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TSC Euskirchen – FC Germania Dürwiß 3:0 (2:0).
Die Pflichtaufgabe gegen das nicht mehr zu rettende Schlusslicht gestaltete sich für die Kreisstädter weniger unangenehm als erwartet. Die Gäste hatten in der Vergangenheit trotz ihrer aussichtslosen Lage einige starke Resultate erzielt, konnten im Erftstadion allerdings nur 30 Minuten mithalten und brachen im zweiten Durchgang konditionell ein.
Das Team von Übungsleiter Kurt Maus zeigte insgesamt auch keine Glanzleistung, war nach dem Wechsel aber jederzeit Herr der Lage. Vor der Pause sah die Sache zunächst anders aus: Den Platzherren fiel gegen die unbekümmert aufspielenden Germanen herzlich wenig ein, das Spiel ohne Ball ließ zu wünschen übrig und Möglichkeiten gab es folglich nur äußerst selten.
Der Knoten platzte erst nach einer halben Stunde, als Peter Drosdziok im Strafraum ganz leicht gehalten wurde und die Einladung zum Strafstoß gerne annahm. Kapitän Frank Schroden trat an und verwandelte sicher.
Anschließend lief es dann besser für die Heimelf, die in der Nachspielzeit durch Valdon Halimi erhöhte. Den dritten Treffer besorgte schließlich Drosdziok (66.), der auch die Vorlage zum 2:0 gegeben hatte. In dieser Phase war der Tabellenletzte, dessen Auflösungserscheinungen nicht nur bei einem Blick auf die Bank (kein Physiotherapeut, kein Ersatztorwart und nur zwei Auswechselspieler) sichtbar wurden, ein sehr dankbarer Gegner.
Morgen erwartet den ETSC dann ein ganz anderes Kaliber, wenn man beim FC Hürth, dem Siebten des aktuellen Klassenspiegels, antreten muss. Euskirchen:
Griesehop, Rose, Saar, Kunst, Golz, Beshah, Schroden, Halimi (76. Lamsfuß), Thonke (57. Wiedenau), Drosdziok, Dornbusch (88. Esser).
Quelle : Kölnische Rundschau
Späte Strafe für Euskirchen
Die Entscheidung fiel spät, aber das Resultat überraschte nicht: In der 88. Minute machte der einstige Leverkusener Profi-Fußballer Sebastian Schoof mit seinem Treffer den Erfolg der Sportfreunde Troisdorf beim Euskirchener TSC perfekt. Während der 2:1 (1:1)-Sieg für den Mittelrheinligisten aus dem Rhein-Sieg bereits das zehnte Spiel in Folge ohne Niederlage war, muss Euskirchen weiter um den Klassenerhalt bangen.
Dabei gehörte die Anfangsphase noch den Euskirchenern, die durch Peter Drosdziok auch prompt die erste große Gelegenheit für sich verbuchen konnten (5.). Tim Rudersdorff im Troisdorfer Tor parierte den guten Schuss aber glänzend. Eine Viertelstunde später fiel dann aber der erste Treffer des Tages – wenn auch auf der anderen Seite: Sportfreunde-Stürmer Mehmet Dogan war im Strafraum mit dem Rücken zum Tor angespielt worden und sein Hackenschuss landete unhaltbar im Tor des ETSC.
„Leider haben wir es dann trotz unserer vielversprechenden Angriffe versäumt nachzulegen“, sagte der Troisdorfer Coach Mustafa Cansiz, dem offenbar nicht entgangen war, wie sehr das Gegentor einigen Spielern des ETSC nervlich zusetzte. Die verunsicherten Gastgeber taten sich nun im Spiel nach vorne sehr schwer, die vielen langen Bälle aus der Abwehr waren ein gefundenes Fressen für die großen Innenverteidiger der Sportfreunde, Elias Khalag und Mario Weber. So kam der Ausgleich durch Drosdziok kurz vor der Pause überraschend. Doch der Treffer entfaltete nur bescheidene Wirkung: Der ETSC agierte auch anschließend nicht viel souveräner und Troisdorf offenbarte nun ebenfalls wenig Spielwitz. Ein Geniestreich brachte schließlich die Entscheidung. Torjäger Sebastian Schoof wurde in der 88. Minute in halblinker Position freigespielt und schoss eiskalt ins lange Eck.
