Los geht's
 
 
Home
 
TSC Euskirchen 1.Mannschaft
 
TSC Euskirchen U23
 
Sportanlagen
 
Der Verein
 
Sponsoren
 
ETSC Jugend
Spielberichte 2010-2011 Hinrunde
1.Spieltag : FC Hennef 05 - TSC  Euskirchen 3:1

Der glücklichere Aufsteiger

Der FC Hennef 05 gewinnt zum Auftakt der Fußball-Mittelrheiliga das Duell der Aufsteiger. Gegen einen starken TSC Euskirchen triumphiert das Team von Coach Werres mit 3:1.

Hennef - Als der Abpfiff ertönte und das 3:1 (2:1) des FC Hennef 05 über den Euskirchener TSC feststand, klatschten sich die ETSC gegenseitig ab und nahmen anschließend den Handschlag ihres Trainers Nino Flohe entgegen. Von großer Niedergeschlagenheit konnte wahrlich keine Rede sein - allenfalls von Enttäuschung, weil eben am Ende das Ergebnis nicht stimmte. Entsprechend blieb festzuhalten, dass die Gäste im Duell der beiden Aufsteiger einen beherzten Auftritt boten, durchaus mit den ambitionierten Hausherren auf Augenhöhe agierten, letztendlich aber die entscheidenden Fehler machten und darüber hinaus die sich bietenden Möglichkeiten nicht nutzen konnten. Bei den Hausherren dagegen blieb noch vieles Stückwerk, lediglich ansatzweise ließen die 05er ihr Potenzial aufblitzen. „Es hätte in der Tat auch anders laufen können. Wir hatten vor allem nach der Pause in einigen Szenen das nötige Glück“, erklärte der Hennefer Trainer Hermann-Josef Werres, der vor allem mit der Defensivleistung seiner Schützlinge absolut nicht einverstanden war.
Von Beginn an wirkte der ETSC sehr präsent und aggressiv und vergab bereits nach drei Minuten die erste gute Gelegenheit durch Peter Drosdziok. Anschließend hatte der insgesamt starke Euskirchener Torhüter Sascha Mertschat Glück, als FC-Angreifer Denis Wegner völlig freistehend scheiterte (12.). Kurz darauf war es erneut Drosdziok der vergab (17.), und nur eine Minute später war es dann Max Dornbusch, der die ETSC-Führung erzielte (18.). Als wiederum Drosziok das 2:0 auf dem Fuß hatte (19.), fiel wie aus heiterem Himmel das 1:1 durch Wegner nach Flanke von Peter Bahn (23.). Danach spielten die 05er endlich einmal druckvoll und vergaben gute Möglichkeiten zur Führung (24., 27., 29., 32.), die allsamt vergeben wurden. Bis kurz vor der Pause, als Robert Zimnol erneut eine Flanke, diesmal von links, völlig ungehindert per Kopf zur Hennefer Führung versenken konnte (43.).
 
Wer nun aber glaubte, der ETSC würde in sich zusammenbrechen, der sah sich getäuscht. Euskirchen bewies nach der Pause tolle Moral und besaß die besseren Möglichkeiten. Aber weder Drosdziok (52., 75.), Jordan (60., 68.), Golz (76.) noch Herbrand (85.) hatten das nötige Glück auf ihrer Seite. Weil erneut nach einer Unaufmerksamkeit im Anschluss an eine Ecke FC-Kapitän Tobias Bahn das 3:1 markierte, war zu diesem Zeitpunkt bereits die Vorentscheidung gefallen. Erst in der Schlussphase, als der ETSC alles auf eine Karte setzte, scheiterten hintereinander Wegner (87.) und Zimnol (88.). „Wichtig war letztendlich nur der Sieg. Unser Auftritt war alles andere als souverän“, so Werres.
Tore: 0:1 Dornbusch (18.), 1:1 Wegner (23.), 2:1 Zimnol (43.), 3:1 T. Bahn (54.).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger , von Thorsten Jordan

2.Spieltag : TSC Euskirchen - Bor. Freialdenhoven 0:0

3.Spieltag : Germania Dürwiß  - TSC  Euskirchen 4:1

4.Spieltag :  TSC  Euskirchen - Spvg Wesseling-Urfeld  3:3

ETSC kassiert spät den Ausgleich

Mittelrheinliga. TSC Euskirchen - Spvg. Wesseling-Urfeld 3:3 (2:1). Freuen konnten sich nach dem Abpfiff über die Punkteteilung vor allem die Gäste. Die Platzherren hingegen...

