwischen beiden Teams ausmachen können.“ Insgesamt bescheinigte er den Gästen aber einen verdienten Erfolg. Derweil läuft die Kaderplanung beim ETSC weiterhin auf Hochtouren. Glaeser vermeldete mit dem Hennefer Mittelfeldstrategen Zimnol einen weiteren vielversprechenden Neuzugang.
Euskirchener TSC: Griesehop, Saar, Rose (78. Lamsfuss), Kunst, Golz, Beshah, Jordan, Schroden, Halimi (55. Wiedenau), Drosdziok, Dornbusch.
Tor: 0:1 Hecht (8.).

Quelle : Kölner Stadtanzeiger

32. Spieltag : FC Wegberg Beeck - TSC Euskirchen 2:3 (0:0)

Euskirchen wird zum Meistermacher

Der Euskirchener TSC stürzt Mittelrhinliga-Spitzenreiter FC Wegberg-Beeck mit einem 3:2-Erfolg und verhilft somit den Fußballern des FC Hennef05 zum Titelgewinn.

Zum Saisonabschluss gelang dem Fußball-Mittelrheinligisten Euskirchener TSC ein überraschender 3:2(0:0)-Erfolg beim bisherigen Spitzenreiter FC Wegberg-Beeck. Damit mischte der ETSC noch einmal kräftig im Titelrennen mit. Denn durch den Sieg ermöglichte das Euskirchener Team, das lange um den Klassenerhalt gezittert hatte, dem FC Hennef (6:0 gegen Arnoldsweiler) den Sprung auf Platz eins und den Gewinn der Meisterschaft. Die Erwartungen von Euskirchens Trainer Kurt Maus für die Rückserie wurden damit übertroffen: 24 Kugeln hatte sich der Übungsleiter zu Hause an den Weihnachtstagen an seinen Christbaum gehängt, sie sollten für die 24 Punkte stehen, die sein Team für den Klassenerhalt noch holen sollte. Es wurden in der Rückserie 29 Zähler und der Ligaerhalt stand vorzeitig fest. Die Wegberger waren von dieser Übererfüllung des Plans verständlicherweise nicht begeistert. „In Wegberg waren schon alle auf die Feierlichkeiten vorbereitet. Aber fair geht vor, deswegen hat meine Mannschaft heute noch einmal toll dagegengehalten“, so Maus.
Der Coach durfte nach einer torlosen ersten Hälfte zu Beginn des zweiten Durchgangs innerhalb von kürzester Zeit gleich dreimal jubeln. In der 53. und 54. Minute gelang Stürmer Peter Drosdziok ein Doppelpack, der Stürmer beendet die Saison nun mit 15 Toren. Kurz darauf war es Valdon Halimi, der zum 3:0 einschob (63.). Das reichte zum Sieg, auch wenn der bisherige Tabellenführer durch Danny Fäuster (64.) und schließlich Johannes Walbaum in der Nachspielzeit noch einmal heran kam.
ETSC: Griesehop, Saar, Rose, Kunst, Golz, Beshah (88. Beerbaum), Jordan, Schroden, Wiedenau (84. Lamsfuss), Halimi, Drosdziok (82. Kuzmanovic).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger
 
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Sonntag, den 06.12.2015
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