Das verzweifelte Anrennen der Euskirchener in den letzten Minuten blieb ohne Lohn. „Einige Spieler haben heute gerade im Passspiel nicht das gebracht, was man erwarten kann. Dass wir diesen einen Punkt am Ende noch verschenken, ist unglaublich“, ärgerte sich ETSC-Coach Kurt Maus. Sein Gegenüber Mustafa Cansiz dagegen kann sich schon jetzt freuen, dass seine Mannschaft wohl auch in Zukunft das eine oder andere knappe Spiel dank Schoof für sich entscheiden wird. „Er hat mir sein Wort gegeben, dass er auch in der nächsten Saison bei uns spielen wird“, sagte Cansiz.
Euskirchen: Griesehop, Schroden, Saar, Golz (77. Leyendecker), Hemmersbach (85. Beerbaum), Rose, Halimi (80. Thonke), Kunst, Dornbusch, Droszdiok, Beshah. Tore: 0:1 Dogan (21.), 1:1 Drosdziok (40.), 1:2 Schoof (88.).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger
TSC Euskirchen – SV Rott 0:2 (0:1).
Euskirchens Trainer Kurt Maus war kurz nach dem Schlusspfiff restlos bedient und machte nach der bitteren Pleite gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten SV Rott auch keinen Hehl aus seiner Enttäuschung. „Wir haben aus den Fehlern, die wir trotz unseres Erfolgs in Nierfeld gemacht haben, leider nichts gelernt“, ärgerte sich der Trainer des ETSC in erster Linie über das schwache Zweikampfverhalten seiner Schützlinge, die gegen einen aggressiv auftretenden und laufstarken SV Rott immer einen Schritt zu spät kamen.
Und wie bereits beim Derbysieg in Nierfeld (2:0) haperte es auch diesmal wieder am Umschaltverhalten, das in einigen Situationen einfach zu langsam war. Die entscheidenden beiden Szenen ereigneten sich für Maus nach gut einer halben Stunde, als die Gäste einen aus seiner Sicht fragwürdigen Elfmeter zugesprochen bekamen, den der Rotter Marko Kraß sicher zur 1:0-Führung verwandeln konnte (30.). Doch es sollte noch schlimmer kommen: Kurz darauf vergab der Euskirchener Valdon Halimi die große Gelegenheit zum Ausgleich, als er mit einem Strafstoß scheiterte (32.). „Von diesem Schock haben wir uns dann nicht mehr richtig erholt“, sagte Maus, dessen Elf sich nach dem Wechsel zwar redlich bemühte, aber vor allem im Angriff die nötige Durchschlagskraft vermissen ließ – nicht zuletzt, weil die Euskirchener Offensivkräfte Max Dornbusch und Peter Drosdziok, die eine Partie sonst durchaus alleine entscheiden können, dieses Mal keinen guten Tag erwischten.
Aber auch in der Defensive offenbarte Euskirchen unerklärliche Schwächen. Die gegnerischen Angreifer, Philipp Dunkel, Marcel Hermanns und Stephan Krautzberger, waren einfach nicht in den Griff zu bekommen. Letztgenannter ließ sich in der 54. Minute nicht zweimal bitten und erhöhte für den SV Rott auf 2:0. „Die Niederlage tut weh und ist verdammt bitter. Aber nach wie vor haben wir alles selber in der Hand“, sagte Maus, der nun erst einmal ausreichend Zeit hat, die Fehler zu analysieren. Der ETSC hat nämlich am kommenden Wochenende spielfrei.
Euskirchener TSC: Griesehop, Schroden, Saar, Golz, Rose, Halimi (66. Beerbaum), Kunst (61. Lamsfuss) Kuchem (46. Thonke), Dornbusch, Drosdziok, Beshah. Tore: 0:1 Kraß (30., Foulelfmeter), 0:2 Krautzberger (54.).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger
Zum Verzweifeln gut
In der Fußball-Mittelrheinliga entscheidet der Euskirchener TSC das Lokalduell gegen den SV Nierfeld mit 2:0 für sich. Die SVN-Offensive scheitert immer wieder am starken ETSC-Keeper Josef Griesehop.