FUSSBALL. Mittelrheinliga. TSC Euskirchen - Spvg. Wesseling-Urfeld 3:3 (2:1). Freuen konnten sich nach dem Abpfiff über die Punkteteilung vor allem die Gäste. Die Platzherren hingegen sanken alle enttäuscht zu Boden. Auch ETSC-Trainer Nino Flohe war nach dem Spielende einfach nur enttäuscht. „Aufgrund des Spielverlaufs ist das Endergebnis sehr bitter“, sagte er gegenüber der Rundschau.
Dabei boten seine Schützlinge bis in die Schlussphase eine sehr ordentliche Leistung. Nur, wie in den Wochen zuvor, belohnten sich die Platzherren nur bedingt und verspielten praktisch in der allerletzten Sekunde den sicher geglaubten Sieg.
Die Gäste aus Wesseling-Urfeld erwischten im Euskirchener Erftstadion den besseren Start und gingen in der zehnten Minute in Führung. Die Gastgeber zeigten sich von diesem Rückstand allerdings wenig geschockt und drängten sofort auf den Ausgleich. Dieser gelang dem Flohe-Team in der 21. Minute. Christoph Hemmersbach setzte sich auf dem Flügel durch und TSC-Stürmer Peter Drosdziok musste das präzise Zuspiel nur noch verwerten.
Sieben Minuten später war es erneut ein sehenswerter Sololauf eines TSC-Akteurs, der von Erfolg gekrönt sein sollte. Max Dornbusch konnte im gegnerischen Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden und Christoph Hemmersbach verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zur umjubelten Führung des Aufsteigers. Auch in der Folgezeit legte der TSC ein enormes Tempo vor. „Vielleicht mussten wir am Ende ein bisschen Tribut zollen“, so Euskirchens Trainer Nino Flohe.
Nach dem Seitenwechsel versuchte seine Mannschaft über gezielte Konter die Führung auszubauen. Einen davon schloss der gut aufgelegte Max Dornbusch in der 78. Spielminute zum 3:1 ab. Nach einer Kombination über den kurz zuvor eingewechselten Riegel Ngoy markierte der Mittelfeldspieler mit einem überlegten Abschluss die vermeintliche Entscheidung.
Doch nach einem kurz ausgeführten Eckball verkürzten die Gäste zunächst auf 2:3. In der Nachspielzeit fehlte Euskirchens Schlussmann Sascha Mertschat die Entschlossenheit. Nach einem langen Ball zögerte er beim Rauslaufen kurz und ein Gästestürmer nutzte die Situation zum glücklichen Ausgleich.
TSC Euskirchen: Mertschat, Esser, Saar, Rose (85. Leyendecker), Hemmersbach (64. Kiran), Beshah, Jordan, Dornbusch, Golz, Yildizlar (75. Ngoy), Drosdziok.
Quelle : Kölnische Rundschau , von Thomas Steinicke

5.Spieltag : FC Hürth - TSC  Euskirchen 5:2 
 

ETSC verpasst die zweite Chance in Hürth

FUSSBALL. Mittelrheinliga. FC Hürth - TSC Euskirchen 5:2 (2:1). Auch wenn das Resultat auf den ersten Blick eine andere Sprache spricht, verkauften sich die Gäste besser als vor zwei Wochen, als die Partie beim Stand von 0:3 wegen eines Gewitters abgebrochen worden war. Nachdem sich die Heimelf 25 Minuten lang an der massierten Deckung des TSC die Zähne ausgebissen hatte, ereignete sich folgende, für den weiteren Verlauf nicht ganz unwesentliche Szene: Nach einem weiten Pass in die Spitze sah sich Euskirchens Keeper Josef Griesehop plötzlich Angreifer Timo Schumacher gegenüber, der einen Tick eher am Ball war und vom Schlussmann zu Fall gebracht wurde. Da sich die Aktion innerhalb des Strafraums abgespielt hatte, hieß die logische Folge Elfmeter - zudem schickte der Unparteiische Griesehop zum Duschen. „Mit dem Strafstoß und einer Verwarnung hätte ich leben können, aber die Rote Karte war aus meiner Sicht viel zu hart“, kommentierte Coach Nino Flohe. In Unterzahl schlug sich der Aufsteiger wacker und schaffte vor der Pause den Ausgleich durch Peter Drosdziok (42.). Die Freude währte nicht lange, denn Bündgens stellte kurz darauf den alten Abstand wieder her. „Das Tor lief nach dem gleichen Strickmuster ab wie der Angriff, der zum 1:0 führte“, ärgerte sich Flohe, der seinem Team in der Kabine die Meinung geigte. Die Reaktion hatte sich der sportliche Leiter sicher anders vorgestellt: Ähnlich wie vor 14 Tagen musste der Gast auch diesmal kurz nach Wiederbeginn einen Treffer schlucken. Ein Ballverlust im Mittelfeld und ein Ausrutscher von Innenverteidiger Norman Saar besiegelten das 3:1 durch Schumacher (48.). Dass die Moral in der Mannschaft in Ordnung ist, zeigte der ETSC in der Folgezeit. Max Dornbusch nahm es zehn Minuten vor dem Ende mit der kompletten Deckungsreihe des FC auf und schaffte aus 20 Metern den Anschluss - trotz der personellen Unterlegenheit war wieder alles drin. Aber im direkten Gegenzug konzentrierte man sich nicht auf das Verteidigen. Hürth traf zum 4:2 - die Vorentscheidung. In der Nachspielzeit gelang der Heimelf noch das 5:2. (mab)
Euskirchen: Griesehop, Rose, Saar, Esser, Hemmersbach, Kunst, Beshah (75. Yildizlar), Jordan (60. Herbrand), Ngoy (25. Mertschat), Dornbusch, Drosdziok.
Quelle : Kölnische Rundschau

6.Spieltag : TSC  Euskirchen - SSV  Bergneustadt 3:0

Ein Dreier für die Psyche

Mittelrheinliga. TSC Euskirchen - SSV Bergneustadt 3:0 (1:0). Die Erleichterung in Reihen der Kreisstädter war nach dem Schlusspfiff deutlich zu spüren. Nachdem es im...

