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Berichte

Spielberichte 

Bericht zum Remis 
in Freialdenhoven 

Euskirchen wieder zurück an
der Spitze

Dank des Sieges vom Bonner SC beim SV Bergisch Gladbach reicht dem TSC Euskirchen ein Unentschieden in Freialdenhoven zur Übernahme der Tabellenführung in der Mittelrheinliga. 
Benny Hoose trifft zur zwischenzeitlichen Führung.

Borussia Freialdenhoven — TSC Euskirchen 1:1 (1:1) 
Grund zur Freude gab es in Reihen der Kreisstädter bereits am Freitagabend, als der bisherige Spitzenreiter aus Bergisch Gladbach auf eigenem Platz mit 0:1 gegen den Bonner SC unterlag.

Dadurch war klar, dass dem Team von Kurt Maus einen Tag darauf in Freialdenhoven ein Zähler genügen würde, um wieder die Tabellenführung zu übernehmen.

Dieses Vorhaben konnten die Gäste schließlich auch in die Tat umsetzen, obwohl man die Spitzenpartie erneut nicht vollzählig beendete. Rechtsverteidiger Michael Felka hatte ungefähr 20 Minuten vor Schluss die Ampelkarte gesehen und dafür gesorgt, dass der ETSC zum dritten Mal in dieser Saison — wie zuvor schon bei den Pleiten gegen Bonn und Bergisch Gladbach — ein Topduell in Unterzahl über die Runden bringen musste.

„Ich mache ihm keinen Vorwurf, da er in beiden Szenen zum Ball gegangen ist”, nahm Euskirchens Trainer Kurt Maus seinen Defensivakteur in Schutz.

Auf dem schwer zu bespielenden Rasenplatz der Borussia erwischten die Euskirchener einen vielversprechenden Start. Wie bereits in der letzten Woche führte das Zusammenwirken von Joannis Foukis und Benny Hoose schnell zum gewünschten Ergebnis, als der Regisseur den öffnenden Steilpass des Kapitäns im rechten Eck des gegnerischen Gehäuses unterbrachte (6.). Hoose bot sich kurz darauf die Möglichkeit, Keeper Sascha Rodemers zum zweiten Mal zu düpieren, doch diesmal brachte die zunächst sehr zielstrebig vorgetragene Aktion keinen Erfolg. Zu einem Zeitpunkt, als die Maus-Elf dem 2:0 näher war als die Gastgeber dem Ausgleich, demonstrierten die Verteidiger Joran Sobiech und Michael Felka Uneinigkeit.

Daraus resultierte die Situation, in der Felka durch sein verspätetes Eingreifen einen Elfmeter provozierte, den Gerard Sambou zum 1:1 verwertete (22.). Im weiteren Verlauf der Partie entwickelte sich ein ziemlich ausgeglichenes Kräftemessen, in dem beide Kontrahenten zu ihren Gelegenheiten kamen. „Wir haben den gegnerischen Schlussmann zu einigen guten Paraden gezwungen, doch auch Freialdenhoven hat sich nicht versteckt und speziell mit Suzuki einen sehr beweglichen und stets gefährlichen Angreifer gehabt”, analysierte Kurt Maus: „Aus diesem Grund sollten wir mit dem Ergebnis, welches den Leistungen der beiden Mannschaften vollkommen gerecht wird, zufrieden sein.”

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Bericht zum Auswärtssieg 
gegen Wesseling - Urfeld  

Engel trifft mit himmlischer Ruhe
Euskirchens Stürmer gegen Wesseling ebenso zweifach erfolgreich wie Hoose
Der Aufsteiger aus Wesseling hat gegen den Tabellenzweiten der Mittelrheinliga nicht wirklich die Chance zum Sieg und unterliegt am Ende klar mit 2:5 - Machtwinner waren die Doppeltorschützen Engel und Hoose

Spvg Wesseling-Urfeld – TSC Euskirchen 2:5 (0:1). Wohl dem, der Akteure von der Qualität eines Sascha Engel und eines Benny Hoose in seinen Reihen hat, die in unglaublich konstanter Weise Woche für Woche ihre Leistung abrufen.  Euskirchens Trainer Kurt Maus bezeichnet seine beiden Torgaranten gerne als „Unterschiedspieler“, weil sie gerade in den ganz engen Partien durch eine geniale Aktion den Ausschlag geben können. Auch das Gastspiel gegen den Aufsteiger vor den Toren Kölns gestaltete sich anfangs längst nicht so deutlich, wie es das Endresultat vermuten lässt.