Die Anfangsphase war geprägt vom gegenseitigen Abtasten, ehe Nierfelds Oliver Manteuffel nach einem haarsträubenden Fehler von Norman Saar aus halbrechter Position auf das gegnerische Gehäuse zulief, aber an Griesehop scheiterte (19.). Kurz darauf machte es ETSC-Torjäger Peter Drosdziok besser, als er nach herrlicher Rechtsflanke von Max Dornbusch nur noch einzuköpfen brauchte und seine Elf mit 1:0 in Führung brachte (23.). Anschließend scheiterte Drosdziok mit einem Fernschuss an SV-Keeper Dirk Scheer (33.). auchte und seine Elf mit 1:0 in Führung brachte (23.). Anschließend scheiterte Drosdziok mit einem Fernschuss an SV-Keeper Dirk Scheer (33.).
Auf der anderen Seite war es Bernd Jansen, der kurz vor der Pause bei seinem Kopfball aus kurzer Distanz seinen Meister in Griesehop fand (45.). Gestaltete sich das Chancenverhältnis bis zur Halbzeit also noch ausgeglichen, erspielten sich die Nierfelder dann nach dem Wechsel ein deutliches Übergewicht, vergaben aber gleich mehrfach beste Einschussmöglichkeiten. Vor allem Michael Jansen dürfte diesen Nachmittag so schnell nicht vergessen. Der talentierte SV-Angreifer, der von der ETSC-Defensive zu keiner Phase in den Griff zu bekommen war, erarbeitete sich beste Gelegenheiten (48., 57., 75., 88.), aber Keeper Griesehop hatte immer die bessere Antwort parat. Dazu gesellten sich noch Manteuffel (51.) und Thomas Kirch (81.), die ebenfalls aus aussichtsreicher Position am Euskirchener Schlussmann verzweifelten.
Dazwischen lag übrigens das 2:0 der Gäste, das wiederum Drosdziok erzielt hatte (66.). „Ich glaube, wir hätten noch bis zum anderen Tag spielen können und kein Tor geschossen“, ärgerte sich Nierfelds Trainer Achim Züll über die fehlende Durchschlagskraft im Angriff. „Die Einstellung war aber gut. Da kann ich niemandem einen Vorwurf machen. Wir haben bis zum Schluss aufopferungsvoll gekämpft.“ Das tat natürlich auch der ETSC – mit einem entscheidenden Vorteil: Das Team nutzte seine Möglichkeiten eiskalt. Mit der Spielweise war ETSC-Coach Kurt Maus allerdings nicht zufrieden: „Das war im zweiten Durchgang absolut zu wenig. Mit unserem Potenzial hätte da wesentlich mehr kommen müssen.“ Mit dem Ergebnis konnte er jedoch sehr gut leben: „Letztendlich geht es in unserer Situation nur um Punkte.“
SV Nierfeld: Scheer, Spilles (74. Schleicher), Georgi (46. Kerkau), Kirch, Peiffer, Winkler, M. Jansen, B. Jansen, Wergen (74. Hackenbroich), Manteuffel, Leßenich. Euskirchener TSC: Griesehop, Schroden, Saar, Golz, Rose, Halimi (90. Kuzmanovic), Kunst Kuchem, Dornbusch (88. Lamsfuss), Drosdziok (75. Wiedenau), Beshah. Tore: 0:1, 0:2 Drosdziok (22., 66.).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger
Vorzeitige Entscheidung verpasst
Der Aufwärtstrend des Fußball-Mittelrheinligisten TSC Euskirchen geht weiter. Gegen Borussia Freialdenhoven gewann das Team von Trainer Kurt Maus in einem bis zum Ende spannenden Spiel mit 1:0 (1:0). Gegen den Tabellensechsten aus Freialdenhoven bestimmte der abstiegsbedrohte ETSC vor allem im ersten Durchgang das Geschehen und erwischte einen Auftakt nach Maß: David Beshah erzielte nach schöner Einzelleistung die frühe Führung (10.). Dadurch beflügelt, blieben die Hausherren am Drücker und erspielten sich weitere gute Möglichkeiten, die Valdon Halimi und Max Dornbusch aber aus aussichtsreicher Position nicht nutzen konnten. „In dieser Phase haben wir es versäumt, unsere Führung auszubauen“, haderte ETSC-Trainer Maus, dessen Elf aber insgesamt den besseren Eindruck machte und zur Pause verdient mit 1:0 vorne lag.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste aber stärker auf und erspielten sich auch einige sehr gute Gelegenheiten. Dass der Ausgleich nicht fiel, war vor allem Euskirchens Torhüter Josef Griesehop zu verdanken, der gleich mehrfach hervorragend parierte. „Josef hat wirklich eine starke Leistung gezeigt und damit maßgeblichen Anteil am Erfolg“, lobte Maus, der nach der Pause Angreifer Peter Drosdziok verletzungsbedingt auswechseln musste. Auch der Euskirchener Jörg Jordan musste das Spielfeld aufgrund einer Zerrung vorzeitig verlassen. Dadurch geriet das taktische Konzept der Euskirchener mehr und mehr aus der Ordnung. Doch der ETSC kam trotzdem immer wieder zu Kontermöglichkeiten, weil die Gäste mit fortlaufender Spielzeit mehr riskierten und auf den Ausgleich drängten. Besonders der eingewechselte Richard Beerbaum hatte mehrfach den zweiten ETSC-Treffer auf dem Fuß, vergab aber gleich dreimal vor dem gegnerischen Gehäuse.