FUSSBALL. Mittelrheinliga. TSC Euskirchen - SSV Bergneustadt 3:0 (1:0). Die Erleichterung in Reihen der Kreisstädter war nach dem Schlusspfiff deutlich zu spüren. Nachdem es im bisherigen Verlauf der Meisterschaft nur zu zwei mageren Pünktchen gereicht hatte, klappte es nun gegen Bergneustadt endlich mit dem ersten Saisonsieg. „Es wurde auch höchste Zeit, dass wir uns für unsere Leistungen mal belohnen“, erklärte ein zufriedener Übungsleiter Nino Flohe. „Vor allen Dingen aus moralischer Sicht ist dieses Erfolgserlebnis unheimlich wichtig für die Mannschaft.“
Der Coach hatte sein Team im Vergleich zum letzten Auftritt auf zwei Positionen umgebaut. Für den beruflich verhinderten Jörg Jordan begann der Ex-Kerpener Riegel Ngoy und auch zwischen den Pfosten gab es einen Wechsel: Anstelle von Sascha Mertschat, der zuletzt nicht die nötige Souveränität an den Tag gelegt hatte, rückte Josef Griesehop ins Tor. Eine Entscheidung, die sich auszahlen sollte, denn der junge Schlussmann hielt seinen Kasten sauber. „Ich hatte den Eindruck, dass Sascha sich von seinem Fehler gegen Hürth noch nicht erholt hatte. Josef hat sich auch als Nummer zwei immer korrekt verhalten und hatte somit eine Chance verdient“, begründete Flohe die Umstellung.
Eine Veränderung im Vergleich zum vergangenen Spiel war bei den Gastgebern auch in Sachen Einstellung erforderlich - dies hatte der Chefausbilder in seiner Ansprache klar zum Ausdruck gebracht. Die Botschaft war bei den Akteuren offensichtlich angekommen, denn der ETSC agierte mit viel Leidenschaft und bot eine ansprechende Vorstellung. Gerade der zuletzt gescholtene Siggi Kunst ging im defensiven Mittelfeld mit gutem Beispiel voran und engte die Kreise des SSV-Spielgestalters immer wieder erfolgreich ein.
Da auch die Teamkameraden in der Deckung einen aufmerksamen Job erledigten, war von den Gästen vor der Pause in der Offensive fast nichts zu sehen. Zielstrebiger war die Heimelf, die nach sehenswerter Vorarbeit über Dornbusch und Ngoy durch Peter Drosdzioks präzisen Abschluss genau ins kurze obere Eck verdient in Führung ging (34.). Nach dem Seitenwechsel ließ man sich dann jedoch ein wenig zu sehr in die Defensive drängen und konnte das Geschehen kaum noch in die gegnerische Hälfte verlagern.
Dies änderte sich erst in der Schlussphase, als Drosdziok in den Strafraum zog und dort zu Fall gebracht wurde. Christoph Hemmersbach trat aus elf Metern an und markierte das 2:0 (80.). Den Endstand besorgte dann der eingewechselte Thorsten Bender auf Zuspiel von Max Dornbusch (85.).
Euskirchen:Griesehop, Rose, Saar, Esser, Hemmersbach, Beshah, Kunst, Ngoy (60. Herbrand), Dornbusch (88. Gruschwitz), Yildizlar (75. Bender), Drosdziok.

Quelle : Kölnische Rundschau , von Markus Brackhagen

7.Spieltag : FC Germania Lich-Steinstraß - TSC  Euskirchen 0:2

Euskirchen gewinnt das Kellerduell

Der ETSC besiegt Germania Lich-Steinstraß dank der Treffer von Drosdziok und Dornbusch mit 2:0. Der Euskirchener TSC hält damit das Schlusslicht der Fußball-Mittelrheinliga auf Distanz.
 

Euskirchen - Der Euskirchener TSC hat das Schlusslicht der Fußball-Mittelrheinliga auf Distanz gehalten und zugleich das rettende Ufer wieder in Sicht. Dank eines 2:0 (1:0)-Erfolgs im Nachholspiel beim Tabellenletzten FC Germania Lich / Steinstraß kann das Team von ETSC-Trainer Nino Flohe wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft blicken. „Dieser Sieg war enorm wichtig für uns. Hätten wir verloren und wären auf den letzten Platz abgerutscht, hätte uns das in erster Linie psychisch weit zurückgeworfen“, sagte Flohe nach dem Schlusspfiff erleichtert.
Doch der Auftritt im Nachholspiel soll laut Flohe nicht nur wegen der drei gewonnen Punkte Mut machen. „Wir haben verdient gewonnen. Ich habe eine robuste und sehr zweikampfstarke Euskirchener Mannschaft gesehen“, sagte Flohe, dessen Team aber auch das Glück auf seiner Seite hatte. Denn die Partie begann mit einer Schrecksekunde. Bereits nach 30 Sekunden tauchte Germania-Stürmer Ayuja Kelly allein vor ETSC-Keeper Sascha Mertschat auf, traf aber das Tor nicht. „Da wäre unser komplettes Konzept schon über den Haufen geworfen gewesen“, sagte Flohe.
Dann aber bekam Euskirchen die Partie in den Griff und erspielte sich die ersten Chancen. So hätte ETSC-Kapitän Jörg Jordan bereits in der 20. Spielminute nach einem Zuspiel von René Rose zum 1:0 treffen können. Knapp eine Viertelstunde später war es dann aber soweit. Peter Drosdziok vollendete eine sehenswerte Einzelaktion zur Führung (35.), die auch noch zur Pause Bestand hatte.
Nach dem Seitenwechsel drängte die Germania dann aber mit Macht auf den Ausgleich. Doch Euskirchen verteidigte den knappen Vorsprung mit Engagement, Geschick und auch dem nötigen Glück. Gleich zweimal mussten Jordan und Norman Saar in höchster Not retten, einmal klatschte der Ball an die Latte des ETSC-Tores. Keeper Mertschat brauchte sich nicht über Langeweile zu beklagen, „aber so wirklich auszeichnen konnte er sich auch nicht. Die Bälle wurden vorher geklärt oder gingen daneben“, sagte Flohe, der sich in der zweiten Hälfte über jeden Entlastungsangriff seiner Elf freute: „Da hätten wir allerdings ein wenig konsequenter sein müssen. Raum zum Kontern hatten wir eigentlich genug.“ So musste der Coach bis zur 80. Minute zittern, ehe Max Dornbusch einen Ballgewinn endlich zum vorentscheidenden 2:0 nutzen konnte.
Bereits am Sonntag steht für das Flohe-Team das nächste wichtige Duell im Abstiegskampf an. Der ETSC tritt beim SV Wachtberg an. Dort besteht die Chance, mit einem Sieg im günstigsten Fall die Abstiegsplätze verlassen zu können. Zumindest würde der ETSC im Falle eines Erfolges an den Gastgebern vorbeiziehen. „Aber die Aufgabe wird sehr schwer. Auf dem kleinen Kunstrasenplatz in Wachtberg hat gerade erst Aufstiegsfavorit Junkersdorf mit 1:4 verloren. Wir wissen genau, was auf uns zukommt und können nun wieder mit viel mehr Selbstbewusstsein auftreten“, sagt Flohe, der auf den kompletten Erfolgskader aus der Partie in Lich / Steinstraß zurückgreifen kann.
Euskirchener TSC: Mertschat, Saar, Rose (90. Gruschwitz), Kunst, Kiran, Beshah, Jordan, Ngoy, Dornbusch (88. Leyendecker), Drosdziok (75. Beerbaum)