Zwar führte ein klasse Steilpass von Foukis und eine nicht minder gelungene Abschlusshandlung von Hoose ins kurze Eck schon nach 180 Sekunden zum erhofften 1:0, doch die gewünschte Souveränität kehrte ins Spiel der Kreisstädter dadurch nicht ein.  „Meine Mannschaft hat sich dem Hauruck-Fußball des Gegners leider angepasst. In der Abwehr haben wir nicht gut gestanden, aber unsere Stärke in der Offensive war entscheidend“, resümierte Maus. Selbst in der zweiten Halbzeit, als der ETSC dank Engel und Hoose davonzog, war  das Spiel von einer unterschwelligen Hektik durchzogen, zu der auch der bisweilen übertriebene verbale Einsatz von der Wesselinger Bank beitrug. Coach Jupp Farkas  sah nun, dass seine engagiert auftretenden Schützlinge gegen die individuell besser besetzten Gäste zunehmend ins Hintertreffen gerieten.

Zunächst war es erneut Hoose, der einen  von  ihm selbst herausgeholten Foulelfmeter souverän im Eck unterbrachte (55.). Dann folgte die Hochphase von Engel, der vor dem Seitenwechsel frei vor dem Kasten noch knapp gescheitert war, jetzt aber bei den finalen Aktionen alles goldrichtig machte.
 Auf Maßflanke von Lukas Kremer besorgte der Mittelstürmer per Direktabnahme erst das 3:0 (65.) , ehe er wenige Augenblicke darauf im direkten Duell mit dem Keeper   himmlische Ruhe bewahrte (69.).
Nach einer kurzen Auszeit nahm die Begegnung in den letzten Minuten noch mal so richtig Fahrt auf.  
Die nie aufsteckenden Gastgeber wurden mit zwei Treffern von Öztürk (83.) und Langen (90.) belohnt, dazwischen traf Lukas Kremer für den ETSC  (89.).Euskirchen: Griesehop, Felka, Saar, Sobiech, Golz, Foukis, B. Wiedenau (34. Kremer), Winkler (72. Dal),  Leßenich, Hoose, Engel (78. Edson).

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Bericht zum Heimsieg 
gegen den VfL Alfter  


Foukis glänzt in neuer Rolle
Euskirchener TSC besiegt vor heimischem Publikum den VfL Alfter mit 4:2

Die Gastgeber haben die Kritiker, die Zweifel an der Siegermentalität der Mannschaft in wichtigen Partien angemeldet hatten, verstummen lassen. Im dritten Spitzenduell der laufenden Saison vor heimischem Publikum gelang der Elf von Kurt Maus endlich der erste Dreier.
 

TSC Euskirchen – VfL Alfter 4:2 (1:1). Der Vergleich des Tabellenzweiten gegen den Vierten begann   für den ETSC zunächst alles andere als nach Plan. Die meisten Besucher hatten gerade erst ihre Plätze eingenommen, da stand es bereits 0:1. Patrick Diehl konnte über den Flügel nahezu unbehelligt marschieren und setzte Mittelstürmer Bayram Ilk in Szene, der die Hereingabe direkt verwandelte (3.). In den folgenden gut 40 Minuten konnte sich keiner der beiden Kontrahenten einen Vorteil verschaffen, sodass vor den beiden Gehäusen weitgehend Beschäftigungslosigkeit herrschte.

Dies änderte sich erst unmittelbar vor der Halbzeit, als sich Edson de Oliveira über rechts  durchtankte und Sascha Engel in der Mitte als Abnehmer zur Stelle war (45.). Die Euskirchener hätten keinen besseren Zeitpunkt erwischen können, um den bis dato ebenbürtigen Rivalen aus der Bahn zu bringen. Dies zeigte sich nach der Rückkehr aufs Feld, als die Platzherren sofort die Initiative ergriffen. Als ausgesprochen hilfreich erwies sich  auch der Schachzug von Maus, Kapitän Joannis Foukis ins  Mittelfeld vorzuziehen, wo dieser fortan glänzend Regie führte. Ihm in nichts nach standen die zwei Offensivspezialisten Sascha Engel und Benny Hoose, deren Zusammenspiel  die Begegnung entschied.