Mit vereinten Kräften retteten die Euskirchener den Sieg dann aber schließlich über die Zeit und konnten den zwölften Rang und damit den ersten Nichtabstiegsplatz verteidigen. „Am Ende zählt einzig und allein das Ergebnis. Und daran wird sich bis zum Ende der Saison auch nichts ändern“, interessierte sich Maus nur herzlich wenig für die Spielweise seiner Mannschaft.
TSC Euskirchen: Griesehop, Saar, Rose (70. Beerbaum), Kunst, Golz, Beshah, Jordan (65. Kuchem), Schroden, Halimi, Drosdziok (45. Thonke), Dornbusch. Tor: 1:0 Beshah (10.).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger
Euskirchener TSC – SpVg Wesseling-Urfeld 5:3 (2:1).
Fußball-Mittelrheinligist Euskirchener TSC hat die Nicht-Abstiegsplätze wieder zum Greifen nah. Nach dem 5:3-Sieg gegen Wesseling und der gleichzeitigen Niederlage des Lokalrivalen SV Nierfeld in Alfter hat sich das Team von ETSC-Trainer Kurt Maus dem rettenden Ufer bis auf einen Zähler angenähert.
Gegen Wesseling reichte dem ETSC eine mittelmäßige Leistung, weil sich die Gäste bereits in den ersten 25 Minuten zwei Rote Karten eingehandelt hatten. Nach den beiden Euskirchener Toren von Peter Droszdiok (23.) und Max Dornbusch (35.) schien der ETSC zweifellos auf der Siegerstraße angekommen zu sein. „Wenn wir dann noch mal nachlegen, gibt sich der Gegner auf“, kritisierte Maus nach der Partie seine Spieler.
Stattdessen kam Wesseling kurz vor der Pause zum Anschlusstreffer und war im zweiten Durchgang sogar leicht feldüberlegen. In der 52. Minute erhöhte dennoch erneut ETSC-Akteur Drosdzik auf 3:1. Doch damit war der Wesselinger Widerstand noch immer nicht gebrochen: Nach 65 Minuten brachte ein Foulelfmeter die Gäste wieder auf 2:3 heran. Auch Drosdzioks dritter Treffer (81.) sorgte nicht für die Entscheidung, denn Wesseling-Urfeld verkürzte durch einen weiteren Strafstoß auf 3:4 (88.). Kurz vor dem Ende gab es dann noch einmal große Aufregung, als ein Wesselinger Spieler im Strafraum des ETSC kurz vor dem Torabschluss zu Fall gebracht wurde. „Der Schiedsrichter hat leider nicht den Mut gehabt, uns auch noch einen dritten Elfmeter zuzusprechen. Auch wenn er völlig berechtigt gewesen wäre“, ärgerte sich Wesselings Coach Josef Farkas. Stattdessen konterten die Euskirchener: Valdon Halimi passte zum eingewechselten Richard Beerbaum, der ohne Mühe zum 5:3 Endstand verwandelte (90.). „Für solche Spiele ist mein Team noch ein bisschen zu brav und unerfahren“, erklärte Maus, der dennoch erleichtert war.
Euskirchen: Griesehop, Saar (89. Beerbaum), Leyendecker, Golz, Beshah, Jordan, Lamsfuß, Halimui, Drosdziok, Dornbusch, Thonke (75. Kuzmanovic). Tore: 1:0, 3:1, 4:2 Drosdziok (23., 52., 81.), 2:0 Dornbusch (35.), 5:3 Beerbaum (90.).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger
Euskirchener TSC – TSV Germania Windeck 1:1 (1:1).