Tore: 0:1 Drosdziok (37.), 0:2 Dornbusch (80.).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger , von Marc Grospitz

8.Spieltag : TSC  Euskirchen - FC  Junkersdorf 1:2


Ein Aufbäumen ohne Happyend

Mittelrheinliga. TSC Euskirchen - FC Junkersdorf 1:2 (0:2). Die Zuschauer im Erftstadion sahen zwei völlig verschiedene Halbzeiten. Während der erste Durchgang ganz klar an...

FUSSBALL. Mittelrheinliga. TSC Euskirchen - FC Junkersdorf 1:2 (0:2). Die Zuschauer im Erftstadion sahen zwei völlig verschiedene Halbzeiten. Während der erste Durchgang ganz klar an die Gäste ging, rissen die Kreisstädter nach der Pause das Ruder herum - zu etwas Zählbarem reichte es trotz der Leistungssteigerung allerdings nicht mehr.
Chefausbilder Nino Flohe ist um seinen Job momentan wirklich nicht zu beneiden. Auch gegen das Topteam aus dem Westen Kölns musste er wieder ohne einige Stammkräfte wie Keeper Josef Griesehop (gesperrt), Kapitän Jörg Jordan (beruflich verhindert) und Max Dornbusch (verletzt) auskommen; außerdem gingen während der 90 Minuten Christoph Hemmersbach wegen einer Oberschenkelzerrung und David Beshah mit einer Blessur am Arm vorzeitig vom Feld. Freiwillig war dagegen der Verzicht auf Angreifer Abdullah Yildizlar, der aus disziplinarischen Gründen nicht im Kader stand.
„Zurzeit läuft wirklich vieles gegen uns“, resümierte Flohe, den besonders die Länge der Sperre von Torwart Griesehop (vier Wochen) auf die Palme brachte: „Die Entscheidung hat uns während des Spiels schon hart getroffen, da sie neben dem Platzverweis auch noch einen Elfmeter zur Folge hatte. Zwei Wochen Pause wären vertretbar gewesen, aber dieses Strafmaß geht eindeutig zu weit.“ Ohne den etatmäßigen Schlussmann standen die Kreisstädter gegen Junkersdorf zunächst auf verlorenem Posten. Die Gäste waren nicht nur in Sachen Spieltempo deutlich besser und führten bereits nach sieben Minuten durch Giuseppe Spitali, der unter anderem schon beim MSV Duisburg in der 2. Liga auf Torejagd ging.
Etwas mehr als eine Viertelstunde später verschlechterten sich die Aussichten der Heimelf weiter, als Jonas Wendt einen noch leicht abgefälschten 25-Meter-Freistoß zum 2:0 für Junkersdorf verwandelte. „Man hat der Mannschaft, die sich zuletzt von mir einiges anhören musste, die Verunsicherung zunächst deutlich angemerkt, aber die Reaktion nach dem Seitenwechsel hat mich wirklich beeindruckt“, lobte Flohe sein nun ein anderes Gesicht zeigendes Team. Welchen Anteil die offensichtlich bereits siegessicheren und nun deutlich verhaltener auftretenden Gäste am Verlauf des zweiten Abschnitts hatten, sei einmal dahingestellt. Fakt war jedenfalls, dass sich der TSC in die Partie zurückkämpfte und ein Aufbäumen zu erkennen war. Ein Foul an Riegel Ngoy zog nach ungefähr einer Stunde einen Elfmeter nach sich, den Christoph Hemmersbach in seiner letzten Amtshandlung zum Anschluss nutzte (61.).
Zu einer wirklich hundertprozentigen Ausgleichsmöglichkeit kam es in der Folge jedoch nicht mehr, auch weil René Rose nach der zweiten Gelben Karte vorzeitig duschen musste (78.). „Wir müssen unsere Punkte gegen andere Teams holen“, sagte Flohe.
Euskirchen: Mertschat, Rose, Saar, Esser, Hemmersbach (62. Yerlikaya), Beshah (70. Leyendecker), Kunst, Kiran (80. Beerbaum), Ngoy, Drosdziok, Bender.
Quelle : Kölnische Rundschau , von Markus Brackhagen
9.Spieltag : Germania Teveren - TSC  Euskirchen 2:0

75 Minuten hatte der ETSC „alles im Griff“

Mittelrheinliga. Germania Teveren - TSC Euskirchen 2:0 (0:0). Eine Viertelstunde vor dem regulären Ende eines Fußballspiels hätte der Unparteiische die Partie nach dem...