Dass beide sowohl als Vorlagengeber als auch im Abschluss hohe Qualität   mitbringen, erwies sich als größter Trumpf. Diesmal legte Engel in beiden Fällen mustergültig vor und Hoose präsentierte sich – erst per Kopf und dann mit viel Gefühl – als eiskalter  Vollstrecker (57., 65.). Von diesem Doppelschlag erholten sich die nun müde wirkenden Gäste nicht mehr, auch wenn Ilk mit einer fantastischen Volleyabnahme noch kurz für einen  Hoffnungsschimmer sorgte (88.).

Am verdienten Erfolg des ETSC, den Joker Lukas Kremer im Gegenzug endgültig unter Dach und Fach brachte, gab es jedoch nichts zu rütteln (90.). „Der Schlüssel zum Erfolg war Joannis Foukis“, lobte Übungsleiter Kurt Maus.Euskirchen: Griesehop, Felka, Saar, Golz, Foukis,  Halimi (46. Sobiech), Winkler (86. Kremer), Leßenich, Edson (60. Wiedenau), Hoose, Engel.   

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Bericht zum Heimsieg 
gegen Tus Rheinland Dremmen  


1. Runde Mittelrheinpokal
ETSC problemlos gegen Tus Rheinland Dremmen 

TSC Euskirchen — TuS Rheinland Dremmen 7:0 (2:0). Noch weniger Besucher als in Nierfeld — nämlich insgesamt 75 — wollten das Duell des Spitzenteams aus der Mittelrheinliga gegen den Bezirksligisten aus dem Kreis Heinsberg sehen. Es wurde zu einer einseitigen Angelegenheit für die Kreisstädter, die durch Tore von Edson de Oliveira (12.) und Jan Winkler (42.) mit einem beruhigenden Vorsprung in die Kabine gingen.

Nach einer kurzen Schrecksekunde zum Auftakt der zweiten Hälfte — Griesehop lenkte den Schussversuch mit einem Reflex gerade noch ans Aluminium — ging es ausschließlich in Richtung des Dremmener Gehäuses. Der zur Pause eingewechselte Benny Hoose traf erst per Strafstoß zum 3:0 (54.) und leistete dann noch die Vorarbeit für die Angreifer Sascha Engel (56., 67.) und Jeancy Esamangua (81.). Den Treffer zum zwischenzeitlichen 6:0 erzielte der aufgerückte Rechtsverteidiger Michael Felka (73.). „Es war wichtig, dass die jungen Leute Spielpraxis bekommen haben und Sascha Engel die Partie genutzt hat, um durch gelungene Abschlüsse auf sich aufmerksam zu machen”, freute sich Coach Kurt Maus.

 


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Bericht zur Heimniederlage
gegen Bergisch Gladbach 


ETSC muss Spitzenplatz räumen
Bergisch Gladbach sichert sich im Topduell drei Punkte und die Tabellenführung

TSC Euskirchen – SV Bergisch Gladbach 0:4 (0:1). Auch wenn das Endergebnis anderes vermuten lässt: Der Gegner hieß (noch) nicht 1. FC Köln, sondern „nur“ SV Bergisch Gladbach. Trotzdem konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Platzherren mit ihren Gedanken bereits beim kommenden Duell gegen den Bundesligisten waren.  „Keiner meiner Spieler hat heute auch nur annähernd Normalform erreicht“, haderte ETSC-Coach Kurt Maus.

Im Spitzenvergleich – der Tabellenführer hatte seinen härtesten Verfolger zu Gast – ging für die Kreisstädter so gut wie alles schief. Zwar war Innenverteidiger Joran Sobiech rechtzeitig fit geworden, doch seinen Auftrag, die Bewachung von Topstürmer Yannick Albrecht, konnte der talentierte Abwehrmann nicht zufriedenstellend erfüllen. 

Sein Kontrahent erzielte nach etwas mehr als einer Viertelstunde die Führung für die 09er und diese gaben die Schützlinge von Thomas Zdebel bis zum Schlusspfiff nicht mehr ab.