Einen Punkt gewonnen, oder zwei verloren? ETSC-Trainer Kurt Maus sah es positiv: „Wer weiß, was der Punkt am Ende wert ist.“ In der aktuellen Situation der Gastgeber war der Zähler eigentlich zu wenig, doch am Ende ging das Remis wohl in Ordnung. Die Germania war über weite Strecken das bessere Team, doch die größeren Chancen hatte der ETSC. Allein in der Schlussphase hatte die Elf von ETSC-Trainer Maus zweimal den Siegtreffer auf dem Fuß. Doch beim ersten Mal scheiterte Peter Drosdziok am gegnerischen Keeper Michael Cebulla und kurz darauf war es der eingewechselte Bozo Kuzmanovic, der freistehend zu überhastet abschloss.
Im ersten Durchgang hatte es ähnlich ausgesehen. Windeck hatte mehr vom Spiel, doch die besseren Chancen besaß der ETSC, der auch gleich seine erste hundertprozentige Chance nutzte: Drosdziok vollendete mit einem sehenswerten Kopfball einen Konter zur 1:0-Führung (28.) – Daniel Thonke hatte ihn in Szene gesetzt. Doch die Freude der Platzherren hielt nicht lange an. Nur vier Minuten später glich der Windecker Selcuk Alagöz mit einem Schuss aus 20 Metern aus (32.). Fortan agierte der ETSC reservierter und fand nicht so richtig ins Spiel. Entsprechend verlief die Partie bis zur Schlussphase etwas schleppend und so hatte man am Ende fast den Eindruck, dass beide Seiten mit dem Ergebnis gute leben konnten. Oder auch nicht, doch das wird sich zumindest beim ETSC wohl erst in Abschlussrechnung zeigen.
Euskirchener TSC: Griesehop, Saar, Golz, Jordan, Kunst (46. Leyendecker), Beshah, Lamsfuß, Halimi, Drosdziok, Thonke (65. Kuzmanovic), Dornbusch. Tore: 1:0 Drosdziok (28.), 1;1 Alagöz (32.).
Quelle : Kölner Stadtanzeiger
Euskirchener TSC – VfL Alfter 1:2 (0:1)
So schnell ist man auf dem Boden der Tatsachen zurück: Nach dem grandiosen 5:0-Erfolg in Brühl wollte das ETSC-Team von Trainer Kurt Maus gegen den Tabellennachbarn aus Alfter nachlegen, doch es waren noch keine 60 Sekunden gespielt, da lagen die Euskirchener bereits mit 0:1 im Hintertreffen. Der schnelle Rückstand brachte die Gastgeber aus dem Konzept und es dauerte ein ganze Weile, bis sich die ersten Möglichkeiten für den ETSC ergaben. Wirklich zwingend waren die Chancen allerdings nicht.
„Wir haben einfach keine spielerische Linie gefunden“, gestand Maus ein und attestierte dem Gegner eine gute kämpferische Vorstellung. „Schön anzusehen war das Spiel mit Sicherheit nicht. Doch darauf konnten beide Mannschaften in ihrer Situation auch nicht den Fokus legen.“
Alfter hatte nach dem Führungstreffer recht leichtes Spiel, stand hinten sicher und lauerte mit langen Bällen auf Konter. Das Bild änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht. Coach Maus bemühte sich mit Wechseln um frischen Wind, doch die Maßnahmen verfehlten die erhoffte Wirkung. Und es kam noch schlimmer für die Platzherren. In der 65. Spielminute sah ETSC-Spieler Frank Schroden nach einem überharten Einsteigen die Rote Karte und wenig später folgte ihm sein Mannschaftskamerad David Beshah nach einer Ampelkarte vorzeitig in Kabine.
Kurz darauf war die Partie entschieden. Alfter erhöhte auf 2:0 und obwohl dem ETSC in zweifacher Unterzahl sogar noch der Anschlusstreffer durch Christoph Hemmersbach gelang, kam dieses Tor viel zu spät.
Euskirchener TSC: Griesehop, Hemmersbach, Rose, Golz, Schroden, Beshah, Lamsfuß (60. Kuzmanovic), Halimi, Thonke (46. Beerbaum), Dornbusch, Drosdziok. Tore: 0:1 (1.), 0:2 (80.), 1:2 Hemmersbach (89.)
Quelle : Kölner Stadtanzeiger
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Meisterschaft |
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Sonntag den 20.05.12 15 Uhr in
Hürth
FC Hürth - ETSC
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