FUSSBALL. Mittelrheinliga. Germania Teveren - TSC Euskirchen 2:0 (0:0). Eine Viertelstunde vor dem regulären Ende eines Fußballspiels hätte der Unparteiische die Partie nach dem Geschmack von Gästetrainer Nino Flohe durchaus beenden dürfen. „75 Minuten lang hatten wir alles im Griff und mit einer Punkteteilung hätten wir sehr gut leben können. Doch nun treten wir die lange Heimreise wieder mit leeren Händen an“, erklärte ein geknickter ETSC-Trainer nach der bitteren Pleite im Kellerduell.
Lange Zeit sahen die Zuschauer eine Begegnung auf Augenhöhe, in der man packende Strafraumszenen mit der Lupe suchen musste. Einen der wenigen Höhepunkte gab es in der 18. Minute, als Max Dornbusch ein Zuspiel von David Beschah genau in die Schnittstelle der Viererkette erlief, Keeper Schnorrenberg umkurvte, dann aber aus spitzem Winkel schießen musste und an einem auf der Torlinie grätschenden Verteidiger nicht vorbeikam.
Die entscheidende Situation resultierte dann aus einer Ecke für Teveren: Der Ball segelte nach einem Klärungsversuch erneut in den Strafraum, wo der von seinem zugeteilten Gegenspieler Thorsten Bender verlassene Etzoldt zur Führung einschieben durfte (76.). Umgehend stellten die Kreisstädter auf drei Spitzen um, doch ernsthaft in Bedrängnis bringen konnte man das Gehäuse der Germania - von einem Drosdziok-Versuch abgesehen - nicht mehr.
Stattdessen fingen sich die Euskirchener kurz vor dem Schlusspfiff bei einem Konter das 0:2 durch Krantz ein, das die maue Stimmung bei Flohe verfestigte: „Wenn wir unsere individuellen Fehler nicht abstellen, können wir solche engen Spiele nicht erfolgreich bestreiten. Dabei hätten wir heute mit einem Dreier einen Riesenschritt nach vorne machen können.“
Euskirchen: Mertschat, Yerlikaya (60. Kiran), Saar, Esser, Rose, Kunst (46. Jordan), Beshah, Ngoy (75. Beerbaum), Dornbusch, Drosdziok, Bender.
Quelle : Kölnische Rundschau , von Markus Brackhagen

10.Spieltag :  TSC Euskirchen - SV  Rott 0:2

Die entscheidenden Nuancen

Der TSC Euskirchen verliert in der Mittelrheinliga durch individuelle Fehler auch gegen den SV Rott mit 0:2. Das Team von Trainer Nino Flohe steht nach nur fünf Punkten aus neun Spielen auf dem vorletzten Tabellenplatz.

 Euskirchen - Der erhoffte Befreiungsschlag ist ausgeblieben. Auch gegen Mitaufsteiger SV Rott musste sich der Euskirchener TSC in der Fußball-Mittelrheinliga mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. So kristallisiert sich bereits immer deutlicher heraus, dass diese Saison eine überaus harte für die Elf von ETSC-Trainer Nino Flohe werden dürfte. Dennoch verschonte der Euskirchener Coach sein Team diesmal mit allzu harscher Kritik: „Ich kann den Jungs das Engagement nicht absprechen. Der Wille war sicherlich da. Doch sind es eben oftmals Kleinigkeiten, die in dieser Liga entscheidend sind.“ Auch diesmal waren es individuelle Fehler des ETSC, die letztendlich den Ausschlag zu Gunsten der Gäste gaben. So konnte sich Rott nach gut einer halben Stunde beim Euskirchener Abwehrspieler Siggi Kunst bedanken, der im eigenen Strafraum zu hart zu Werke ging, worauf es einen Elfmeter den SV gab. Philipp Dunkel ließ sich diese Chance nicht entgehen und brachte Rott mit 1:0 in Front. Bis dato hatten die Zuschauer ein ausgeglichenes, chancenarmes Spiel gesehen.
Dabei sollte es bis zur Pause auch bleiben, sodass der ETSC mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine ging. Nach dem Seitenwechsel intensivierten die Euskirchener dann ihre Offensivbemühungen, hatten aber entweder nicht das nötige Glück oder es fehlte die notwendige Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor. Richard Beerbaum traf nur den Pfosten des Rotter Tores, während Peter Drosdziok aus aussichtsreicher Position am SV-Keeper scheiterte. So lag das 1:1 eigentlich in der Luft, zumal Rott lediglich bei Standardsituation Gefahr ausstrahlte.
Und dennoch gelang den Gästen der nächste Treffer und damit auch die Vorentscheidung. „Das war ein Tor, das so nicht fallen durfte“, musste Flohe kritisieren. Nach einem weiten Abschlag des Rotter Torwarts Hilger stand Norman Saar ungünstig und verlor darauf das Duell gegen Dunkel, der sich auch bei seiner zweiten Möglichkeit nicht lange bitten ließ und ETSC-Keeper Sascha Mertschat erneut überwand. Euskirchen warf nun alles nach vorne, doch bis auf eine ungenutzte Doppelchance von Max Dornbusch in der Nachspielzeit sprang nichts mehr dabei heraus. „Und selbst wenn Dornbusch getroffen hätte, wäre es wohl zu spät gewesen“, musste auch Flohe einsehen. Doch blickte der ETSC-Coach direkt schon wieder nach vorne und machte sich bereits Gedanken, wie er seine Elf wieder aufbauen kann. „Man merkt das mangelnde Selbstvertrauen. Da fehlen eben genau die zehn oder 20 Prozent des Leistungsvermögens, die wir aber dringend benötigen.
Euskirchener TSC: Mertschat, Esser (80. Leyendecker), Saar, Hemmersbach, Rose, Kunst (78. Bender), Beshah, Jordan (70. Yerlikaya), Dornbusch, Beerbaum, Drosdziok.
Tore: 0:1, 0:2 Dunkel (31. Foulelfmeter, 80.).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger , von Marc Grospitz