Für Sobiech war der Arbeitstag zu diesem Zeitpunkt längst beendet: Er musste nach der zweiten Gelben Karte und dem damit verbundenen Platzverweis frühzeitig den Gang in die Kabine antreten  (65.). Für den Primus bedeutete die Unterzahl den nächsten Rückschlag in einer Partie, die sich von nun an immer weiter zugunsten der Gäste entwickelte.  

Zehn Minuten zuvor hätten die Euskirchener, denen zu viele Fehler unterliefen, noch einmal für einen Wendepunkt sorgen können. Nach Foul an Sobiech entschied der Unparteiische auf Strafstoß – eigentlich eine klare Sache für Jan Winkler. Doch irgendwie passte es ins Bild, dass der Mittelfeldakteur weder den ersten Versuch noch den Nachschuss aus sechs Metern an Keeper Michael Cebula vorbeibrachte (54.). Vom Schock der vergebenen Doppelchance erholte sich der ETSC nicht mehr. Ein einziger, wenn auch gefährlicher  Schuss von Thomas Leßenich flog noch knapp am Gehäuse vorbei, weitere Möglichkeiten gab es nicht.

Die Harmlosigkeit in der Offensive alleine auf das Fehlen von Regisseur Benny Hoose zurückzuführen, wäre zu einfach. Fakt ist, dass die Gäste in den Zweikämpfen  den wesentlich spritzigeren Eindruck hinterließen und mit ihren kleinen und wendigen Angreifern in der letzten halben Stunde so richtig aufdrehten.

 Nicht unerwähnt bleiben sollte aber auch, wie wenig Gegenwehr die Deckung bei den drei Toren leistete. Kanli (67.), Albrecht (72.) und Andriychenko (87.) erhöhten fast mühelos auf 4:0 und sorgten für einen Wechsel an der Tabellenspitze.





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Bericht zum Auswärtssieg in Windeck 

TSC Euskirchen siegt ohne vier Topspieler
Engel fällt kurzfristig wegen Grippe aus - Jan Winkler glänzt als Doppeltorschütze
TSV Germania Windeck – TSC Euskirchen 2:3 (1:2). Die Gäste schüttelten den  gegen Bonn  erlittenen Rückschlag in Rekordzeit ab. Als Jan Winkler nach einer Standardsituation im Nachsetzen in die Maschen traf, waren  erst wenige Sekunden absolviert. Natürlich verlieh der Traumstart den Kreisstädtern Sicherheit und so dominierten sie die Partie über weite Strecken im Stile eines Tabellenführers. Von der Tatsache, dass neben den gesperrten Norman Saar und Benny Hoose auch noch Joran Sobiech (Gehirnerschütterung) und kurzfristig Sascha Engel (Grippe) nicht zur Verfügung standen, war wenig zu spüren. „Die Nachwuchsleute wie Oktay Dal und Bennet Maraun haben sich sehr bemüht, auch wenn ihnen nicht alles gelungen ist“, lobte Trainer Kurt Maus.

Er geriet nach einer halben Stunde in Verzückung, als Joannis Foukis einen Freistoß aus 20 Metern unhaltbar in den rechten Winkel donnerte.  Zu gerne wäre der Übungsleiter mit diesem klaren Vorsprung in die Pause gegangen, doch daraus wurde nichts. Die mit Winkler und Golz neu besetzte Innenverteidigung ließ die nötige Entschlossenheit vermissen – und  Patrick Siebert war zur Stelle (45.).

Es blieb nicht die letzte kritische Situation im ETSC-Strafraum: Als sich Winkler und Torwart Joseph Griesehop im zweiten Durchgang uneinig waren, ging erneut Siebert dazwischen und besorgte den Ausgleich  (60.). „Man muss den Windeckern attestieren, dass sie sich nie aufgegeben haben und immer weiter marschiert sind“, berichtete Maus. Seine Mannschaft ließ sich vom kampfstarken Auftritt des Rivalen allerdings nur  kurz beeindrucken, dann ging es wieder in die andere Richtung. Maus hatte Valdon Halimi inzwischen in die Spitze beordert und dieser Schachzug ging auf. Der gelernte Angreifer wurde im Zweikampf zu Boden befördert,  es gab Strafstoß. Jan Winkler übernahm Verantwortung und traf zum Sieg.
Euskirchen: Griesehop, Foukis, Golz, Winkler, Felka, Halimi (90. Bildstein), Wiedenau, Dal (61. Esamangua), Leßenich,   Edson, Maraun (54. Hill).