11.Spieltag : TSC  Euskirchen - SC Brühl 2:1 

Befreiungsschlag für den TSC Euskirchen

FUSSBALL. Mittelrheinliga. TSC Euskirchen - SC Brühl 2:1 (1:1). Der Jubel nach dem Schlusspfiff drückte mehr aus als die Freude über drei Punkte. Alle Beteiligten aufseiten der Kreisstädter wussten, dass sie mit dem zweiten Saisonsieg zumindest vorerst für eine Beruhigung der Gesamtlage im Verein gesorgt hatten.
Der Auftritt der Mannschaft war auch ein klares Bekenntnis zu Trainer Nino Flohe, dessen Erleichterung hinterher deutlich zu spüren war. Zu einer Stellungnahme gegenüber der Rundschau war er dennoch nicht bereit. Zum Matchwinner avancierte Neuzugang Riegel Ngoy, der in der 71. Minute das Siegtor markierte. Dem vorausgegangen war ein unwiderstehlicher Antritt von Max Dornbusch, der über die rechte Seite nicht zu stoppen war, bis zur Grundlinie durchlief und einen klugen Rückpass auf den Angriffspartner spielte. Ngoy behielt aus zwölf Metern einen kühlen Kopf und erlebte anschließend seinen bislang schönsten Moment im ETSC-Dress, als er nach seinem Treffer unter einem Knäuel von Teamkollegen begraben wurde.
Zwei bange Momente hatten die Einheimischen anschließend noch zu überstehen: Zunächst musste Sascha Mertschat, der den Vorzug gegenüber Josef Griesehop erhalten hatte, bei einem Freistoß auf der Hut sein. Bei der folgenden Ecke gewann der diesmal nicht im Mittelfeld, sondern in der Innenverteidigung aufgebotene Siggi Kunst seinen wichtigsten Zweikampf, als er einen für den Keeper nicht mehr zu parierenden Schuss aus wenigen Metern blockte. Diese Aktion war eine der wenigen Möglichkeiten, die sich die Gäste aus der Schlossstadt im Erftstadion erarbeiten konnten. Ansonsten bot das Team von Co-Trainer Markus Sabel, der den beruflich unabkömmlichen Chefcoach Bert Zeleken an der Seitenlinie vertrat, eine ziemlich maue Vorstellung.
Das Angriffsduo Kaiser / Thonke konnte sich nie entscheidend durchsetzen und auch aus dem Mittelfeld entwickelte man zu wenig Gefahr. Anders die Gastgeber, die von Beginn an ihre enorme Entschlossenheit zeigten und schon nach wenigen Sekunden zu einem Lattenschuss durch einen herrlich geschossenen Freistoß von René Rose kamen. Diese Warnung in Richtung Brühler Abwehr verhallte ungehört, denn nur wenig später erzielte Peter Drosdziok nach einer Ecke aus der Drehung das frühe 1:0 (5.).
Ein Knaller aus über 25 Metern an die Querstange (16.) von Thomas Frohn war lange Zeit das einzige Signal, das die Gäste als Reaktion auf den Rückstand sendeten - bis zur 35. Minute. Da ging Gregor Kapiza bei einem Eckstoß mit der Stirn entschlossener zum Ball als die Verteidiger und köpfte zum Ausgleich ein. Das letzte Wort hatte nach dem Wechsel jedoch der ETSC, der den größeren Willen zeigte und deshalb als verdienter Sieger vom Platz ging. Dies erkannte auch Brühls Co-Trainer Markus Sabel neidlos an.
Euskirchen:Mertschat, Esser, Saar, Kunst, Hemmersbach, Beshah, Jordan, Rose (81. Bender), Dornbusch, Ngoy, Drosdziok (87. Leyendecker).
Quelle : Kölnische Rundschau , von Markus Brackhagen
12.Spieltag :  Vikt. Arnoldsweiler - TSC  Euskirchen 0:0

ETSC weiter unbezwungen

Euskirchen - Der Euskirchener TSC ist derzeit in der Fußball-Mittelrheinliga nicht aufzuhalten. Auch im fünften Auftritt des Jahres blieb das Team von ETSC-Trainer Nino Flohe ungeschlagen. Dieses Mal reichte es im Nachholspiel bei der Viktoria aus Arnoldsweiler zu einem 0:0. „Ein wichtiger Punkt“, urteilte Flohe nach dem Spiel. Dabei hatte sein Team auch das nötige Quäntchen Glück gehabt. Besonders im ersten Durchgang hielt die Viktoria das Tempo hoch und setzte die Gäste unter Druck. Immer wieder wussten sich die ETSC-Spieler nur mit Fouls zu helfen, sodass es eine Menge Standardsituation vor dem eigenen Tor zu überstehen galt. „Da konnte einem schon etwas mulmig werden“, gestand Flohe ein, aber am Ende retteten die Euskirchener das 0:0 in die Pause. Bedanken durften sie sich dabei auch bei ihrem Torwart Joseph Griesehop, der die größte Chance der Platzherren nach rund 20 Spielminuten mit einer Glanzparade entschärft hatte.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht sonderlich. Die Viktoria spielte gefälliger und der ETSC konnte den Bemühungen in erster Linie Kampfgeist entgegensetzen. In einer Situation hatten die Euskirchener auch schlicht Glück. Zuerst knallte der Ball nach einem Freistoß an die Latte des ETSC-Tores und als er im Nachschuss doch im Netz gelandet war, verweigerte der Unparteiische dem Treffer wegen eines vorangegangenen Fouls die Anerkennung. Am Ende blieb es beim 0:0, und der ETSC, der am Sonntag im Heimspiel den FC Hürth ohne Aufstellungssorgen erwartet, atmete durch.
ETSC: Griesehop, Saar, Kiran, Kunst, Kuchem, Golz, Beshah, Iaia (59. Kuzmanovic), Dornbusch, Beerbaum (72. Herbrand), Drosdziok (89. Jordan).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger , von Marc Grospitz

13.Spieltag :  TSC Euskirchen - VFL  Alfter 1:3

Ineffiziente Euskirchener

In der Fußball-Mittelrheinliga kassiert der Euskirchener TSC eine 1:3-Niederlage. Gegen Aufsteiger Alfter lässt das Team von Coach Nino Flohe zu viele Chancen liegen.

 Euskirchen - Der Euskirchener TSC konnte in der Fußball-Mittelrheinliga dem 2:1-Sieg gegen Brühl kein zweites Erfolgserlebnis vor eigenem Publikum folgen lassen. Im Nachholspiel gegen Mitaufsteiger VfL Alfter handelte sich der ETSC eine 1:3 (0:1)-Niederlage ein.
Dabei zahlte die Elf von ETSC-Trainer Nino Flohe einmal mehr Lehrgeld. „Wenn man seine Chancen nicht nutzt, darf man sich nicht wundern, dass man verliert“, ärgerte sich Flohe, der sein Team über weite Strecken der Partie ebenbürtig gesehen hatte.
Die erste halbe Stunde gehörte ganz den Euskirchenern und bei ein wenig mehr Effizienz vor dem gegnerischen Tor hätte das Flohe-Team bereits in dieser frühen Phase die Partie für sich entscheiden können. Gleich drei Mal hatten Max Dornbusch und Rigl Ngoy den Führungstreffer auf dem Fuß, vergaben jedoch. Flohe zeigte sich bis dahin mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden: „Wir haben das Spiel klar bestimmt.“ Allerdings war das Tempo, das der ETSC an den Tag legte, sehr hoch und da sich der läuferische Aufwand nicht auszahlte, kam Alfter mit fortschreitender Spielzeit immer besser in die Partie und bewies dabei große Effizienz. Gleich die erste gute Torchance nutzten die Gäste zur Führung (37. Minute).
Das ETSC-Team zeigte sich geschockt. Alfter nutzte das nach der Pause gnadenlos aus. Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel erzielte der VfL bei einer Standardsituation das 2:0. Nach einer Ecke war Abwehrspieler Alex Dick mit dem Kopf zur Stelle.
Und der nächste Rückschlag ließ für die Flohe-Schützlinge nicht lange auf sich warten. Nach rüdem Einsteigen von Christoph Hemmersbach zeigte der Unparteiische dem ETSC-Spieler die Rote Karte. „Eine harte Entscheidung, denn es war sein erstes Foul“, urteilte Flohe, musste aber eingestehen, dass die Attacke seines Spielers ungeschickt war.
Der Platzverweis war wie ein Weckruf für die Euskirchener. Sie stemmten sich mit aller Macht gegen die drohenden Niederlage und kamen durch Dornbusch zum 1:2-Anschluss. Er verwandelte einen an Kapitän Jörg Jordan Foulelfmeter zum Anschlusstreffer. In der Folgezeit waren die Euskirchener dem Ausgleich näher als Alfter der endgültigen Entscheidung. Doch zwingend waren die Möglichkeiten nicht.
In der Schlussminute kam dann doch das endgültige Aus. Alfter vollendete einen Konter aus abseitsverdächtiger Position zum 3:1. „Schade, es war mehr drin. Meine Mannschaft hat Moral gezeigt. Mich ärgert der Platzverweis mehr als die Niederlage. Die Rote Karte trifft uns in dieser Phase der Saison hart“, zog Flohe ein gemischte Bilanz.
Euskirchener TSC: Mertschat, Esser (78. Leyendecker), Hemmersbach, Rose, Kunst, Beshah, Jordan, Dornbusch, Ngoy (70. Beerbaum), Drosdziok (85. Yerlikaya).
Tore: 0:1 Bung (37.), 0:2 Dick (55.), 1:2 Dornbusch (77. Foulelfmeter), 1:3 Bung (90.).

14. Spieltag  : SV Wachtberg - TSC Euskirchen 3:2 

Viel Tempo, aber keine Punkte

Der TSC Euskirchen zeigt eine eindrucksvolle erste Hälfte, kämpft aufopfernd und verliert in der Fußball-Mittelrheinliga dennoch mit 2:3 beim SV Wachtberg.

Euskirchen - Aufopferungsvoll stemmten sich die Mittelrheinliga-Fußballer des TSC Euskirchen gegen die drohende Niederlage beim SV Wachtberg. Dennoch verloren die Euskirchener letztlich mit 2:3 (2:2). Zwei strittige Foulelfmeter entschieden die über weite Strecken temporeiche und hochklassige Partie zu Gunsten des Gastgebers. „Ich äußere mich sonst nie über die Leistung des Schiedsrichters, aber heute muss ich sagen: Das war eine Katastrophe“, urteilte ETSC-Trainer Nino Flohe über den Auftritt des Unparteiischen.
Bereits in der zehnten Spielminute hatte der Referee nach einem Zweikampf zwischen Siggi Kunst und dem Wachtberger Mehmet Dogan zum ersten Mal auf Strafstoß für Wachtberg entscheiden. Florian Köhler verwandelte zur Führung für den SV. Der ETSC schlug jedoch sofort zurück. Nach Pass von René Rose glich Max Dornbusch aus (12.). Beide Teams unterhielten die Zuschauer mit einem schnellen und sehenswerten Fußballspiel. Nur fünf Minuten nach dem Ausgleich schlug Rose eine Ecke in den gegnerischen Strafraum und ETSC-Kapitän Jörg Jordan erzielte per Kopf das 2:1. Kurz darauf hätte Dornbusch nach Pass von Rigel Ngoy dann nachlegen können.
Doch beim Versuch, den Ball aus kurzer Distanz über die Linie zu drücken, wurde er im letzten Augenblick geblockt (19.). So blieb Wachtberg im Spiel. Und der SV bewies große Effizienz. Nach einer sehenswerten Einzelleistung sorgte Dogan für den Ausgleich nach einer halben Stunde. „Das war eine sehr intensiv geführte erste Hälfte, ein offener Schlagabtausch. Ich hatte schon befürchtet, dass wir dem hohen Tempo Tribut zollen müssen“, gestand Euskirchens Coach nach der Partie.