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Bericht zur Heimniederlage
gegen den Bonner SC


ETSC kassiert den ersten Dämpfer
Bonner SC gewinnt vor 600 Zuschauern ein zweikampfreiches Spitzenspiel ! Dreimal Gelb-Rot
 TSC Euskirchen – Bonner SC 0:1 (0:1). Drei gelb-rote und neun gelbe Karten, dazu insgesamt 13 Minuten Nachspielzeit aufgrund von diversen Verletzungspausen – man kann nicht behaupten, dass die beiden Kontrahenten im Spitzenduell vor 600 Fans zimperlich miteinander umgingen. Als Erster bekam Marcel Kaiser, der an alter Wirkungsstätte einen bleibenden Eindruck hinterlassen wollte, die Zweikampfhärte zu spüren.   

ETSC-Spielführer Sebastian Golz nahm wenig Rücksicht auf seinen ehemaligen Kollegen und foulte den Bonner Neuzugang nach wenigen Augenblicken derart, dass dessen Auftritt lediglich  26 Zeigerumdrehungen dauerte. Kaiser, der sich zuvor bereits (ungeahndet) beim Übeltäter revanchiert hatte, „bedankte“ sich bei Golz vor seiner Auswechslung mit hämischem Applaus.

Der nächste körperliche Zusammenprall ließ anschließend nicht lange auf sich warten. Joran Sobiech und Lucas Musculus rauschten im Luftkampf heftig gegeneinander – eine ebenso unglückliche wie folgenreiche Aktion: Beide Akteure mussten mit Kopfverletzungen ausgewechselt werden. Für den Euskirchener Innenverteidiger kam übrigens nicht, wie viele vielleicht geglaubt hatten, der etatmäßige Kapitän Joannis Foukis in die Partie, sondern Valdon Halimi. Der übernahm die Aufgabe des zweiten Sechsers von Jan Winkler, der fortan neben Norman Saar innen verteidigte.Arbeit für die neu formierte Deckung gab es prompt, als sich  die Gäste in der Schlussphase des ersten Abschnitts  im TSC-Strafraum festsetzten. Eine Serie von Eckbällen führte schließlich zum alles entscheidenden Gegentreffer: Die Verteidiger schafften es nicht, den Ball entscheidend aus der Gefahrenzone zu befördern, und aus dem Hintergrund hämmerte Recep Kartal den Ball in die Maschen (45.). Der Tabellenführer war im zweiten Durchgang zwar um eine Reaktion bemüht, doch die Angriffe wurden selten mit der nötigen Entschlossenheit vorgetragen. Hinzu kam, dass Benny Hoose früh Gelb-Rot sah (62.) und Bonn in der Folge seine individuelle Klasse in die Waagschale warf. Der BSC verpasste es in der Folgezeit, die Begegnung frühzeitig zu entscheiden, fuhr jedoch einen verdienten Dreier ein. Norman Saar und Bonns Benjamin Nuhi kassierten noch die Ampelkarte.  
„Wir sind nicht wie ein Spitzenreiter aufgetreten und nach der Niederlage auf dem Boden der Tatsachen zurückgekehrt“, sagte ETSC-Trainer Kurt Maus nach der Partie enttäuscht.
Euskirchener: Griesehop, Golz, Saar, Sobiech (35. Halimi/ 82. Maraun), Felka, Winkler, Wiedenau (74. Foukis), Hoose, Leßenich, Hoose, Engel.

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Bericht zum Auswärtssieg in Eilendorf

Euskirchen ist nicht zu stoppen
Der 4:0-Auswärtssieg in Eilendorf festigt Spitzenplatz der Kreisstädter in der Mittelrheinliga
Trainer Kurt Maus geriet ins Schwärmen

SV Eilendorf — Euskirchener TSC 0:4 (0:2). Das Resultat scheint sich auswärts zum Lieblingsergebnis der Euskirchener Mittelrheinliga-Fußballer zu entwickeln, denn zuvor waren ihnen bereits in Breinig und in Hürth jeweils vier Treffer gelungen, ohne dass sie dabei ein Gegentor hinnehmen mussten. „Wir sind sofort gut ins Spiel gekommen”, berichtete ETSC-Trainer Kurt Maus, der mit seiner Mannschaft nach dem fünften Sieg im fünften Saisonspiel auf einer Euphoriewelle schwimmt.