Kurz nach dem Seitenwechsel hatte Flohe dann die erste Schrecksekunde des zweiten Durchgangs zu überstehen. Es waren gerade erst zwei Minuten absolviert, als Wachtbergs Tobias Siebke eine Unaufmerksamkeit in der Euskirchener Defensive für einen Alleingang nutzte. ETSC-Schlussmann Sascha Mertschat vereitelte jedoch diese Großchance des SV (47.). Lange Zeit blieb es beim 2:2. Das Spiel hatte in der zweiten Hälfte bis zur 67. Minute nur wenig Höhepunkte zu bieten. Dann trat erneut der Schiedsrichter in den Mittelpunkt und wertete das Einsteigen von David Beshah im Strafraum als Foulspiel. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Wachtberger Filip Dickebohm zum 3:2. Euskirchen warf nach dem erneuten Rückstand alles nach vorne und kann zu einigen Gelegenheiten. Max Dornbusch köpfte nach einer Rose-Ecke knapp über das Tor und Ngoy vergab ebenfalls eine gute Einschussmöglichkeit. Die beste Chance zum Ausgleich hatte Jörg Jordan, dessen Kopfball erst auf der Torlinie abgewehrt wurde. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, denn sie hat alles gegeben. Heute wäre ein Punkt drin gewesen“, sagte Flohe nach der Partie.

ETSC: Mertschat, Esser (75. Beerbaum), Saar, Rose, Kunst (88. Gruschwitz), Kiran (65. Leyendecker), Beshah, Jordan, Dornbusch, Ngoy, Drosdziok.
Tore: 1:0 Köhler (10.), 1:1 Dornbusch (12.), 1:2 Jordan (17.), 2:2 Dogan (28.), 3:2 Dickebohm (67.).


15. Spieltag  : TSC Euskirchen - VFL Leverkusen 2:1

Das Zittern des Matchwinners

Richard Beerbaum trifft für den Fußball-Mittelrheinligisten ETSC doppelt, muss aber bis zuletzt um den Sieg des ETSC bangen. Doch Euskirchen schaukelt gegen den VfL Leverkusen ein 2:1-Erfolg über die Zeit.

Euskirchen - Der Held des Abends saß bereits auf der Bank und konnte nicht mehr helfen. Richard Beerbaum hatte kurz nach Anpfiff und kurz nach Wiederanpfiff – also zu gemeinhin als psychologisch günstig bezeichneten Zeitpunkten – zwei Treffer erzielt und den Fußball-Mittelrheinligisten Euskirchener TSC mit 2:0 gegen den VfL Leverkusen in Führung gebracht. Nachdem er in der 75. Minute begleitet vom Applaus der Anhänger das Spielfeld verlassen hatte, mühten sich seine Teamkollegen, den Vorsprung über die Zeit zu bringen.
Doch besonders souverän wirkten die Bemühungen nicht. Kurz vor dem Abpfiff erzielte Leverkusen doch noch den Anschlusstreffer und nun wurde es wirklich hektisch. Bitter wurde es aber für die Euskirchener nicht mehr. Denn die letzte Chance der Gäste entschärfte ETSC-Keeper Joseph Griesehop, der Coach Nino Flohe damit tief durchatmen ließ: „Das war unnötig. Wir hätten den Sack viel früher zumachen müssen. Aber wir haben unsere Konter nicht konzentriert zu Ende geführt.“ Aber natürlich war der ETSC-Trainer am Ende auch zufrieden. Seine Mannschaft hatte im Abstiegskampf ein Zeichen gesetzt. Nach der frühen Führung, Beerbaum hatte einen Eckball von Stefan Kuchem mit dem Kopf eingenickt, spielten in erster Linie die Gastgeber, denen der kurzfristige Ausfall von Jörg Jordan und René Rose nicht anzumerken war. Das 2:0, Beerbaum nutzte ein Zuspiel von Peter Drosdziok, ließ dann zwar bis zur 48. Spielminute auf sich warten, aber es war hoch verdient.
Dann aber spielten offenbar die Nerven den nach wie vor abstiegsbedrohten Euskirchenern einen Streich. Die Mannschaft verlor zusehends den Faden und wusste den sich bietenden Raum gegen inzwischen sehr viel offensiver agierende Gäste nicht zu nutzen. „Da hätten wir natürlich souveräner agieren müssen“, urteilte Flohe, blickte aber dann schon wieder zuversichtlich nach vorne: „Hauptsache, wir haben drei Punkte. Da sollten wir am Sonntag noch gefestigter auftreten können.“ Der Coach erwartet nun, dass sein Team beim nächsten Heimspiel am Sonntag (15 Uhr, Erftstadion) gegen Germania Dürwiß nachlegen kann.
Euskirchener TSC: Griesehop, Saar, Kunst, Kiran, Kuchem, Golz, Beshah, Dornbusch (88. Herbrand), Kuzmanovic (53. Iaia), Beerbaum (75. Ngoy), Drosdziok. Tore: 1:0, 2:0 Beerbaum (5., 48.), 2:1 El Tahiri (89.).



 

Mittelrheinliga
 
 

Sonntag, den 06.12.2015
15:15 Uhr
in Herkenrath

Herkenrath - Euskirchen

 
Kreisliga A
 
 

Sonntag, den 06.03.15
13:00 Uhr
in Euskirchen

Gencligi - Euskirchen II

 
Tabelle Mittelrheinliga
 
 
... lade FuPa Widget ...
TSC Euskirchen 1848/1913 auf FuPa
 
Sponsoren
 
 

Text zum Bild
Text zum Bild
Text zum Bild
Text zum Bild
Text zum Bild
Text zum Bild
Text zum Bild
Text zum Bild
Text zum Bild
Bild"
Text zum Bild
Text zum Bild
Text zum Bild
Text zum Bild
Text zum Bild
Mehr Sponsoren
 
Besucher
 
 

Statistiken