Nun treffen plötzlich auch noch die defensiven Mittelfeldspieler. Nach einer kurz ausgeführten Ecke brachte Michael Felka das Spielgerät in den Strafraum, wo Jan Winkler per Kopf gewinnbringend vollendete (11.).

Die Zusammenarbeit der beiden ehemaligen Brühler sollte nicht die letzte gelungene Offensivaktion des Euskirchener TSC vor dem Halbzeit-Wechsel bleiben. Noch sehenswerter war der zweite Treffer (42.), der sogar Kurt Maus für seine Verhältnisse ins Schwärmen geraten ließ: „Das war eine Superaktion.”

Diese Superaktion lief wie folgt: Abschlag Joseph Griesehop, Verlängerung von Sascha Engel auf Benny Hoose, Querpass zu Edson de Oliveira in die Mitte, Jubel Euskirchen — schnörkellos und viel zu schnell für die Abwehr der Einheimischen.

Der SV Eilendorf wurde zwar von einem Großteil der (für Mittelrheinliga-Verhältnisse) ordentlichen Kulisse von 300 Zuschauern unterstützt, hatte im Endeffekt aber keine realistische Aussicht auf einen Dreier.

Griesehop musste zwar hier und da auf dem Posten sein, doch wesentlich durchschlagskräftiger agierte der Primus. Es war fast logisch, dass auch Engel (65.) und Hoose (86.) — jeweils mit einer formidablen Soloeinlage — noch zu ihren Treffern kamen und das Torekonto der Kreisstädter auf beachtliche 22 Zähler schraubten.

Zu den erst zwei Schüssen, die bislang im Euskirchener Netz zappelten, kamen keine weiteren hinzu. Auch ohne Kapitän und Linksverteidiger Joannis Foukis, der wegen Urlaubs fehlte, funktionierte das Spiel gegen den Ball ohne ernste Komplikationen.

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Bericht zum Auswärtssieg in Hürth 

Bilanz des ETSC ist weiter makellos
Kreisstädter feiern in Hürth vierten Sieg - Platzverweis nach hartem Foul an Edson de Oliveira

FC Hürth — TSC Euskirchen 0:4 (0:2). Die Kreisstädter bleiben nach vier Spieltagen das Maß der Dinge in der Mittelrheinliga. Nach dem Kantersieg gegen Alemannia Aachen II bezwangen die Schützlinge von Kurt Maus nun auch den FC Hürth — den Tabellenvierten der Vorsaison — in dessen Stadion deutlich. Die optimale Bilanz von zwölf Zählern hat derzeit kein anderes Team vorzuweisen.

Beeindruckend ist momentan vor allem, wie sich die Offensivkräfte beim Toreschießen die Klinke in die Hand geben. Nicht allein Sascha Engel oder Benny Hoose müssen die gegnerischen Abwehrreihen in diesem Jahr stets im Auge behalten, sondern auch die Flügelspieler des ETSC. An diesem Tag waren Thomas Leßenich — seit Saisonbeginn ohnehin in überragender Form — und Neuzugang Edson de Oliveira die Matchwinner.

Beide sorgten im Alleingang für die Tore des Tabellenführers: Leßenich traf vor der Pause (11., 31.), Edson nach der Rückkehr auf das Feld doppelt (51., 54.).

Während die Qualitäten des Erstgenannten längst kein Geheimnis mehr sind, zählt der brasilianische Neuzugang (kam aus der Jugend von Viktoria Köln) noch zu den unbekannten Gesichtern in der Liga. Dies dürfte sich aber bald ändern, wenn der athletische und antrittsstarke Angreifer weiter so aufspielt.

Nach etwas mehr als einer Stunde war der Youngster dann nur noch durch ein überhartes Foul zu stoppen, was zurecht mit einem Platzverweis bestraft wurde. In Überzahl agierten die Gäste dann nicht mehr ganz so konzentriert und mussten sich auf die Fangkünste von Joseph Griesehop verlassen, der mit einigen tollen Reflexen mögliche Gegentore verhinderte.

„Obwohl wir nicht mehr so gut gegen den Ball gearbeitet haben, hatte ich nicht das Gefühl, dass wir das Spiel noch verlieren”, erklärte der Sportliche Leiter Jörg Jordan.

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Bericht zum Heimsieg gegen Aachen II 

Auftritt wie aus einem Guss
Der TSC Euskirchen zeigt in der Mittelrheinliga
beim 7:1 gegen die Zweit-Vertretung von Aachen eine grandiose Leistung

TSC Euskirchen — Alemannia Aachen II 7:1 (5:1). Viel besser als die Kreisstädter in der ersten Halbzeit kann man auf Mittelrheinliga-Niveau nicht Fußball spielen.

Es war ein Auftritt wie aus einem Guss — von einem kleinen Schönheitsfehler einmal abgesehen, als Norman Saar seinen Gegenspieler elfmeterwürdig am Fußgelenk traf und Meik Kühnel vom Punkt für den einzigen Aachener Treffer des Abends sorgte (27.).

Ein Anlass zur Sorge war der Ausrutscher jedoch nicht, denn zu diesem Zeitpunkt führte der ETSC durch einen Doppelschlag von Sascha Engel (14., 17.) und Thomas Leßenich (24.) schon mit 3:0. Und auch danach dauerte es nicht lange, ehe sich die Gastgeber im Angriff wieder in Szene setzten.

Benny Hoose mit einem trockenen Abschluss ins kurze Eck (30.) und erneut Thomas Leßenich nach einem unwiderstehlichen Sololauf (32.) schraubten das Ergebnis auf 5:1, mit dem die konsternierten Aachener zur Pause noch gut bedient waren.

In der Defensive fand man gegen die extrem spielfreudigen und torhungrigen Maus-Schützlinge nie ein Rezept und im Angriff gab es kaum ein Durchkommen, weil alle Euskirchener auch in der Rückwärtsbewegung ganz nach dem Gusto ihres Trainers arbeiteten.

Maus konnte es sich nach dieser Galavorstellung ohne größere Probleme erlauben, mit Hoose und Joannis Foukis zwei Leistungsträger in der Kabine zu lassen.

Im zweiten Durchgang konnte der ETSC das wahnsinnige Tempo des ersten natürlich nicht halten, doch wer wollte dies ernsthaft erwarten? Dennoch beeindruckend war die Art und Weise, wie souverän der Tabellenführer den Kontrahenten, der in der Liga keineswegs zu den Namenlosen gehört, beherrschte. Die eingewechselten Sebastian Golz und Valdon Halimi fügten sich nahtlos ein, Letztgenannter bereitete auch das Tor durch Edson de Oliveira (62.) vor. Der Brasilianer, der schon das 2:0 mit einem starken Antritt über die rechte Seite auf den Weg gebracht hatte, stellte nun auch seine Vollstreckerqualitäten eindrucksvoll unter Beweis. Den Schlusspunkt setzte schließlich Jan Winkler kurz vor dem Abpfiff.

In dieser Form darf sich der ETSC, für den am Sonntag beim FC Hürth die nächste Bewährungsprobe ansteht, durchaus Chancen auf einen längeren Aufenthalt an der Spitze des Klassements ausrechnen.

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Bericht zum Auswärtssieg in Breinig 

Hoose straft die Kritiker Lügen
Torjäger des ETSC gelingen drei Treffer ! Hochverdienter Erfolg der Kreisstädter

SV  Breinig – Euskirchener TSC    0:4 (0:2).   Zugegeben, am letzten Spieltag  hatte Ausnahmekönner Benny Hoose nicht seinen besten Tag erwischt.  Was allerdings verwunderte, war die Tatsache, dass auf der Tribüne des Erftstadions sofort die ersten kritischen Stimmen laut wurden. Am technisch versierten Offensivmann und seiner zuweilen künstlerischen  Spielweise scheiden sich  schnell die Geister, wenn es einmal nicht so läuft. Für den Torjäger ist es auch ein Fluch der guten Tat, denn wirklich schwache Auftritte sind bei ihm eigentlich die Ausnahme.

So erlebten die Anhänger der Kreisstädter beim Neuling SV Breinig schon wieder einen Hoose in gewohnter Verfassung, der der Partie mit drei Treffern seinen Stempel aufdrückte. „Er hat seine außergewöhnlichen Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Vor allem das 2:0, als er mehrere Gegenspieler stehen ließ und den Ball in den Giebel haute, war sehenswert“, lobte sein Trainer.
ETSC als Team überzeugend

Kurt Maus stellte jedoch zunächst einmal   die Teamleistung in den Vordergrund, die den Euskirchenern die erste Tabellenführung der noch jungen Spielzeit bescherte. „Die Mannschaft hat rundum überzeugt, die Lufthoheit erobert, gut verteidigt und schöne Kombinationen gezeigt“, spendete der Übungsleiter seiner Elf verbal Applaus.

Diese war durch Sascha Engel nach einer Viertelstunde in Führung gegangen, als sich der Mittelstürmer im Zentrum dank seiner körperlichen Präsenz durchsetzen konnte und  per Flachschuss ins Eck vollstreckte. Hoose erhöhte unmittelbar vor dem Seitenwechsel und ließ im zweiten Abschnitt noch zwei erfolgreiche Abschlüsse folgen (65., 80.).

Für die Euskirchener  geht die Meisterschaft genau wie für den Rest der Liga schon am Mittwoch in die nächste Runde. Um 20 Uhr empfängt der ETSC im Erftstadion die zweite Mannschaft von Alemannia Aachen. Die Kaiserstädter haben erst ein Spiel absolviert, dieses allerdings erfolgreich (2:1 beim SV Eilendorf)

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Bericht zum Heimsieg gegen Friesdorf 

Ein mühevoller Dreier zur Premiere

TSC Euskirchen — FC Blau-Weiss Friesdorf 3:1 (1:0)  Steigerungsfähig — mit diesem Wort lässt sich die Leistung der Kreisstädter zur Saisoneröffnung in der Mittelrheinliga am besten auf den Punkt bringen. Der Heimerfolg über den Liganeuling, der einen erwartet engagierten Auftritt hinlegte, war eindeutig einer der mühevollen Sorte. Erst in der vorletzten Minuten erlöste Sascha Engel mit dem dritten Tor den eigenen Anhang.

Dieser erlebte zunächst offensiv orientierte Gastgeber, denen sich in Person von Edson de Oliveira die aussichtsreiche Gelegenheit zur Führung offerierte. Ob sein Flugkopfball vom Torhüter wirklich noch vor der Linie abgewehrt wurde oder sich tatsächlich schon mit vollem Umfang hinter dem Kreidestrich befand, wird sich nie endgültig klären lassen. Maßgebend war jedoch das Votum des Assistenten, der das Spielgerät nicht im Tor gesehen hatte.

Wesentlich klarer gestaltete sich die Sachlage nach etwas mehr als einer halben Stunde: Kapitän Joannis Foukis führte eine Ecke von der rechten Seite kurz aus, spielte einen Doppelpass mit Benny Hoose und flankte den Ball dann präzise zentral vor der Kasten, wo Benny Wiedenau mit dem Kopf zur Stelle war und Schlussmann Thorsten Szattkowsky überwand (32.). Davon abgesehen sahen die Zuschauer im ersten Durchgang eher wenige Strafraumszenen, wobei der ETSC das Geschehen meist gut unter Kontrolle hatte. Dies änderte sich nach dem Seitenwechsel allerdings gewaltig. Die Gäste, die schon von Beginn an spielerisch einen ordentlichen Eindruck hinterließen, aber im Angriff harmlos blieben, gingen nun erheblich mutiger zu Werke. Die zu passiven Kreisstädter konnten froh sein, dass Takahiro Higa erst viel zu überhastet und anschließend ein paar Zentimeter zu weit nach links zielte: Der Ausgleich lag jetzt in der Luft.

Was dem Aufsteiger an Glück im Abschluss fehlte, besaß kurz darauf Thomas Leßenich, der bei seinem Distanzversuch vom nassen Rasen und dem unglücklich aussehenden Keeper profitierte (61.). Nicht die beste Figur machte auch Joseph Griesehop beim 1:2, als er die rutschige Kugel nicht festhalten konnte und Higa im dritten Anlauf sein Treffer gelang.

In der Folge agierten die Gastgeber alles andere als souverän und mussten lange um den Erfolg bangen. Engel machte den Deckel schließlich drauf.

 


 

 


Mittelrheinliga
 
 

Sonntag, den 06.12.2015
15:15 Uhr
in Herkenrath

Herkenrath - Euskirchen

 
Kreisliga A
 
 

Sonntag, den 06.03.15
13:00 Uhr
in Euskirchen

Gencligi - Euskirchen II

 
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